Mittwoch, Juli 09, 2008
Dienstag, Juli 08, 2008
Donnerstag, Juni 26, 2008
Manifest Weihnachten 1982
Manifest
MENSCHENSOHN – MANIE ALS KUNST
DADAESKES FLUXUSSPEKTAKEL SURREALER BEWU?TSEINSSTRÖME ALS SOZIALE PLASTIK DES ERWEITERTEN KUNSTBEGRIFFS
Zitatenfragmente aus Wortsteinbrüchen
Artseme
BU
„…der aufgehobne sittliche Geist = Kunst, die aufgehobne Kunst = Religion, die aufgehobne Religion = absolutem Wissen.“
Karl Marx: Ökonomisch-Philosophische Manusskripte.
“Unter Einsatz von Intospektionstechniken wie autogenes
Training und Yogaübungen sowie Meditation mit Hilfe von c Schlafentzug und Hungerkur werden künstlich Rausche
e erzeugt zwecks reinster poetischer Fluxusakte in umfassend e geistiger Schau heiliger Mania.” (Bu)
Die Kunst ist in ihrer Ausführung und Richtung von der Zeit abhängig, in der sie lebt, und die Künstler sind Kreaturen ihrer Epoche. Die höchste Kunst wird diejenige sein, die in ihren Bewußtseinsinhalten die tausendfachen Probleme der Zeit präsentiert, der man anmerkt, daß sie sich von den Explosionen der letzten Woche werfen ließ, die ihre Glieder immer wieder unter dem Stoß des letzten Tages zusammensucht. Die besten und unerhörtesten Künstler werden diejenigen sein, die stündlich die Fetzen ihres Leibes aus dem Wirrsal der Lebenskatarakte zusammenreißen, verbissen in den Intellekt der Zeit, blutend an Händen und Herzen.
DADA!!!!
zur Propaganda einer Kunst gesammelt, von der sie die Verwirklichung neuer Ideale erwarten. Was ist nun der DADAISMUS?
Das Wort Dada symbolisiert das primitivste Verhältnis zur umgebenden Wirklichkeit, mit dem Dadaismus tritt eine neue Realität in ihre Rechte. Das Leben erscheint als ein simultanes Gewirr von Geräuschen, Farben und geistigen Rhythmen, das in die dadaistische Kunst unbeirrt mit allen sensationellen Schreien und Fiebern seiner verwegenen Alltagspsyche und in seiner gesamten brutalen Realität übernommen wird. Hier ist der scharf markierte Scheideweg, der den Dadaismus von allen bisherigen Kunstrichtungen und vor allem von dem FUTURISMUS trennt, den kürzlich Schwachköpfe als eine neue Auflage impressionistischer Realisierung aufgefaßt haben. Der Dadaismus steht zum erstenmal dem Leben nicht mehr ästhetisch gegenüber, indem er alle Schlagworte von Ethik, Kultur und Innerlichkeit, die nur Mäntel für schwache Muskeln sind, in seine Bestandteile zerfetzt.
Die Kunst ist heilig und was heilig ist, ist keine Ware.(Bu)
Bu ist kein faustisch Prostiuierter!
Unter dem Vorwand der Zivilisation, des Fortschritts, gelang es schließlich, alles aus dem Geist zu verbannen, was mit Recht oder Unrecht als Aberglaube, als Hirngespinst gilt, jede Art der Wahrheitssuche zu verurteilen, die nicht der herkömmlichen entspricht. Vor kurzem ist — scheinbar durch den größten aller Zufälle — ein Teil der geistigen Welt wieder ans Licht gehoben worden, meines Erachtens der weitaus wichtigste, um den sich zu bekümmern man nicht mehr für nötig befand. Freuds Entdeckungen gebührt unser Dank. Auf Grund dieser Entdeckungen bildet sich endlich eine neue geistige Richtung heraus, die es begünstigt, daß der Erforscher des Menschlichen seine Untersuchungen weiter vorantreiben kann, ihn bevollmächtigt, nicht mehr nur summarische Erfahrungen zu berücksichtigen. Die Imagination ist vielleicht im Begriff, wieder in ihre Rechte einzutreten. Wenn die Tiefen unseres Geistes seltsame Kräfte bergen, befähigt, diejenigen der Oberfläche zu mehren oder sie siegreich zu bekämpfen, so haben wir allen Grund, sie aufzufangen, sie zuerst aufzufangen und danach, wenn nötig, der Kontrolle unserer Vernunft zu unterwerfen
1. Innerhalb der Grenzen, in denen er sich produziert (zu produzieren scheint), erscheint der Traum durchaus als kontinuierlich, zeigt er eine gewisse Organisation. Das Gedächtnis nur maßt sich das Recht an, ihn zu beschneiden, Übergänge nicht zu beachten und uns eher eine Reihe von Träumen vorzuführen als den Traum. Desgleichen haben wir von den Realitäten nur im einzelnen Augenblick eine deutlich unterschiedliche Vorstellung, und ihre Koordination ist Sache des Willens. (1)
SURREALISMUS, Substantiv, m., reiner, psychischer Automatismus, durch welchen man, sei es mündlich, sei es schriftlich, sei es auf jede andere Weise, den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht. Denk-Diktat ohne jede Vernunft-Kontrolle und außerhalb aller ästhetischen oder ethischen Fragestellungen.
ENZYKLOPÄDIE. Philosophie. Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit gewisser, bis heute vernachlässigter Assoziations-Formen, an die Allgewalt des Traums, an das absichtsfreie Spiel des Gedankens. Er zielt o darauf hin, die anderen psychischen Mechanismen zu zerstören und ihre Stelle einzunehmen zur Lösung der wichtigsten Lebensprobleme. [. . .] (1924 )
(1) Man muß die - Tiefe - im räumlichen Sinne des Traums in Rechnung stellen. Im allgemeinen behält man nur, was von seinen oberflächlichsten Schichten stammt. Was ich besonders an ihm in Betracht ziehen möchte, ist das, was beim Erwachen untergeht, alles, was nicht Übriggebliebenes ist vom vorhergehenden Tag, dunkles Laub, blödes Gezweig. Auch in der ,Wirklichkeit' ziehe ich es vor, zu fallen.
Der Moment des utopischen Kunstakts als Vorschein der Zukunft ist der Mindstill des Performers im Prozeß seiner Fluxusidentität.(Bu)
“We have nothing of our own except time, which even the homeless can experience.”
—Baltasar Gracián, The Art of Worldly Wisdom
The time of production — commodified time — is an infinite accumulation of equivalent intervals. It is irreversible time made abstract, in which each segment need only demonstrate by the clock its purely quantitative equality with all the others.
This pseudocyclical time is in fact merely a consumabledisguise of the production system’s commodified time.The production process’s constant innovations are not echoed in consumption, which presents nothing but an expanded repetition of the past. Because dead labor continues to dominate living labor, in spectacular time the past continues to dominate the present.
The lack of general historical life also means that individual life as yet has no history.
The spectacle, considered as the reigning society’s method for paralyzing history and memory and for suppressing any history based on historical time, represents a false consciousness of time.
Behind the fashions that come and go on the frivolous surface of the spectacle of pseudocyclical time, the grand style of an era can always be found in what is governed by the secret yet obvious necessity for revolution.
The natural basis of time, the concrete experience of its passage, becomes human and social by existing for humanity.
The world already dreams of such a time. In order to actually live it, it only needs to become fully conscious of it.
“Denn in der Kunst haben wir es mit keinem bloß genehmen oder nützlichem Spielwerk, sondern…mit einer Entfaltung der Wahrheit zu tun. (Ästetik) Hegel
Was will Beuys wohl mit der Aktion "Wie man dem toten Hasen die bilder erklärt" aussagen ? (Bu)
„Die Logik der Kunst ist, paradox nach den Regeln der anderen, ein Schlußverfahren ohne Begriff und Urteil.“ Adorno
Ich denke mit der Achillesferse. (Bu)
Die Kunstodyssee MENSCHENSOHN – MANIE ALS KUNST (24.FLUXUSGESÄNGE) dauert ab dem 28.02.1983 – meinem 30.Geburtstag genau auf den Tag 20 Jahre bis zu meinem 50.Geburtstag am 28.02.2003 des neuen Jahrtausends.
Weihnachten 1982 Volker Horst Bienek
MENSCHENSOHN – MANIE ALS KUNST
DADAESKES FLUXUSSPEKTAKEL SURREALER BEWU?TSEINSSTRÖME ALS SOZIALE PLASTIK DES ERWEITERTEN KUNSTBEGRIFFS
Zitatenfragmente aus Wortsteinbrüchen
Artseme
BU
„…der aufgehobne sittliche Geist = Kunst, die aufgehobne Kunst = Religion, die aufgehobne Religion = absolutem Wissen.“
Karl Marx: Ökonomisch-Philosophische Manusskripte.
“Unter Einsatz von Intospektionstechniken wie autogenes
Training und Yogaübungen sowie Meditation mit Hilfe von c Schlafentzug und Hungerkur werden künstlich Rausche
e erzeugt zwecks reinster poetischer Fluxusakte in umfassend e geistiger Schau heiliger Mania.” (Bu)
Die Kunst ist in ihrer Ausführung und Richtung von der Zeit abhängig, in der sie lebt, und die Künstler sind Kreaturen ihrer Epoche. Die höchste Kunst wird diejenige sein, die in ihren Bewußtseinsinhalten die tausendfachen Probleme der Zeit präsentiert, der man anmerkt, daß sie sich von den Explosionen der letzten Woche werfen ließ, die ihre Glieder immer wieder unter dem Stoß des letzten Tages zusammensucht. Die besten und unerhörtesten Künstler werden diejenigen sein, die stündlich die Fetzen ihres Leibes aus dem Wirrsal der Lebenskatarakte zusammenreißen, verbissen in den Intellekt der Zeit, blutend an Händen und Herzen.
DADA!!!!
zur Propaganda einer Kunst gesammelt, von der sie die Verwirklichung neuer Ideale erwarten. Was ist nun der DADAISMUS?
Das Wort Dada symbolisiert das primitivste Verhältnis zur umgebenden Wirklichkeit, mit dem Dadaismus tritt eine neue Realität in ihre Rechte. Das Leben erscheint als ein simultanes Gewirr von Geräuschen, Farben und geistigen Rhythmen, das in die dadaistische Kunst unbeirrt mit allen sensationellen Schreien und Fiebern seiner verwegenen Alltagspsyche und in seiner gesamten brutalen Realität übernommen wird. Hier ist der scharf markierte Scheideweg, der den Dadaismus von allen bisherigen Kunstrichtungen und vor allem von dem FUTURISMUS trennt, den kürzlich Schwachköpfe als eine neue Auflage impressionistischer Realisierung aufgefaßt haben. Der Dadaismus steht zum erstenmal dem Leben nicht mehr ästhetisch gegenüber, indem er alle Schlagworte von Ethik, Kultur und Innerlichkeit, die nur Mäntel für schwache Muskeln sind, in seine Bestandteile zerfetzt.
Die Kunst ist heilig und was heilig ist, ist keine Ware.(Bu)
Bu ist kein faustisch Prostiuierter!
Unter dem Vorwand der Zivilisation, des Fortschritts, gelang es schließlich, alles aus dem Geist zu verbannen, was mit Recht oder Unrecht als Aberglaube, als Hirngespinst gilt, jede Art der Wahrheitssuche zu verurteilen, die nicht der herkömmlichen entspricht. Vor kurzem ist — scheinbar durch den größten aller Zufälle — ein Teil der geistigen Welt wieder ans Licht gehoben worden, meines Erachtens der weitaus wichtigste, um den sich zu bekümmern man nicht mehr für nötig befand. Freuds Entdeckungen gebührt unser Dank. Auf Grund dieser Entdeckungen bildet sich endlich eine neue geistige Richtung heraus, die es begünstigt, daß der Erforscher des Menschlichen seine Untersuchungen weiter vorantreiben kann, ihn bevollmächtigt, nicht mehr nur summarische Erfahrungen zu berücksichtigen. Die Imagination ist vielleicht im Begriff, wieder in ihre Rechte einzutreten. Wenn die Tiefen unseres Geistes seltsame Kräfte bergen, befähigt, diejenigen der Oberfläche zu mehren oder sie siegreich zu bekämpfen, so haben wir allen Grund, sie aufzufangen, sie zuerst aufzufangen und danach, wenn nötig, der Kontrolle unserer Vernunft zu unterwerfen
1. Innerhalb der Grenzen, in denen er sich produziert (zu produzieren scheint), erscheint der Traum durchaus als kontinuierlich, zeigt er eine gewisse Organisation. Das Gedächtnis nur maßt sich das Recht an, ihn zu beschneiden, Übergänge nicht zu beachten und uns eher eine Reihe von Träumen vorzuführen als den Traum. Desgleichen haben wir von den Realitäten nur im einzelnen Augenblick eine deutlich unterschiedliche Vorstellung, und ihre Koordination ist Sache des Willens. (1)
SURREALISMUS, Substantiv, m., reiner, psychischer Automatismus, durch welchen man, sei es mündlich, sei es schriftlich, sei es auf jede andere Weise, den wirklichen Ablauf des Denkens auszudrücken sucht. Denk-Diktat ohne jede Vernunft-Kontrolle und außerhalb aller ästhetischen oder ethischen Fragestellungen.
ENZYKLOPÄDIE. Philosophie. Der Surrealismus beruht auf dem Glauben an die höhere Wirklichkeit gewisser, bis heute vernachlässigter Assoziations-Formen, an die Allgewalt des Traums, an das absichtsfreie Spiel des Gedankens. Er zielt o darauf hin, die anderen psychischen Mechanismen zu zerstören und ihre Stelle einzunehmen zur Lösung der wichtigsten Lebensprobleme. [. . .] (1924 )
(1) Man muß die - Tiefe - im räumlichen Sinne des Traums in Rechnung stellen. Im allgemeinen behält man nur, was von seinen oberflächlichsten Schichten stammt. Was ich besonders an ihm in Betracht ziehen möchte, ist das, was beim Erwachen untergeht, alles, was nicht Übriggebliebenes ist vom vorhergehenden Tag, dunkles Laub, blödes Gezweig. Auch in der ,Wirklichkeit' ziehe ich es vor, zu fallen.
Der Moment des utopischen Kunstakts als Vorschein der Zukunft ist der Mindstill des Performers im Prozeß seiner Fluxusidentität.(Bu)
“We have nothing of our own except time, which even the homeless can experience.”
—Baltasar Gracián, The Art of Worldly Wisdom
The time of production — commodified time — is an infinite accumulation of equivalent intervals. It is irreversible time made abstract, in which each segment need only demonstrate by the clock its purely quantitative equality with all the others.
This pseudocyclical time is in fact merely a consumabledisguise of the production system’s commodified time.The production process’s constant innovations are not echoed in consumption, which presents nothing but an expanded repetition of the past. Because dead labor continues to dominate living labor, in spectacular time the past continues to dominate the present.
The lack of general historical life also means that individual life as yet has no history.
The spectacle, considered as the reigning society’s method for paralyzing history and memory and for suppressing any history based on historical time, represents a false consciousness of time.
Behind the fashions that come and go on the frivolous surface of the spectacle of pseudocyclical time, the grand style of an era can always be found in what is governed by the secret yet obvious necessity for revolution.
The natural basis of time, the concrete experience of its passage, becomes human and social by existing for humanity.
The world already dreams of such a time. In order to actually live it, it only needs to become fully conscious of it.
“Denn in der Kunst haben wir es mit keinem bloß genehmen oder nützlichem Spielwerk, sondern…mit einer Entfaltung der Wahrheit zu tun. (Ästetik) Hegel
Was will Beuys wohl mit der Aktion "Wie man dem toten Hasen die bilder erklärt" aussagen ? (Bu)
„Die Logik der Kunst ist, paradox nach den Regeln der anderen, ein Schlußverfahren ohne Begriff und Urteil.“ Adorno
Ich denke mit der Achillesferse. (Bu)
Die Kunstodyssee MENSCHENSOHN – MANIE ALS KUNST (24.FLUXUSGESÄNGE) dauert ab dem 28.02.1983 – meinem 30.Geburtstag genau auf den Tag 20 Jahre bis zu meinem 50.Geburtstag am 28.02.2003 des neuen Jahrtausends.
Weihnachten 1982 Volker Horst Bienek
Dienstag, Juni 24, 2008
Montag, Juni 23, 2008
VANITAS VANITATIS
My angels are singing in eternity.
Listen. Listen. Listen.
I am on stage and off.
I sing solemnly to myself, my friends and to who likes to comprehend my messages.
Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 1
Vorwort: 1,1-3
1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt.
2 Dieser hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt: alles, was er geschaut hat.
3 Selig, wer diese prophetischen Worte vorliest und wer sie hört und wer sich an das hält, was geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.
Briefliche Einleitung: 1,4-8
4 Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von Ihm, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern vor seinem Thron
5 und von Jesus Christus; er ist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten, der Herrscher über die Könige der Erde. Er liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut;
6 er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.
7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen. Ja, amen.
8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung.
Die Sendschreiben an die sieben Gemeinden: 1,9 - 3,22
Die Beauftragung des Johannes
9 Ich, euer Bruder Johannes, der wie ihr bedrängt ist, der mit euch an der Königsherrschaft teilhat und mit euch in Jesus standhaft ausharrt, ich war auf der Insel Patmos um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses für Jesus.
10 Am Tag des Herrn wurde ich vom Geist ergriffen und hörte hinter mir eine Stimme, laut wie eine Posaune.
11 Sie sprach: Schreib das, was du siehst, in ein Buch und schick es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus, nach Smyrna, nach Pergamon, nach Thyatira, nach Sardes, nach Philadelphia und nach Laodizea.
12 Da wandte ich mich um, weil ich sehen wollte, wer zu mir sprach. Als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter
13 und mitten unter den Leuchtern einen, der wie ein Mensch aussah; er war bekleidet mit einem Gewand, das bis auf die Füße reichte, und um die Brust trug er einen Gürtel aus Gold.
14 Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, leuchtend weiß wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen;
15 seine Beine glänzten wie Golderz, das im Schmelzofen glüht, und seine Stimme war wie das Rauschen von Wassermassen.
16 In seiner Rechten hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die machtvoll strahlende Sonne.
17 Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder. Er aber legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
18 und der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt.
19 Schreib auf, was du gesehen hast: was ist und was danach geschehen wird.
20 Der geheimnisvolle Sinn der sieben Sterne, die du auf meiner rechten Hand gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter ist: Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden.
Revelation 1 (New International Version)
New International Version (NIV)
Copyright © 1973, 1978, 1984 by International Bible Society
Revelation 1
Prologue
1The revelation of Jesus Christ, which God gave him to show his servants what must soon take place. He made it known by sending his angel to his servant John, 2who testifies to everything he saw—that is, the word of God and the testimony of Jesus Christ. 3Blessed is the one who reads the words of this prophecy, and blessed are those who hear it and take to heart what is written in it, because the time is near.
Greetings and doxology
4John,
To the seven churches in the province of Asia:
Grace and peace to you from him who is, and who was, and who is to come, and from the seven spirits[a] before his throne, 5and from Jesus Christ, who is the faithful witness, the firstborn from the dead, and the ruler of the kings of the earth.
To him who loves us and has freed us from our sins by his blood, 6and has made us to be a kingdom and priests to serve his God and Father—to him be glory and power for ever and ever! Amen.
7Look, he is coming with the clouds,
and every eye will see him,
even those who pierced him;
and all the peoples of the earth will mourn because of him. So shall it be! Amen.
8"I am the Alpha and the Omega," says the Lord God, "who is, and who was, and who is to come, the Almighty."
One like a Son of Man
9I, John, your brother and companion in the suffering and kingdom and patient endurance that are ours in Jesus, was on the island of Patmos because of the word of God and the testimony of Jesus. 10On the Lord's Day I was in the Spirit, and I heard behind me a loud voice like a trumpet, 11which said: "Write on a scroll what you see and send it to the seven churches: to Ephesus, Smyrna, Pergamum, Thyatira, Sardis, Philadelphia and Laodicea."
12I turned around to see the voice that was speaking to me. And when I turned I saw seven golden lampstands, 13and among the lampstands was someone "like a son of man,"[b]dressed in a robe reaching down to his feet and with a golden sash around his chest. 14His head and hair were white like wool, as white as snow, and his eyes were like blazing fire. 15His feet were like bronze glowing in a furnace, and his voice was like the sound of rushing waters. 16In his right hand he held seven stars, and out of his mouth came a sharp double-edged sword. His face was like the sun shining in all its brilliance.
17When I saw him, I fell at his feet as though dead. Then he placed his right hand on me and said: "Do not be afraid. I am the First and the Last. 18I am the Living One; I was dead, and behold I am alive for ever and ever! And I hold the keys of death and Hades.
19"Write, therefore, what you have seen, what is now and what will take place later. 20The mystery of the seven stars that you saw in my right hand and of the seven golden lampstands is this: The seven stars are the angels[c] of the seven churches, and the seven lampstands are the seven churches.
Footnotes:
Revelation 1:5 Or the sevenfold Spirit
Revelation 1:13 Daniel 7:13
Revelation 1:20 Or messengers
Listen. Listen. Listen.
I am on stage and off.
I sing solemnly to myself, my friends and to who likes to comprehend my messages.
Die Offenbarung des Johannes, Kapitel 1
Vorwort: 1,1-3
1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, damit er seinen Knechten zeigt, was bald geschehen muss; und er hat es durch seinen Engel, den er sandte, seinem Knecht Johannes gezeigt.
2 Dieser hat das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt: alles, was er geschaut hat.
3 Selig, wer diese prophetischen Worte vorliest und wer sie hört und wer sich an das hält, was geschrieben ist; denn die Zeit ist nahe.
Briefliche Einleitung: 1,4-8
4 Johannes an die sieben Gemeinden in der Provinz Asien: Gnade sei mit euch und Friede von Ihm, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern vor seinem Thron
5 und von Jesus Christus; er ist der treue Zeuge, der Erstgeborene der Toten, der Herrscher über die Könige der Erde. Er liebt uns und hat uns von unseren Sünden erlöst durch sein Blut;
6 er hat uns zu Königen gemacht und zu Priestern vor Gott, seinem Vater. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht in alle Ewigkeit. Amen.
7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch alle, die ihn durchbohrt haben; und alle Völker der Erde werden seinetwegen jammern und klagen. Ja, amen.
8 Ich bin das Alpha und das Omega, spricht Gott, der Herr, der ist und der war und der kommt, der Herrscher über die ganze Schöpfung.
Die Sendschreiben an die sieben Gemeinden: 1,9 - 3,22
Die Beauftragung des Johannes
9 Ich, euer Bruder Johannes, der wie ihr bedrängt ist, der mit euch an der Königsherrschaft teilhat und mit euch in Jesus standhaft ausharrt, ich war auf der Insel Patmos um des Wortes Gottes willen und des Zeugnisses für Jesus.
10 Am Tag des Herrn wurde ich vom Geist ergriffen und hörte hinter mir eine Stimme, laut wie eine Posaune.
11 Sie sprach: Schreib das, was du siehst, in ein Buch und schick es an die sieben Gemeinden: nach Ephesus, nach Smyrna, nach Pergamon, nach Thyatira, nach Sardes, nach Philadelphia und nach Laodizea.
12 Da wandte ich mich um, weil ich sehen wollte, wer zu mir sprach. Als ich mich umwandte, sah ich sieben goldene Leuchter
13 und mitten unter den Leuchtern einen, der wie ein Mensch aussah; er war bekleidet mit einem Gewand, das bis auf die Füße reichte, und um die Brust trug er einen Gürtel aus Gold.
14 Sein Haupt und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle, leuchtend weiß wie Schnee, und seine Augen wie Feuerflammen;
15 seine Beine glänzten wie Golderz, das im Schmelzofen glüht, und seine Stimme war wie das Rauschen von Wassermassen.
16 In seiner Rechten hielt er sieben Sterne und aus seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert und sein Gesicht leuchtete wie die machtvoll strahlende Sonne.
17 Als ich ihn sah, fiel ich wie tot vor seinen Füßen nieder. Er aber legte seine rechte Hand auf mich und sagte: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
18 und der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt.
19 Schreib auf, was du gesehen hast: was ist und was danach geschehen wird.
20 Der geheimnisvolle Sinn der sieben Sterne, die du auf meiner rechten Hand gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter ist: Die sieben Sterne sind die Engel der sieben Gemeinden und die sieben Leuchter sind die sieben Gemeinden.
Revelation 1 (New International Version)
New International Version (NIV)
Copyright © 1973, 1978, 1984 by International Bible Society
Revelation 1
Prologue
1The revelation of Jesus Christ, which God gave him to show his servants what must soon take place. He made it known by sending his angel to his servant John, 2who testifies to everything he saw—that is, the word of God and the testimony of Jesus Christ. 3Blessed is the one who reads the words of this prophecy, and blessed are those who hear it and take to heart what is written in it, because the time is near.
Greetings and doxology
4John,
To the seven churches in the province of Asia:
Grace and peace to you from him who is, and who was, and who is to come, and from the seven spirits[a] before his throne, 5and from Jesus Christ, who is the faithful witness, the firstborn from the dead, and the ruler of the kings of the earth.
To him who loves us and has freed us from our sins by his blood, 6and has made us to be a kingdom and priests to serve his God and Father—to him be glory and power for ever and ever! Amen.
7Look, he is coming with the clouds,
and every eye will see him,
even those who pierced him;
and all the peoples of the earth will mourn because of him. So shall it be! Amen.
8"I am the Alpha and the Omega," says the Lord God, "who is, and who was, and who is to come, the Almighty."
One like a Son of Man
9I, John, your brother and companion in the suffering and kingdom and patient endurance that are ours in Jesus, was on the island of Patmos because of the word of God and the testimony of Jesus. 10On the Lord's Day I was in the Spirit, and I heard behind me a loud voice like a trumpet, 11which said: "Write on a scroll what you see and send it to the seven churches: to Ephesus, Smyrna, Pergamum, Thyatira, Sardis, Philadelphia and Laodicea."
12I turned around to see the voice that was speaking to me. And when I turned I saw seven golden lampstands, 13and among the lampstands was someone "like a son of man,"[b]dressed in a robe reaching down to his feet and with a golden sash around his chest. 14His head and hair were white like wool, as white as snow, and his eyes were like blazing fire. 15His feet were like bronze glowing in a furnace, and his voice was like the sound of rushing waters. 16In his right hand he held seven stars, and out of his mouth came a sharp double-edged sword. His face was like the sun shining in all its brilliance.
17When I saw him, I fell at his feet as though dead. Then he placed his right hand on me and said: "Do not be afraid. I am the First and the Last. 18I am the Living One; I was dead, and behold I am alive for ever and ever! And I hold the keys of death and Hades.
19"Write, therefore, what you have seen, what is now and what will take place later. 20The mystery of the seven stars that you saw in my right hand and of the seven golden lampstands is this: The seven stars are the angels[c] of the seven churches, and the seven lampstands are the seven churches.
Footnotes:
Revelation 1:5 Or the sevenfold Spirit
Revelation 1:13 Daniel 7:13
Revelation 1:20 Or messengers
Dienstag, Juni 17, 2008
Montag, Juni 16, 2008
COB MANIFESTO

COB MANIFESTO
CONVENANT OF BU
The COB declares solemnly, that time has come to set an end to neo-liberal capitalist destruction of life on earth and the whole planet.
Millions die of hunger and billions live in poverty and misery.
Precarious pauperism and mass unemployment is the willingly produced fate of diligent women and men in all societies.
The growth of natural catastrophes is the outcome of dramatic climate change. Deserts grow, forests are destroyed and water becomes scarce.
Diseases and epidemics spread.
Money makes the world go dead.
Knowledge and education of the broad masses are paltry.
Media are in the hands of the few and censorship and selection of information becomes the rule. The scissors in the heads cut the truth.
Wage slavery anticipates true democracy.
Wars blaze and lurk.
The COB calls the people of the world to unite and fight in the interests of all mankind. Honest democrats of all countries and nations and believers of all philosophies and religions stand up and save the world.
Pentecost 2008-06-12 Bu
FLUXUSREDE

Hört ihr Leute laßt euch sagen, müßt schon ganz das Leben wagen.
Es war eimal die alten Märchen und auch der gute Schluß. Da ist nun erstmal Schluß.Hört ihr Leute laßt euch sagen, müßt schon ganz das Leben wagen.
Apokalypse nun und nicht zu knapp.
Ihr fresst mir Menschen massenhaft und jeden Tag mit euren Koteletts auf den Tellern.Menschenfresser allesamt. Millionenfacher Hungertod jedes Jahr aufs neue eure Schuld.
Der Konsumismus eurer Gier ist Elend der Milliarden.
Ihr lebt mir wie die Maden im fetten Speck.
Was bleibt euch von der Kunst ist nur die Ästhetik der Waren.
Kultur-Bewußtseinsindustrie euch stets die Hirne wäscht.
Entfremdet seid ihr wahrem Sein. Verdinglicht, gar verdummt, verblödet.
Trivial ist eure Existenz. Ihr sucht den Sinn, so werdet ihr ihn niemals finden.
Ihr glaubt an Nichts, ihr Nihilisten. Und schafft das Nichts nur täglich neu.
Die Hölle seid ihr vielen Völkern. Tod auch der Gerechtigkeit und Unschuld.
Das Ausschwitz sind nun ganze Staaten.
Der Atompilztod, der lauert nebenan.
Da reicht nicht mehr millionenfach Protest.
Weg muß der Monopolkapitalismus schnell bevors zu spät für uns und unsere Erde.
Die Ökokastastrophe wächst von Tag zu Tag und saurer Regen.
Es sterben Wälder massenweis, die Regenwaldlunge hat schon Krebs.
Kein Wal, kein Elephant und Nashorn, Tiger mehr in Meer und Dschungel.
Das Leben stirb nu jede Sekunde aus.
Milliardenjahre Evolution ihr löscht sie aus.
Fresst nicht nur Menschen, freßt den Planeten ganz.
Doch seis drum, stets Luxus und Karrossen.
Die Gier, der Geldgott, Neid und Hochmut euer Zeichen.
Verkommen bis auf die Knochen seid ihr allesamt.
Ihr seid System, das Wahlkreuz Untergang und Ausdruck eurer Sklaverei.
Gottlose Bande, Heuchlerpack. Nur Lügen und die Moral nur doppelt.
Nicht alle sind so und die Minderheit gewinnt.Wir sind der Stoff, aus dem die Träume sind.
Und die Moral von der Geschicht:
Der Bu, der sagst euch nicht.Das ist ne Weihnachtsüberraschung. Der Rest ist Schweigen.
FLUXUSSPEECH

Folks hear let me tell you, life must venture already entirely. Once upon a time the old fairy tales and also the good end end. The end is lets say now first to all you people , must venture already entirely the whole life.
Apocalypse now and not too tightly. You eat me persons abundant and every day with your cutlets on the plates.
Cannibals altogether. Death of hunger every year anew is your blame. The consumism of your greed is misery of the billions. You live grease like the maggots in that bacon. What remains you of the art is only the aesthetics of the goods. Culture- consciousness industry you always the brains wash. Alienated are you it's true. Objectified, quite damned, dulls. Trivial are your existences. You seek the sense, will find it never thus. You believe in nothing, thou nihilist. That creates nothing only nothing daily newly. The hell is for many peoples. Death also oft justice and innocence. The Ausschwitz entire countries are now. Mushroom cloud death, that lurks next door. There passes no longer million fold protest. Away the monopoly capitalism must quickly before it's too late for us and our earth. The catastrophy of the eco system is alive from day to day and sour rain. Forests in masses, the rain forest lung has already cancer. No whale, no Elephant and rhino, tiger more in sea and jungle. Life dies in the momentum in each second . Billion years evolution you extinguish it. Eat not only persons, eat the planet in the whole. Yet so it be alas, always luxury and swaggering coaches The greed, the money God, envy and pride your sign. Degenerate up to the bones thou are altogether. You are system, the election cross downfall and expression of your slavery. Godless volumes, hypocrite crowd. Only lies and the moral only doubly. Everyone is not so and the minority shall win. We are the stuff dreams are made of. And the moral of the tale: Bu, that do not say to you that is the Christmas surprise. The rest is silence.
FLUXUSBEICHTE

Das Wort des Herrn erging an mich: 2 Du, Menschensohn, sag: So spricht Gott, der Herr, zum Land Israel: Das Ende kommt, das Ende kommt über die vier Ecken der Erde. 3 Jetzt ist das Ende für dich da; ich lasse meinen Zorn gegen dich los, ich spreche dir das Urteil, das dein Verhalten verdient, und strafe dich für alle deine Gräueltaten. 4 Mein Auge zeigt kein Mitleid und ich übe keine Schonung, sondern dein Verhalten lasse ich auf dich zurückfallen und deine Gräueltaten sollen sich in deiner Mitte auswirken. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin. 5 So spricht Gott, der Herr: Schon kommt Unglück auf Unglück. 6 Das Ende kommt. Es kommt das Ende. Das Ende nähert sich dir. Siehe, es kommt. 7 Jetzt ist die Reihe an dir, Bewohner des Landes. Die Zeit ist da, der Tag ist nahe: Tumult, kein Jauchzen mehr auf den Bergen! 8 Bald gieße ich meinen Zorn über dich aus. Ich stille meinen Zorn an dir, ich spreche dir das Urteil, das dein Verhalten verdient, und lasse alle deine Gräueltaten auf dich zurückfallen. 9 Mein Auge zeigt kein Mitleid und ich übe keine Schonung, nach deinem Verhalten vergelte ich dir. Deine Gräueltaten sollen sich in deiner Mitte auswirken. Dann werdet ihr erkennen, dass ich der Herr bin und dass ich zuschlage. 10 Der Tag ist da. Die Reihe ist an dir; es hat schon begonnen. Der Rechtsbruch gedeiht, die Anmaßung wächst. 11 Die Gewalttat erhebt sich und wird zum Zepter der Bösen. Nichts bleibt von ihnen, nichts von ihrem Reichtum, nichts von ihrer Pracht und Herrlichkeit. 12 Die Zeit kommt; der Tag ist nahe. Der Käufer soll sich nicht freuen, der Verkäufer nicht traurig sein; denn glühender Zorn trifft das ganze Volk. 13 Der Verkäufer wird das Verkaufte nicht wiedererlangen, auch wenn sie am Leben bleiben; denn glühender Zorn trifft das ganze Volk. Er erlangt es nicht wieder. Und weil alle schuldig sind, wird keiner sein Leben festhalten können. 14 Blast nur die Trompete und bietet alles auf - es zieht doch keiner in den Kampf; denn mein glühender Zorn trifft das ganze Volk. 15 Draußen das Schwert, drinnen die Pest und der Hunger. Wer auf dem Feld ist, der stirbt durch das Schwert. Wer in der Stadt ist, den fressen Hunger und Pest. 16 Wer entrinnt und verschont wird, haust im Gebirge wie die Tauben in den Felsen; jeder stöhnt wegen seiner Schuld. 17 Alle Hände sinken kraftlos herunter und an allen Knien läuft das Wasser herab. 18 Sie legen Trauergewänder an und Schauder erfasst sie. Alle Gesichter sind voll Scham und alle Köpfe sind kahl geschoren. 19 Sie werfen ihr Silber auf die Straße und ihr Gold ekelt sie an. Ihr Silber und Gold kann sie nicht retten am Tag des Zornes des Herrn. Sie werden damit ihre Gier nicht sättigen und ihren Bauch nicht füllen; denn all das war für sie der Anlass, in Sünde zu fallen. 20 Ihren kostbaren Schmuck haben sie in ihrer Anmaßung genommen und daraus ihre abscheulichen Bilder, ihre Götzen gemacht. Deshalb verekle ich ihnen ihren Schmuck. 21 Ich gebe ihn den Fremden zur Beute, die Bösen der Erde sollen ihn rauben und entweihen. 22 Ich wende mein Angesicht von ihnen ab und man wird meinen kostbaren Besitz entweihen. Räuber werden kommen und ihn entweihen. 23 Sie werden ein Blutbad anrichten; denn das Land ist voll von Todesurteilen und die Stadt ist voll von Gewalttat. 24 Ich führe die schlimmsten Völker herbei, damit sie die Häuser besetzen. Ich mache dem Hochmut der Mächtigen ein Ende, ihre Heiligtümer werden entweiht. 25 Dann bekommen sie Angst und suchen Frieden; doch es wird keinen geben. 26 Unglück kommt über Unglück und eine Schreckensnachricht folgt der andern. Sie verlangen vom Propheten Visionen. Doch der Priester gibt keinen Bescheid, die Ältesten wissen keinen Rat. 27 Der König ist voll Trauer, der Fürst in Entsetzen gehüllt, den Bürgern des Landes erlahmen die Hände. Ich will sie behandeln, wie es ihr Verhalten verdient, und will ihnen das Urteil sprechen, das ihren Urteilen entspricht. Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin.
Therefore, it is in the name of the Christian faith that the Second Vatican Council committed the whole Church to listen to modern man in order to understand him and to invent a new kind of dialogue which would permit the originality of the Gospel message to be carried to the heart of contemporary mentalities. We must then rediscover the apostolic creativity and the prophetic power of the first disciples in order to face new cultures. Christ's word must appear in all of its freshness to the young generations whose attitudes are sometimes so difficult to understand for the traditionally-minded, but who are far from being closed to spiritual values.
Ille mi par esse deo videtur
Ille, si fas est, superare divos,
Qui sedens adversus identidem te
Spectat et audit.
Dulce ridentem, misero quod omnes
Eripit sensus, mihi, nam simul te,
Lesbia, aspexi, nihil est super mi
Vocis in ore,
lingua sed torped, tenuis sub artus
flama demanat, sonitu suopte
tinitant aures, gemia teguntur
lumina nocte.
Otium, Bu, tibi molestum est,
otium exsultas nimiumque gestis.
Otium et reges prius et beatas
Perditit urbes.
Odi et amo. Quare id faciam, fortasse requiris
Nescio, sed fieri sentio et excrucior.
Multas per gentes et multas per aequora vectus
advenio has miseras, frater, ad inferias,
ut te postremo donarem munere mortis
et mutam nequiquam alloquerer cinerem,
quandoquidem fortuna mihi tete abstulit ipsum –
heu, miser indigne frater adempte mihi!
Nunc tamen interea haec, prisco quae more parentum
Tradita sunt tristi munere ad inferias
Asipe fraterno multum manantia fletu
Atque in perpetuum, frater,
ave atque vae!
Ego te absolvo.
FLUXUSAKTIONEN

I.Gartenmeditationen 83
II.Telefonfluxus 83-01
III.Paraklet und Wiederkunft 83
IV.Aktion 1001 Zwanziger 83
V.Aktion Roter Hahn auf Himmelstreppe 84
VI.Aktion Adam Zechpreller 84
VII.Riodandy 84
VIII.Beginn Beichtfluxus 1985-2003
IX.Globalfluxus 33 1985
X.Romfluxus 3 85
XI.Diskofluxus 86
XII.Brunnenfluxus Buddhaspiel 87
XIII.Pflasterfluxus 88
XIV.Ballon- und Malfluxus Bu 89
XV.Kirchenarsch 90
XVI.KZ-Glatze 91
XVII.Heimmuseumsfluxus 92
XVIII.Schimmelreiter 92
XIX.Todesfluxus 94
XX.Theoriefluxus 94-99
XXI.COB-Fluxus 2000
XXII.Trunkenboldfluxus 01
XXIII.Abschiedsfluxus 02

Fluxusaktionen Kunstodyssee
XXIV.Guter Bürger Wanderer 03
XXIV GESANG

Zitatenfluxus 24. Gesang
Und erreichten nun bald die graue Asphodeloswiese, Wo die Seelen wohnen, die Luftgebilde der Toten. Gegeneinander sangen mit schöner Stimme die Musen Alle neun, und weinten: da siehe man keinen Argeier Tränenlos Aber als ihn der Geist des Donnergottes erweckte Schreckliches Todesgeschoß die letzte Ehre der Toten! Einen silberner Kelch mit schönerhobenen Blumen; Feiner Teppiche zwölf, und zwölf der einfachen Mäntel; Zwölf Leibröcke dazu, mit prächtigen Purpurgewanden Süßes Labsal, sei mir gegrüßt, wie oft ich Rufe mit Andacht! Den Führern der moralischen Revolution gewidmet Alle Reaktionäre sind Papiertiger Sage mir, wer dich lobt und ich sage dir, worin dein Fehler besteht. Träumen. Träumen. Träumen. Sela. BU bububluxus
XXIII GESANG


Zitatenfluxus 23. Gesang
Und Einfältige oft mit hoher Weisheit erleuchten! Diese verrückten gewiß auch deine richtigen Sinne! Folge mir denn, damit ihr die lieben Herzen einander Wieder mit Freuden erfüllt, nachdem ihr so vieles erduldet. Nun ist ja endlich geschehn, was ihr so lange gewünscht habt: Selbst der erfahrenste Mann; wo nicht der Unsterblichen einer Durch sein allmächtiges Wort es leicht von der Stelle versetzte: Doch kein sterblicher Mensch, und trotzt' er in Kräften der Jugend, Könnt' es hinwegarbeiten! Ein wunderbares Geheimnis War an dem künstlichen Bett; und ich selber baut' es, kein andrer! Beide jetzo die Ruhe des süßen Schlafes erquicke. Aber weil dich ein Gott daran erinnert, mein Lieber, Sage mir auch den Kampf! Ich muß ihn, denk' ich, doch einmal Hören; so ist es ja wohl nicht schlimmer, ihn gleich zu erfahren Dies hat mir der Seher verkündet …losten sie, daß seinem Los gemäß an ein Tor jeder führte seine Schar Ich hab' Mein' Sach' auf Nichts gestellt Ich aber will zeigen, daß die bekannten Künste der Menschen natürlichen Begebenheiten gleich sind, die offenbar oder geheim vorgehen. Wander durch das Bergische, flanier an Vater Rhein. La Belle Dame sans Merci O was muß es die Engel gekostet haben,nicht aufzusingen plötzlich, für Müh und Arbeit Verkaufen uns die Götter alles Gute. Du, von der Heimat fern, (dürft' ich's nicht glauben!) so weithin! Guter Bürger bin ich mit Zivilcourage. Die Klage ob Verfassungsbrüchen wird erhoben. In der Grube unten heulten die unglücklichen Verlassenen in ihrem Entsetzen. Hoiho! Hoiho! Wacht auf! Wacht auf! Lichte! Lichte! Helle Brände!

XXII GESANG


Zitatenfluxus 22. Gesang
Diesen furchtbaren Kampf, ihr Freier, hab' ich vollendet! Jetzo wähl' ich ein Ziel, das noch kein Schütze getroffen Du kämpftest Heute den letzten Kampf! Wider Willen getötet: die Toren! und wußten das nicht, Daß nun über sie alle die Stunde des Todes verhängt war rede nicht ferner, Durch Mutwillen verleitet, so prahlerisch; sondern befiehl es Alles den Göttern an: denn sie sind stärker als Menschen! Darum wünsche nur nicht den schrecklichen Tod zu vermeiden! Dieser Gedanke schien dem Zweifelnden endlich der beste Töte mich nicht! Du würdest hinfort es selber bereuen, Wenn du den Sänger erschlügst, der Göttern und Menschen gesungen! Sei getrost, denn dieser ist dein Beschirmer und Retter: Daß du im Herzen erkennst, und andern Menschen verkündest, Wie viel besser es sei, gerecht als böse zu handeln. Küßten und drückten die Hände mit Inbrunst. Aber Odysseus Weint' und schluchzte vor Freude; sein Herz erkannte noch alle Geh mal zu unterst Weg. Schwester Tante hätten mich verkommen lassen in der Gosse, in die sie mich geschickt, wohl wie gewöhnlich. Bei Hilde bleibts ein Anruf freundlich. Das wars schuß mit dem falschen Aas. Schnitt ihr den Kopf ab in den Fotographien. Weiß jetzt warum. Mit der Sister konnt ich nie reden geschweige mit dem Schwager über mein Leid. Geblockt ein jeglicher Versuch sofort. Ich denk, ich Schulde es der Mutter den Kontakt und faulen Frieden. Sind so eingesponnen in die Lebenslügen Spießerunglück. Hat verraten erst den Bruder und verlassen. Dann die Mutter. Ach wie weinte mein Herz sah ich zittern meine beste abgestellt im Altenheim. Besucht wie der Bruder aus Alibi eine Stunde dann die Woche. Keine Zeit, viel Arbeit. Die Zeit, die Arbeit mocht ich haben. Mach mich kundig über Ahnen. Komm vom Herrn sein Blut. Bin der Gral. Bin der wahre König, Kaiser. Alles Männer in Westfalen am Schluß neu und von der Sies und aus Wessel. Der Benedigt aus Oberschlesien die Ausnahm ist der Schwerenöter Schlagersänger. Öffne mich im Netz ein wenig, bin arabisch. Ein Prophet. Künde fordere Djihad. Islam heiliger Friede inchallah. Cybernicks werden geboren. Es lebt im Web mein Klon. Schaffe noch ganz Minski digital mehr davon. So soll klonen sein. Bin der Kahn der Futurologe des neuen Äons und halt den Kasten sauber wie Tilkowski und die andern bei Borussia. Bin Libuda auch in Blau. Netzer pässe schlag ich in die Zukunft. Sokratisch brasilianisch Pelekunst und Maradonnakicks. Furioser als Ronaldo.Traumtänzer ich. Masken vor.

XXI GESANG


Zitatenfluxus 21. Gesang
Unter den Schätzen war der krumme Bogen , Und sein Köcher, gefüllt mit jammerbringenden Pfeilen Zu der vertraulichsten Freundschaft Beginn Von dem Schlüssel geöffnet Wessen Hand von euch den Bogen am leichtesten spannet, Und mit der Senne den Pfeil durch alle zwölf Äxte hindurchschnellt Hurtig, und heult vor der Tür, und laßt den Bogen uns Freiern: Daß wir den Kampf versuchen, den furchtbaren! Und entsinne mich wohl: ich war noch ein stammelnder Knabe. Also sprach er; allein in seinem Herzen gedacht' er, Selbst die Senne zu spannen, und durch die Äxte zu treffen. Und ich freue mich noch, und lache, ich törichter Jüngling! ihr Opferprophet, beständig am schimmernden Kelche Unten im Winkel saß: der einzige, dem die Verwüstung Nicht gefiel; er haßte die ganze Rotte der Freier. Hört' ich flehn, daß ein Gott mir heimzukehren vergönnte! Morgen wird Gott, wem er will, die Kraft des Sieges verleihen. Schleppten sie ihn hinaus, und schnitten mit grausamem Erze Nas' und Ohren ihm ab; und so in voller Betäubung Wankte der Trunkenbold heim, und trug die Strafe des Unsinns. Du sollst nicht mehr Almosen in unserem Volke Sammeln; Und er stammt, wie er sagt, aus einem edlen Geschlechte. Aber wohlan! gebt ihm den schöngeglätteten Bogen! Denn ich verkündige jetzt, und das wird wahrlich erfüllet: Aber gehe nun heim, besorge deine Geschäfte, Spindel und Webestuhl, und treib an beschiedener Arbeit Die Mägde zum Fleiß! Der Bogen gebühret den Männern, Und vor allen mir; denn mein ist die Herrschaft im Hause! Ich wird bewußtlos häufig dieser Tage, lieg irgendwo auf dem Boden. Weiß nicht, was geschah. Zwei Handies werden mir gestohlen von den jungen Türken. Bin verschuldet noch bis heut dadurch. Treff einen Klassenkameraden, den ich tot geglaubt durch Selbstmord. Zieh um aus Maisonette ins Dorf. Hab Glück. Schöne Gegend für die Ruhrstadt. Nette freundliche Leute. Das ist Rückzug und total ein Jahr. Nur ruhig der Fluxus noch. Wartete bei der Mayerschen auf die Bilder aus New York am Elften. Wieviel Zivilisten tötest du wohl täglich Herr George Bush? Dekonstruiert wird jetzt das Kapital. Kapital ist Kunst und weiter nichts. Ich lese nun nicht wie zu Leibnitzzeiten Mathemathik, Physik, Biologie. Lese wider mal Cervantes, Schwarze Lady und den Divan Goethes. Dicht im Kopf nun stets nicht dicht. Dichter als Nebel bin ich. Poetry Slam. Ich schlaf mit Oberschwulen von Berlin Paris in Reimen und es lachen neue Burschenschaften genau subrosa. Bin im Checollala denk an Bombenzeit TNT. Ach die Namen meiner Kneipen, Bars in dieser Welt künden Längst schon Bu. Und Gesang, die Drummer. Dona, Dona Donovan. Abschied von so vielen Freunden wird es nicht. Wein beim Arzt kurz. Viertemal die Tagesklinik als Kur. Muß es reden alles raus. Klagezeit 90 Tage. Wohltat und ne neue Freundin, die in mich verliebt. Nennt mich Teacher liebevoll. Polenmädel ist sie, beginn sie zu lieben voll und ganz. Ganz katholisch wird die Zeit. Und platonisch ist und bleibt die Liebe von nun an. Bin jetzt keuscher frommer Mönch. Dienstags kommt die große Ausnahme Schopenhauer mir ins Haus. Marionettenparanoia wie einst Kleist. Freier Wille das bin ich notwendig nach Gesetzen. Doch muß der Affe und das Pantoffeltier zuerst besiegt sein. Ecce homo sapiens sapiens. Masken vor.

XIX GESANG

Zitatenfluxus 19. Gesang
Eilend wandt' er sich jetzt mit geflügelten Worten Und noch ein Größeres gab ein Himmlischer mir zu bedenken: Daß ihr nicht etwa im Rausch euch zankt, und einander verwundet Vater, ein großes Wunder erblick' ich hier mit den Augen! Wahrlich ein Gott ist hier, des weiten Himmels Bewohner Neben das Feuer setzten sie ihren gewöhnlichen Sessel, Welcher mit Elfenbein und Silber umzogen, ein Kunstwerk Unglückselige, sprich, was fährst du mich immer so hart an? Weil ich nicht jung mehr bin, und meine Kleider so schlecht sind? Und weil die Not mich zwingt, als Bettler die Stadt zu durchwandern? Dieses ist ja der Armen und irrenden Fremdlinge Schicksal! Und unzählige Knechte besaß ich, und andere Güter, Die man zum Überfluß und zur Pracht der Reichen erfodert dein Ruhm erreicht die Feste des Himmels, Gleich dem Ruhme des guten und gottesfürchtigen Königs Welcher ein großes Volk von starken Männern beherrschet, Und die Gerechtigkeit schützt. COBFLUXUS Maturazeiten. Ich komme mit dem Schwert wie ich ließ den Bruder Künden meine Ankunft am Tage des jüngsten Gerichts. Der Himmel kommt nicht doppelt noch gedoubled ihr Klone Beelzebubs. Die Tage werden für manche blutig. Der Götze dieser Zeit der Goldenen Kälber. Ich schmelz den Bullenbörsenzauber. Der Freitag der wird schwärzer. Ihr Armen aller Geiste freut euch nun. Das Reich des Himmels ist für euch bereitet in der Todesstunde. Für Euch wird’s paradiesisch schön. Auch ist das Kleinod aller Multiversen nun gerettet. Nahm großen Schaden schon durch Teufelsmeute. Verführte Leute in der Irrnis. Ideen schicht der Liebesvogellebensbaum nun um den Ball die Fülle. Seid ihr Kanal bin ich die Tülle. 12 Avatare wie einst Apostel Jesus stehen mir zur Seite in Fasern aus Glasfiebern. Ich bin der Boss des Bundes. 100 achten in den Höhen unseres Geistes ehrenvoll und ganz Golgonooza. 144 meine Konspierirten. Die Armeen werd ich nicht zählen. Die Satanphalli fallen. Twintower wie einst der Turm zu Babel. Cybernick Apokalypse ich Luzifer befehle Bums. Täter und unschuldig Opfer sind in paradiesisch Himmeln nun vereint. Häupter werden rollen, Bu sah Bush die Todeszellen leeren für die Stimmen bei der Wahl. Das Pentagon wird angekratzt. Das Zeichen Satans trifft auf Zoroaster. Ich war schon da in den Computern virtuell in dieser Wasserstoffbombenhexerhölle dieses Schurkenstaats. Nagasaki nicht vergessen und die Kinder in den Napalmflammen. I sing Amerika, your captain in pursuit of happiness. Bin Geronimo vom wounded knee. Non regula sine exceptio. Terrortsumami if you wish. Товарищи внимания Nin hao Beijing 东方是红色的Wir sind Muslime - aleikum salam!بَبَّغاءُ مُتَيَّمَة رَسُول , نَبِيّحارَبَ , قاتَلَ.
XVIII GESANG

Zitatenfluxus 18. Gesang
Immer füllt' er den Bauch mit Essen und Trinken, und hatte Weder Stärke noch Kraft, so groß auch seine Gestalt war Merkst du nicht, wie man rings mit den Augenwimpern mir zuwinkt, Dich von hinnen zu schleppen? Aber fodre mich nicht so übermütig zum Faustkampf: Daß ich nicht zürn', und dir, trotz meines Alters, mit Blute Brust und Lippen besudle! Seine Rede lobten die übrigen Dieser Gedanke schien dem Zweifelnden endlich der beste: Sanft zu schlagen, Dieser ihm unter das Ohr an den Hals, daß der Kiefer des Bettlers Knirschend zerbrach, und purpurnes Blut dem Rachen entstürzte. Schreiend fiel er zu Boden, ihm klappten die Zähn', und die Füße Zappelten staubend im Sand Hüte dich ferner, den Armen und Fremdlingen hier zu befehlen, Elender Mensch; damit dir kein größeres Übel begegne! Freue dich, fremder Vater! Es müsse dir wenigstens künftig Wohl ergehn! denn jetzo umringt dich mancherlei Trübsal Darum sag' ich dir jetzt; nimm meine Worte zu Herzen. Siehe kein Wesen ist so eitel und unbeständig Als der Mensch, von allem, was lebt und webet auf Erden Denn wie die Tage sich ändern, die Gott vom Himmel uns sendet, Ändert sich auch das Herz der erdebewohnenden Menschen Ferne bleibt, vielleicht schon nah ist! Aber es führe Dich ein Himmlischer heim, daß du nicht jenem begegnest, Wann er wieder zurück in sein liebes Vaterland kehret Denn sie reden zwar gut, doch heimlich denken sie Böses Sohn, in deinem Herzen ist weder Verstand noch Empfindung!Aber jetzo traur' ich; denn Leiden beschied mir ein Dämon Also sprach er zuletzt; das wird nun alles erfüllet! Kommen wird einst die Nacht, die schreckliche Nacht der Vermählung! Und Odysseus stand, der leuchtenden Feuergeschirre Flamme nährend, und sahe nach allen. Aber sein Herz war Andrer Gedanken voll, die bald zu Handlungen reiften.Wahrlich ein Himmlischer führte den Mann in die Wohnung Odysseus'! Denn wo mir recht ist, kömmt der Glanz nicht bloß von dem Feuer, Sondern von seiner Glatze, worauf kein Härchen zu sehn ist. Aber du bist sehr stolz und menschenfeindliches Herzens; Elender, gleich empfange den Lohn, daß du unter so vielen Edlen Männern so dreist, und ohne jemand zu fürchten Plauderst Drum entrüste sich keiner, noch geb' ihm trotzige Antwort! Universaltheorien Wie Gorki sene so hatte auch ich meine Universitäten. Es ist die große Wissenszeit der Zeigesellschaft. Informationen schaff ich mir in Herz und Hirn. Ich denke also, bin ich. Ich fühle, also bin ich. Ich bin, der ich werde sein. Ich ist ein anderer. Ich bin viele. Double Bind ist mir die Welt. Traktatus logicus der ganze lokus. Herrschaftsfrei noch lang nicht die Kommunikation. Wir brauchen Hegemonie wir sind organisch intelektuell. Nun wird es auch ganz rezeptionsästhetisch. Ich nehm die Mythen des Alltags auf. SZ. Bilde nun Mytheme. Mythologica V-X. Meine Grammatik ist in völliger Transformation. Mindzaptime. Die Welt ist, was design ist. Bu ist der Fall. Raphael mein geistig Schaffen Max. Auch Groucho hieß wohl Marx. Das Leben der Bilder oder die Kunst des Sehens ist Bu. Ich erlebte dich einmal in jungen Jahren Michel. Nach Russel nun Foucault Tribunal. Souci de soi. Erzähle nur so meta doch allemal doch stets mit differance und stets im Anlitz der anderen. Bin nicht nur theoretisch gerecht wie eine Fledermaus. Ökonomisch ist das nur noch Gesellschaft der Risiken und auch nicht offen die Mediendiktatur. Prekärer stets der Pauperismus. Die Lumpen stehen an allen Ecken mit mir rum. Ich bin bei Bettlern, Kriminellen. Und nieder geht der Knast und meine RAF kurz drauf. Ich nehm den Turn zum Spiegel der Natur und lebe kommunitaristisch. Ich weiß, bin schneller als das Licht und find die Formel. Mein Hirn ein Tunneleffekt nach dem anderen. Bewußtseins kälteste Fusion. Ich spiegel mich selbst materiell als Höchstes eben dieser wider bevor und indem ich konstruier. Nullstein der Widerspiegelungskonstrukteur. Autopoetisch bin ich selbstorganisiert in dissipativen Strukturen. Ich bin der Virus dieser Welt. Beginn des Lebens. Genomgnom. Meme design ich zu perplexen Komplexen. Bin jetzt Bohemien auch digital. BuBlogBlogger. Ich erhol mich von der Feuersbrunst der Poesie. Alt bin ich ich Knochen für die Mathematik. Rechne mich zur Basis 100 und binär ganz Boole. Bin die Unschärfe nach Gauß. Eulerzahl im großen p. Bin E = h · ny und das Unendlich. Bin auch c nicht nur zum Quadrat auch hoch die ganze Primreihe. Hochfrequenzbu und Technik digital. Bin elektronisch und ganz nano. Güneyden Hodscha heißt es dann 12 Wochen mit dem Regenstern Der macht mich zum Professor in dem Küstenferiendorf. Ich treffe Dichter, Generäle, Manager. Bekomm die Nummer von Mathäus. Mein Anruf ihn erstaunt. Hochstapler Bu. Am Schluß dieser Jahre ist ein Abschied von der Bu, die kommt aus den Pyrenäen heim mit Flug. Ich bin ganz rot gewandet und mit einem Risenstrauß. Ich mache eine manisch Szene. Für die Lesbe, die mich angreift, eine Kettenshow. Es geht mal wieder in die Klapse. Der Wirt am Strand ist freundlich und auch der Oberstudienrat netter Mann mit schizophrenen Hiphop Sohn. Trink Efes und esse Toasts mit Sucuk. Ich bin fast stets allein und später dann der Regenstern, den ich bekoche. Qurbanbayram täglich. Masken vor.
XVII GESANG

Zitatenfluxus 17. Gesang
Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachte ihm gebe jeder nach Willkür Desto schlimmer für ihn; ich rede gerne die Wahrheit Hießen ihn froh willkommen, und küßten ihm Schultern und Antlitz Und mit Tränen schlang sie den lieben Sohn in die Arme, Küßte sein Angesicht, und beide glänzenden Augen, Mutter, erinnere mich nicht an meinen Kummer, und reize Nicht zur Klage mein Herz, da ich kaum dem Verderben entflohn bin. die Völker alle dem kommenden Jünglinge staunten Freund, wir wissen ja nicht, welch Ende die Sache gewinne! Freundlich empfing mich dieser in seinem hohen Palaste, Und bewirtete mich mit so geschäftiger Liebe O ihr Götter, ins Lager des übergewaltigen Mannes Wollten jene sich legen, die feigen verworfenen Menschen! Aber warum du mich fragst und bittest, das will ich geradaus, Ohn' Umschweife, dir sagen, und nicht durch Lügen dich täuschen; Als ich dieses vollendet, da kehrt' ich von dannen geheim umherschleicht, diese Verwüstung Untersucht, Denn es ist nicht übel, zur rechten Stunde zu essen. Auf denn, so wollen wir gehn! Die größte Hälfte des Tages Ist dahin, und die Kälte wird gegen Abend noch strenger. Der, wie ein alter Mann, und mühebeladener Bettler, Wankend am Stabe schlich, mit häßlichen Lumpen bekleidet Und nicht schwach ist mein Herz. Ich habe schon vieles erduldet, An die cypressene Pfoste den Rücken lehnend, die vormals Künstlich der Meister gebildet, und nach dem Maße der Richtschnur. Denn die Blödigkeit sei dem darbenden Manne nicht heilsam. Und dann aß er, so lange das Lied des Sängers ertönte. Als er jetzo gespeist, da schwieg auch der göttliche Sänger Daß er die Mildegesinnten und Ungerechten erkennte; Dennoch sollte nicht einen die schreckliche Rache verschonen! Wo er nicht etwa im Volk durch nützliche Künste berühmt ist, Als den erleuchteten Seher, den Arzt, den Meister des Baues Oder den göttlichen Sänger, der uns durch Lieder erfreuet? Hart und beleidigend redet er selbst, und verführt auch die andern! Das wolle Gott nicht gefallen! Und ich werde dein Lob in allen Landen verkünden. Denn auch ich war ehmals ein glücklicher Mann und viele Schleppten sie lebend hinweg zu harter sklavischer Arbeit. Wozu auch so sparsam, oder so ängstlich, Fremdes Gut zu verschenken, wo man so reichlich versorgt ist! und sprach die geflügelten Worte Aber beschützt auch die Armen der Götter und Göttinnen Rache, Unter jeder Gestalt durchwandern sie Länder und Städte, Daß sie den Frevel der Menschen und ihre Frömmigkeit schauen. Mutter, verhaßt sind mir alle, denn alle trachten nach Unglück! Wahrlich er würde dein Herz durch seine Reden erfreuen! Und doch hat er mir nicht sein Leiden alles erzählet. Denn Speise, den Hunger zu stillen, erlangst du Leicht durch Betteln im Volk; es gebe dir jeder nach Willkür. der Schmerz mich betäubte, Mich, der kein Böses tat, denn meine Kleider sind elend Was er sagt, hat Grund; so würd' auch ein anderer denken Pentakunst Tat twam asi Bu… Er ist Gott Brahman, er ist Shiva, Indra, der unvergängliche, höchste Herrscher. Er ist Vishnu, er ist der Lebenshauch, er ist das Feuer der Zeit, der Mond. // Er ist alles, was entstanden ist und was sein wird in alle Ewigkeit. „Eine Übertreibung ist eine Wahrheit, die ihre Geduld verloren hat." Geht ins janna. "Es gibt einen Baum, in dessen Schatten ein Reiter hundert Jahre lang dahinreiten kann, ohne je den äußeren Rand des Schattens zu erreichen". Bu ist Wald und Quellen. Meschichijim Hört: Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr's nicht meint Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Die Traumzeit bin ich. Manitou. Ein weißer Büffel und Tiger und Elephant. Buku. Bu Izanagi no Mikoto. Wo Tao. Wotan. Sanghyang Widdhi Waca, Lạc Long Quân , Harihara, Māui. Ich bin der ewig Namenlose. Ich bin das Opium der Völker. Tempel, Kathedralen, Opferstätten, heilig Höhlen. Das ist Architektur. Leb im Tipi. Caïdale Zelte. Westernzelle. Bin der Lingam. Phallus von Natur. Ganz Weib. Ist alles möglich. Ein Obelisk mit Dromo Piktogrammen. Der Bilderfluten Herr Poseidon, der Regisseur des Weltenfilms Bu. Ich dreh im Flug mit rotierend Kamera Fischaugenobjektiv. Und mit dem Götterholo schaff ich bald Virtuelles im Reelen des Ideelen. Nowhere Man. I am the walrus in my magical mystery tour. Die fünf Jahre ruht die der Aktionen nun ein wenig, bu ist durch und durch Enigma, Kryptogramm, Konspiration. Die Geschichte aller, Künste, Theorien und sein Todesfluxus ist der Inhalt dieser Jahre. LOSLOSLOS Paradoxologie und paralogisch Metaart. Er bastelt Meme in der guten Stube und verliert die Lieben dutzendweis. Rekrutierung für die Paradiese. Licht ist er in Regenbogenfarben im Glasfieber aller Netze. Sitzt geheim für ein paar Euro in den Neuen Internetcafes. Boot- und Linkvirenproduktion. Von Meiner neuen Poesie dem Viren Hoax geht’s zur Melissa. Bin gaz in der Renaissance. Mein Kurven rund um Lucca auf geheimen Pfaden. Zahl mit meiner Poesie die Speisen, die Getränke, schaff die Sprach des Stummen l. Die Bilderwelten Giottos du Sohn des Schmieds Bodone Deine Cappella degli Scrovegni liebe ich wie die Passion. Mein Engel Michelangelo schufst mir zum Mut das Wunder der Pieta schon als ich sie berührte mit 14 Jahr. Frau Angelico und alle . Dein dunkles Leuchten Carravaggio. Mantegna wie du zeigst den Bruder aller Armen und Unterdrückten. Leonardo Bu schafft die neue Weltphysik und Atotechnik. Bu beamt sich um den Globus channeling den Weltgeist. Donato Bramante hoch zum Schluß. Ich machte Picknick auf der Wiese vor Palladio. Deine Davids Donatello. Es bleiben Hunderte, die ich nicht nenne Vasari. Seid nicht traurig himmlisch Scharen, seid mit mir für alle Zeit und in Ewigkeit. Als ihr alle kamt mitsamt den Engeln mich zu retten aus der Mörder Hand. Dank euch allen für Erlösung. Ariosto furioso bin ich Pegasus Rainbow. Liebesvogellebensbaum. Lovestone aller Universen. Bin Art Knowbody mit Know how from Knowherelands. Phidias dein Weltwunder an Zeus und gut auch Schüler Alkamenes. Hau auch mich in Stein Apollodoros. Glykon Herkules auch ich einst als ich hob Mercedes hinten mit Muskelkraft. Kanachos grüß deinen Bruder mir. Nesiotes auch ich töte Tyrannen nur. Poliklet und Praxiteles ich liebe eure Aphroditen. Menelaos warum formtes du nicht den Juden aus Nazareth. Vulca ich war dein Apoll. Zeuxis deinem Karneades tu ichs gleich und gründe die Neue Akademie der Wissenschaften und der Künste. Mnemosyne not tut die Treue. Dein Säner in des Heidelberger Turmverlies. Kommt ihr Musen alle laßt uns tanzen. 12 wie einst Apostel und auch meine Avatar. Melete halfst mir viel und brauch dich nun Mneme für Gerichte zu klagen an die ganze Welt. Sei du, Gesang, mein freundlich Asyl. Dein Freund erkannte: Das Ganze ist das Wahre. Der andere sahs historisch längst negiert: Das Ganze ist das Falsche. Euch Narren berg ich beide. Klio spitz deine Griffel, beschreib wie stets die blutig Spuren auch des Weltkapitals. Die Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft ist nun am Ende. Es folgt die Klassenlosigkeit der Freien. Melpomene sing von all den Tragödien und auch den meinen und schenk mir deinen Kranz. Ernste Masken trag ich schon genug. Spiel deine Leier Tersichore. Ich tanz auf leisen Sohlen wie Balu. Thalia herrsch du in neuer Zeit, bekränz uns alle mit dem grünsten Efeu. Ich schreib Poetik neu ganz Aristoteles. Euterpe ich spiel den Aulos schon sehr lange bin polyphon in Polyexistenzen. Erato ach deine Gaben verbrannt ich all auf den Altären dieser Schinder. Urania schenk mir Frequenzen der Himmelskugeln alle und auch den Zeigestab, damit ich dirigiere. Polythymia mach uns liederreich mit viel Imagine that there is no heaven only sky above. Kalliope dank für dieses Epos hier. Ich schätze deine Tafeln. Bin Rhetoriker und Philosoph der Loslos Wissenschaften. Bin Bellepheron und trank recht oft an dir Hippocrene. Mein geflügelt Schimmel wiehert freudig. Wir steigen in die Lüfte reiten wieder mal durchs All. Hare, hare, rama, rama sah euch gern ihr safran Glatzen in der Stadt, gab euch die Lektion, daß ich Kriegsgott bin. Welch Staunen und Empörung. Die Bansuri hörtet ihr wohl nicht, saht die Pfauenfedern nicht im grauen Haar. Geb euch Bakhti von den Kühen, die ich melke. Meine Radhas sind gar viele. Stimmt nun an die Bhajans. Meine Flöte war aus Bambus, blase Holz heut und Metall. Bin ein Ukulelespieler. Vogelpfeife ist mein Zeichen Wasserklang. Sternenklang und das Klangreich aller Quarks. Bin ein fliegend Klangteppich und der kleine Galaxienmuck. Bin der Buakkord der Venus. Girlietour madonnamäßig. Bin das Ready Made der Künste. Spieldose bin ich mit unendlich Weisen. Bin die Stille, bin der Frieden in den Noten. Bin die Schlüssel und die Coda. Bu ist Raga. Bin da Agam, Nahawand und Kurdi, tön als Maqam immer leise. Bin das Antilopenfell zum Trommeln. Bin das Palisander aller Phone. Bin der Klatschton meiner linken Hand. Blas die Bluesharp zu der Epik, die ich reime. Pseudologik ist der Titel. Bin Lector in fabula. Rosebud. Bu ist Stigma der Erwählten. Lachen! Das ist Menschenrecht! Dabei saß er so voller Liebestand,Wie je voll Honig eine Wabe saß,Und gerne trieben Dirnen mit ihm Spaß. Maske vor.
XVI GESANG

Zitatenfluxus 16. Gesang
Sah die schmeichelnden Hund', und hörte des Kommenden Fußtritt Küßte sein Angesicht, und beide glänzenden Augen, Beide Hände dazu; und Tränen umflossen sein Antlitz Und bedeckt' ihn mit Küssen, als wär' er vom Tod' erstanden. Komm doch herein, du trautes Kind; daß mein Herz sich erfreue Deines Anblicks, du! der erst aus der Fremde zurückkommt! Hierauf setzt' er sich gegen den göttergleichen Odysseus. Und sie erhoben die Hände zum leckerbereiteten Mahle. Denn wie kann ich den Fremdling in meinem Hause bewirten? Sieh, ich selber bin jung, und Stärke fehlet den Händen, Abzuwehren den Mann, der ihn zu beleidigen wagte Und ein einzelner Mann kann gegen mehrere wenig, Sei er auch noch so stark; sie behalten immer den Vorrang! Und wenn ich Einzelner auch von der Menge würde besieget; O so wollt' ich doch lieber in meinem Hause des Todes Sterben, als immerfort den Greul der Verwüstungen ansehn: Noch liegt etwa die Schuld an den Brüdern, welchen ein Streiter Sonst in der Schlacht vertraut, auch wann sie am hitzigsten wütet Gut, ich verstehe dich schon; das sind auch meine Gedanken. Aber verkündige mir, und sage die lautere Wahrheit: Traurig! doch müssen wir jetzo in seinem Kummer ihn lassen. Denn wenn alles sogleich, wie es Sterbliche wünschen, geschehe; Wahrlich so wünschten wir vor allem des Vaters Zurückkunft! Wahrlich du bist ein Gott, des weiten Himmels Bewohner! Sei uns gnädig! Wir wollen auch liebliche Opfer dir bringen Denn leicht können die Götter, des weiten Himmels Bewohner, Jeden sterblichen Mann erniedrigen oder erhöhen. Daß ich wisse, wie viel' und was für Leute so trotzen. Denn ich muß zuvor in meiner unsträflichen Seele Überlegen: ob wir allein, ohn' andere Freunde, Streiten können; oder ob's nötig sei, Hilfe zu suchen. Deines Mutes im Kampf, und deiner Weisheit im Rate, Aber du sprachst zu kühn! Ich erstaune! Wie wär' es doch möglich Daß zween Männer allein so viele Starke bekämpften? Wahrlich mächtige Helfer sind jene, welche du nennest! Denn sie sitzen hoch in den Wolken, Standhaft dein Herz im Busen, wie sehr ich beleidiget werde! Dann besänftige sie mit guten Worten Denn überlege nur selber: Lange gingst du umher, wenn du die Werke der Männer Nahe belauschen wolltest; säumen wird er gewiß nicht, Sondern im heftigen Zorn aufstehn, und allen verkünden, Wie wir ihn zu ermorden gesucht, und wie er entflohn sei Autodafe Bin volle 40 dieses Jahr. Ein kleines Fest im engsten Psychokreis. Die Bude ist voll Ballons und alle schwarz und groß. Ein paar schweben an den Decken. Sprit ist für alle, reichlich Chili con carne und Salate. Es gibt Spiele. Jeder darf mal ne Sekunde malen. Das Gekritzel, ich bin Trickster. Habe Leuchten von ner Schwarzmadonna meiner Jugendkirche. Zünde sie jetzt einzeln an und es gibt Geschichte autobiographisch zu jedem Licht. Stille alles hört mir zu. Dann der Gäste Anekdoten. Freundinnen und Freunde ich bin dick. Vorbei die Thriller Zeiten meines sunwalks. Ein wenig Tanz trotzdem. Um Mitternacht ist Geisterstunde. Ein wenig Spumante für den Weg und Ciao. Bleib dann allein, weiß um die Einsamkeiten. Bin getröstet. Provokateur. Zehn Tage später. Pistole an der Schläfe entsichert, die Bullen eingebrochen mir ins Haus. Kein Richter kräht, nur ich der Red Rooster. Die Handschellen brechen mir fast die Gelenke, als ich geschmissen in die Minna. 20 Tage, gutes Timing. Halbzeit in der Kunst des Fluxus. Doch das war hart. Ich bin vergiftet und zwar total. Die Konsequenz Benzinkanister Budhha brennt jetzt nicht mehr nur von innen. Er kennt die Brüderfackeln gut und Jan aus Prag. Alles da an der Station. 15.00 Uhr. Freitag Jesus hier kommt Bu. Links und rechts fünf Liter. Doch es gibt ein aber von dem Bruder. Kehre um. Der grill auf dem Balkon ist gut. Das gibt nun eine Kultur der Aschen. Bücherverbrennung 50 Jahr. So seis Faschisten ihr Klapsendiktatoren. Ich dichte seit ich Kind und sprechen kann. Klar meist im Kopf zur göttlich Lyra. Das Beste soll es sein aus Jahren. Aus Tausend steht die Wahl. Hommages kommen nicht in Frage. Gesellenstücke allesamt. Die Meisterwerke drunter nicht. Das dauert seine Zeit. Gut drei Stunden Kreuz, dann bin ich tot. 3oo Poeme ganz exakt Freß Ananas und Haselhuhn, Bourgeois, muß bald deinen letzten Seufzer tun. Mein Rostfenstern leuchte lichterloh vom Lodern meiner Herzenszeilen. Ecce Poeta. Ich zitter nun wie Espenlaub am ganzen Körper, die Seele ist in höllisch Aufruhr, mein Geist ist explodiert. Ich weine bitterlich und bin befreit. Den eignen Tod, den schenk ich Euch niemals, was ihr auch quält und mich vergiftet. Euer Terror, der bleibt stumpf von nun an. Vergessen nie und nimmer, was ihr getan und tut ihr Bastardbrut. Ich hüll mich nun in Schweigen ganz. Der Kugelbudhha rollt, wenns sein muß aus den Läufen scharfer Knarren. Die gibt’s an jeder Ecke. Ein Spott so billig. Ich denk nicht drüber nach und habe es Morgen schon vergessen. Die Asche halt ich heilig. Verschenk als Kunst sie in den selbstgetöpfert Urnen ein ums andere Mal. Aschenpoesie. Du kommst noch in Mikrogrammen in Hologramme. Mein Testament mein bunter Schädel, mein Entwurf, HerzinsGrab der Mutter, Sezierte Aschen in Meere, Flüsse Paddy hear me Bu sailed in from the foggy dew. Les mir zur Ruhe nochmal Böll und irisch Tagebuch erneut. Mit Bu geht’s auf die grüne Insel zum Ring of Kerry. Clay, The Grace und The Dead. Endgame. Ich bin Godot. Glory. Glory. To old Ireland. Und there is a stare’s nest by my hotel window. Im Pub gibts Guiness und Murphy’s wechselweis. Ich trinke auf Sinn Fein und IRA und bekomme nur noch Shamrocks. Ich liebe Oghamsteine und denk an Ritsos und meine Steinschrift. Ein Ausflug geht nach Skellig Michael den Klötern und den Puffins. Bu und ich vertragen uns ganz redlich. Das wird anders mit den Jahren. Liebt nur Widerspruch und meine Feinde. Will sich trennen alle vierzehn Tage. Liebe wie ein Wappenlöwe eines Königs, doch verlier am End. In der Westfalenmetropole konzipier ich Schimmelreiter. Soll zur Klimakatastrophe sein. Vor der Kirche in der City Sand und Strandkörbe. Muscheln für die Kinder. Schimmel reite ich darauf. Deiche überfluten ist die Botschaft.
XV GESANG

Zitatenfluxus 15. Gesang
Heim dich zu senden, damit du die treffliche Mutter noch findest Noch ein andres verkünd' ich dir jetzt, bewahr' es im Herzen! Wachsam lauern auf dich die Tapfersten unter den Freiern Daß sie dich töten, bevor du die Heimat wieder erreichest. Aber ich hoffe das nicht! Ihn mit der Ferse berührend, und sprach zu dem blühenden Jüngling: Denn es erinnert sich ein Gast zeitlebens des Mannes Welcher in fernem Lande mit Lieb' und Freundschaft ihn aufnahm Hüllte sich eilend der Held in den feinen prächtigen Leibrock, Warf den großen Mantel sich über die rüstigen Schultern, Ging dann hinaus, Das Beste bei allem ist Ordnung! Jetzo eil' ich zurück zu dem Unsrigen Welches das größeste war und reichste an künstlicher Arbeit: Hell wie ein Stern, so strahlt' es, und lag von allen zu unterst. Und sie gingen zurück durch die Wohnungen, Trug den schimmernden Kelch von lauterem Silber, und setzt' ihn Nieder vor ihm. Nichts ist kummervoller, als unstet leben und flüchtig! Oft zur Verzweiflung bringt der unversöhnliche Hunger Leute, die Lebensgefahr und bitterer Mangel umhertreibt Ach! den traurigsten Tod! So sterbe keiner der Freunde, Welcher in diesem Lande mir Liebes und Gutes getan hat Rede mit Worten mich an, er begegne mir auf der Straße, Oder beim Wasserschöpfen: daß niemand zu unserem Hause Gehend dem Alten es sag', und dieser vielleicht mir aus Argwohn Schwere Band' anlege, und euch das Verderben bereitet Sondern haltet die Sache geheim, und beschleunigt den Einkauf Diese waren anitzt auf dem Markt' in des Volkes Versammlung Nada Brahma Morning has broken Tillerman I am in my Ruby train. Höre Licht bin das Montagsheinzelmännchen Luzifers Zorn. Nada Brahma aus meinem Jahr und zur Geburt das Jazzbuch Papst. Ich höre Galaxien ja gar das Nichts ganz deutlich. Mein Körper ist recht konsonant. Zehn Jahre Unschuld und Irrengeisterbahn nichts habe ich verbrochen. Zum Jahr des Manifests Bu’s großer Reise ich provozier. Das muß mir in die Akten. Fixiert sofort. Gespritzt. Ihr macht mir keine Angst Kretins. Mein Haus ist offen. Museum nun ein halbes Jahr. Die Nachbarn sind betroffen. Der Wirt kommt mit dem Rechtsanwalt. Doch nichts zu machen. Offen steht die Wohnungstür. Zwei Tische übernander. Die Wände voller Bilder Bu’s. Das Weltzelt überm Bett und fliegend das TV. Passionskopien 12 Stück. Das Kreuz gemahnt die neugierigen Besucher. Bu’s Keramik Masken kommen an. Das Fenster täglich voller neuer Sprüche, die Röntgenaufnahme seiner Lunge. Es hängen bemalte Tapetenbahnen von der Decke. Der Wilde Mann malt wild. Die Neunte wird genudelt und spät gibt’s kleine Nachtmusik. Hope you guess my name. Bin erstmal wieder rüber über die Bridge over troubled water. I play you backwards Joan hab oft gehört dich seit 73 in der Grugahalle. Die Tagesklinik läuft so nebenbei das Vergiftungsdepressive. Tod schon mehr als gutes Dutzend. Für Freund Peter auch ist Schluß. Todesbrücke. Die Rechnung für das Telefon ist hoch, der Fluxus war recht teuer. Doch Botschaft zum Jubiläum rum um den Planeten. Lerne neue Leute unter Psychos kennen, bin irrenoffensiv. Doch auch bereit zu gemäßigt kritischer Kooperation. Bin regelmäßig beim Psychoseseminar. Die Kritikstimme. Man macht sich keine Freunde. Verdirb noch die PR so völlig ganz und ganz. Das Lügenspinnen irrer Ärzte. Die Wissen das die Opfer ruhig zur Schlachtbank schreiten. Kennen das Gemüt von ihren Opfern. Die „Querulanten“ macht man fertig, schneidet systematisch sie. Die Pfarrersfrau hätts Luther wohl gegeben und Christus keine Chance darauf mein Wortfrau. Da ruf ich noch ein paarmal wartburgmäßig in der Pfarre an. Im September fährt der Himmelsstürmer Bu nach Kassel. Dokumenta IX. Charle Ray hat Recht ihr Künstlerwichser. Käuflich Strichjungenpach. Lüpertz ein Genie. Da kann ich nicht mal lachen. Die Witze werden immer schlechter wir wissens schon vom Kanzler. Die Scheiße ist in Dosen. Ich kenn die Dominique und übersie Den Puffwarhol den Pisser. Hohe Preise für die Brillobox und Campbell Dosen. Na ja er wußte halt wie doof New York. Poppen konnt er, Pop Art gut. Aus den Wastelands komm ich Zettels Traum. Bin Blechtrommel selbst und Doktor Faustus Leverkühn. A Nightingale in daffodils. Bin Simplizius aus den Irrenhäusern Simplizissimus. Ulenspiegel Lob der Torheit allegorisch. Masken vor.
XIV GESANG

Zitatenfluxus 14. Gesang
Sitzend fand er ihn jetzt an der Schwelle des Hauses Und sie stürzten auf ihn lautschreiend Alle gewaltsame Tat mißfällt ja den seligen Göttern; Tugend ehren sie nur und Gerechtigkeit unter den Menschen! Reichlich war er gesegnet an Lebensgütern Trank er des Weins, und schwieg Alter, kein irrender Mann, der Botschaft von jenem verkündigt, Möchte so leicht bei der Frau und dem Sohne Glauben gewinnen. Solche Wanderer suchen gewöhnlich milde Bewirtung Durch die schmeichelnde Lüg’, und reden selten die Wahrheit Denn der ist mir verhaßt, wie die Pforten der untersten Tiefe, Welcher, von Mangel verführt, mit leeren Erdichtungen schmeichelt! Daß dies alles gewiß geschehen wird, wie ich verkünde! Was du geschworen hast, laß gut sein Auch verkündige mir aufrichtig, damit ich es wisse: Wer, wes Volkes bist du, und wo ist deine Geburtstadt? Dieses will ich dir gern und nach der Wahrheit erzählen. Siehe dann könnte leicht ein Jahr verfliegen, und dennoch Hätt’ ich nicht die Erzählung von allen Leiden vollendet, Welche der Götter Rat auf meine Seele gehäuft hat Mir beschieden sie nur ein Haus und wenige Güter Das ich durch Tugend gewann; denn ich war kein entarteter Jüngling, Noch ein Feiger im Kriege! Doch nun ist alles vergangen Aber ich liebte, was Gott in meine Seele geleget; Denn dem einen gefällt dies Werk, dem anderen jenes. Aber ihrem Herzen gefiel der grausamste Ratschluß Über mir, daß ich ganz in des Elends Tiefe versänke. Denn noch verlängt das Schicksal mein Leben *10* - 2X*7* - *88* Heilige Zahlen Das werden drei Kreuze diese Jahr in kurzer Folge doch nicht allzu lange. Die BvB zuerst verrät. Es ist wohl die Extase, die nicht passt. Miranda ist die zweite, geohrfeigt dafür stürzt sie die Treppen,. Trank sie Borussenbier zum Dank? Das Dritte ist der Ullrich Tat, der Tod ihr in die Knochen fuhr als Drohung meiner Kunst. Die Polizei wie immer hart, das ist wohl die legale Grenze. Ich bin verdächtig mit der Kunst. Ein Shakespeare auf der Straße. Mord und Totschlag vor dem Vorhang. 10 Tage sinds ab meinem Geburtstag. Werden noch erschüttern diese Welt John Reed. Danach sinds 14 Tage. Komödie der Irrungen Das ist noch die Frage; wie wollt ihr das beweisen? Zum Dritten meine Zahl die 88 Tage. Riverrun, past Eve and Adam’s,…Survan Sur. Ich schaukel auf der Kinder Schaukelpferd wie Wild. Die Kliniktherapie auf Pferderücken mir Winnetou als Namen ich verdient. Die Nachbarn sehr argwöhnisch, rufen Polizei als ich allein mich auf dem Spielplatz freu. Was solls die armen Irren. Nach Samothraki führt mein Weg. Ich fahre Bus, der Freund sitzt still daneben. 44 Stunden eine Fahrt. Ich lieg auf Kieseln nachts am Strand und schnarch auf homerisch Art und Weise. Der Gorgo hab ich Kampf gesagt und speis Medusenschlangen. Ein anderer Freund ist auch schon da, wir fahren mit den Mopeds zu den Trümmern der Antiken. Ich seh die Argonauten vor dem geistig Auge und wie Poseidon schau ich gen Troja seh die Schlacht. Mein Held der Ajax und Archill. Bin der Thersites still. Wir ziehen. Der Magenschmerz ist unerträglich. Es gibt Spritzen. Das heißt auch Hospital für vierzehn Tage. Der Professor findet nichts. Sie suchen mich stets über Tage. Ich lieg am Strand auch da ist Schmerz. Des Nacht ist mir das Krankenbett genehm. Das Hotel kostet nen Zehner. Zum Frühstück Honig stets. Die Freunde sind schon heimwärts längst. Die Bu war da sieben Tage. Ich les die ganze Klassik von daheim. Die Perser, König Ödipus, Medea. Die Wolken und die Vögel. Mythenflechtend Sapphoverse. Daheim Entscheidung werde kahler Sänger nach Ionesco. Der Heinz der Pfingstler ich sitz in seiner Wanne nackt und fordere Glatzenschädel. Er tuts mit Widerwillen. Nicht Skinhead Zeit wie ihr wohl meint.Da kommts gleich zur Provokation. Beiß Euch ab die Schwänze und sie gehen. Ich gedenke der KZ’s auch meines nach der Aplerbecker Art, den Gefangnenlagern als buddhistisch Mönch. Meine Mutter ist entsetzt kennt es von dem Mann meinem Vater von der Kommunion des Sohnes. Schämte mich in Grund und Boden. Streichelte sein kahles Haupt. Bu nahms doch recht gelassen hin. Kein Wort des Kommentars. Heut zeigt der Glatzkopf modisch das Testosteron Potenz und Stahl der Knüppel. Der Herbst wird ruhig. Ich lieb die Farben immer wieder neu. Bin mit dem Bär in Bergen Wäldern sonntags unterwegs. Roter Krim Sekt, eine Henkell Trocken und Auch eine Pommery es ist Jahrestag diesen Mittwoch trüb Novembertag. Da ist Aufstand in der Bankfiliale, wo mein Konto von der Stütze will mal kondolieren ordentlich wegen Heidelberger Mine. Lichtmeister Bu geht unverstanden, trinkt den Rebensaft allein. Ruft mal Frankfurt die Zentrale seiner Bank, wo in Kairo einst der Anverwandte trank auf Parties fürs Geschäft. Höhe des geforderten Kredits 100 satte Millionen. Zwei Stunden telefonisch Unterredung. Das Geschäft platzt als ich nenn die Kontonummer. Macht nichts, war nicht ernst gemeint Versuch. Doch gewarnt sei, wer da ackert frech und Elend, Tod bringt mit Finanzen meinen armen Geschwistern. Überzahlt sind diese Leute allemal oder ists der Killerlohn. Voll auf Touren das Semester müssen über 30 sein. Geh da essen in der Woche an der RUB, Qualität der Fraß sehr günstig. Höre Janssen von der Irrenklinik, Waldenfels ich lach mit Herz Ricoeur, Galloway und Invisible Man, mache Stipvisiten, I am Dangling Man Saul Bellow still. Die goldene Zeit Max in der Kunstgeschichte längst vorbei, Quantenoptik und die Mandelbrotschen Mengen mehr nach meinem gusto heut. Mittwochs kommt dann der Kommiltone von damals, Jazz, moderne ernste Schnabel und so fort. Pierre Lunaire und Wozzeck ist der Bu. Klar die linke Theorie in der Wochenmitte. Diskursethisch, da wird er kritisch. Minima Moralia jaja, das ist klar. Mao bös. Mir verzeiht ers. Freud neomarxistisch. Ich komm mit Holzkamp und Lucien Seve. Manchmal ist der Heinrich da. Komponist und Virtuose, MathePhysik. Das ist Entspannung von dem Psychovolk, muß mal sein so abgehoben nur ein bißchen. Schizophren und esoterisch ist das geschickte Heil sonst nur. Transsexuelle und schwules Pärchen. Die dichten auch und malen, machen Kunst. HJ dein Loft phänomenal. Masken vor.
XIII GESANG

Zitatenfluxus 13. Gesang
Also sprach er; und alle verstummten umher, und schwiegen, Horchten noch, wie entzückt, im großen schattigen Saale. Kleider liegen bereits in der schöngeglätteten Lade Für den Fremdling, auch Gold von künstlicher Arbeit Freudig sieht er, wie sich die leuchtende Sonne hinabsenkt Weitgepriesener Held Denn ich habe nun alles, was meine Seele gewünscht hat: Eine sichere Fahrt und werte Geschenke. Die Götter Lassen mir alles gedeihn! Eurer Jugend, und Kinder! Euch segnen die Götter mit Tugend Und mit Heil, und nie heimsuche die Insel ein Unglück! Steinerne Krüge stehn und zweigehenkelte Urnen Innerhalb; und Bienen bereiten drinnen ihr Honig. Weigert sich aber ein Mensch, durch Kraft und Stärke verleitet, Dich, wie er soll, zu ehren; so bleibt dir ja immer die Rache. Ihm antwortete drauf der Wolkenversammler Kronion: Teuerster, dieser Rat scheint meinem Sinne der beste Weh mir! es trifft mich jetzo ein längst verkündetes Schicksal So weissagte der Greis; das wird nun alles erfüllet. Aber wohlan! gehorcht nun alle meinem Befehle Lieber, weil du zuerst mir an diesem Orte begegnest, Sei mir gegrüßt, und nahe dich nicht mit feindlichem Herzen; Alle die morgenwärts, und wo die Sonne sich umdreht, Wohnen, oder da hinten, gewandt zum nächtlichen Dunkel Und ich entschlummerte sanft, ermüdet von langer Arbeit. Und erdichtete Worte, die du als Knabe schon liebtest? Aber laß uns hievon nicht weiter reden; wir kennen Beide die Kunst: du bist von allen Menschen der erste An Verstand und Reden, und ich bin unter den Göttern Hochgepriesen an Rat und Weisheit Viele Drangsal noch harrt. Doch du ertrage sie standhaft, Stets bewahrest du doch im Herzen jene Gesinnung: Darum kann ich dich auch im Unglück nimmer verlassen, Weil du behutsam bist, scharfsinnig und männliches Herzens. Nimmer, euch wieder zu sehn; seid nun in frommem Gebete Mir gegrüßt: Gleich verbergen das Gut, damit es in Sicherheit liege, Und uns dann beraten, was jetzo das Beste zu tun sei. Äonenkairos Das siebte Jahr des Dada und des surrealen Fluxusspektakels wird nicht verflixt. Der Bulletbuddha ruht sich aus. Der Xerox dient dem Bu zur Kopie des Leidens. 80 Bilder der Verzweifelung des Ringens. Staunt nicht schlecht das junge Volk, was er da macht. Ogoottogott ist stets geöffnet. Er trifft die Bettler seiner Stadt. Den Pater. Hat auch Bibelstunde mit der BvB. Miranda eine kleine Liebe. Keine Seele habe sagt die Esoterikerin. Verrücktes Volk die Scharlatane geldverrückt. Bu’s Seele ist auf Reisen durch das All. Er zählt zu den New Age Weisen, den ganz leisen. Sein Tao ist nicht nur Physik. Er ist die Wendezeit. Der Äonenkairos. Chronos schuf er vor der Zeit im Nu der selbsterlösten Glückserfüllung. The rest is silence. And when it rains, it rains all day. Der Pfarrerinnen Dreigestirn ist für die Kunst wohl in der Kirche. Bu einen Vorschlag in der Tasche hat. Den Gottesarsch kopiert zeitausendmal zu dekorieren ihre Kirche. Dazu ein Lichtspektakel lasermäßig und Musik. Die Kerzen sollen dreitausend sein. Marienleuchten Protestanten. Verspiegelt ist das Kirchenschiff und Regenbögen überall an Wänden und in der Luft. Der Bach und Dortmunds Chor dazu. Aus Scherz wird ihm gesagt, er will wohl predigen. Warum nicht? Bulib mit Rucksack rot fahren in das mythisch Cornwall. Erstes Ziel Land’s End. Schönes Zelten, Götterwetter für die Insel. St. Ives, alte Künstlerkolonie. Minack Theatre zuvor schon ein Erlebnis. Es geht auf keltisch Spuren auf eigne Faust. Tintagel eine Woche. An King Arthur’s Table bin ich Gast. Ich nehm es mit Excalibur und auch den Gral. Der Wagner kannte mich Siegfried und Parsival. Ich bin Druide aus der Kultur von Hallstadt und beim Teutates es gibt Krieg den Kriegern. Weia! Waga! Wes Herd dies auch sei, hier muß ich rasten. Zwangvolle Plage. Müh ohne Zweck. Zurück vom Ring. Keiner sieht mich mit der Kappe. Geliebter sag, wo weilt dein Sinn? He! Ho! Waldhueter ihr, Schlafhueter mitsammen,so wacht doch mindest am Morgen. Eta Bomben in der Kelten Tradition Juan Carlos Francos Ziehsohn. Tertiam, qui ipsorum lingua Celtae, nostra Galli appellantur wie schon Cäsar sagt. Wir sind am Holy Well von Manaton. Die Heiligen Tour mach ich geheim. Es geht nach Hause, lag auf manchem Grab in Cornwall. Bu gefällts. Der indisch Curry in Tintagel hier als Tip. In der Jugend gabs in Cornwall die erste Bibel in der Landessprache geschenkt. Ich nahm als Tisch und Stuhl sie mit nach Haus das Riesending. Der Mumford tot doch nicht längst nicht die Megamaschine der Destruktion in Elias Prozeß der Zivilisation. Big Macs nun auch in Moskau. Doch Dagobert nie sein Vorbild war. Er stammt aus Entenhausen und ist der Goofy der Nation. Die Mickey Mouse für alle Fälle. Der Tick, der Trick, der Track. Und Schäuble der arme Hund wird umgenietet von ner Irren. Jetzt rollt auch er auf seine Weise. Einigungsvertrag wurd Zeit. Der gute Horst tanzt letzte Polka seines Aids und dank sei ihm für seine Zelle. Die Neunziger sind da. Bauchfrei die Tops, welch Wunderklasse. Tribal Tattos. Es geht zurück zu Stämmen. Auch Yuppies bilden einen. Wir sind Weltmeister dank Franz, son Libero wollt ich stets sein. Ach seelenfriedlich Glückseligkeiten. Masken vor.
XII GESANG

Zitatatenfluxus 12. Gesang
Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachte, Sandt' ich einige Freunde zur Wohnung Aber wohlan, erquickt euch mit Speis' und funkelndem Weine Hier, bis die Sonne sinkt; und sobald der Morgen sich rötet, Zweimal schmeckt ihr den Tod, den andre nur einmal empfinden. Aber mich nahm bei der Hand die Göttin, führte mich abwärts, Legte sich neben mir nieder, und fragete, was mir begegnet! Dieses hast du denn alles vollbracht; vernimm nun, Odysseus, Was ich dir sagen will: Des wird auch ein Gott dich erinnern Kehrst du doch spät, unglücklich, und ohne Gefährten, zur Heimat. Freunde, nicht einem allein, noch Zweenen, gebührt es zu wissen Höret meine Worte, ihr teuren Genossen im Unglück, Daß ich euch sage, was mir Teiresias' Seele geweissagt, Denn dort würden wir uns den schrecklichsten Jammer bereiten. Deine Glieder, sie sind aus hartem Stahle gebildet! Wo entflöhn wir dem schrecklichen Todesverhängnis Und ich erkannte jetzt, daß ein Himmlischer Böses verhängte und schnell beschwuren sie, was ich verlangte. da wusch ich die Händ', und flehte Alle Götter an, die Bewohner des hohen Olympos, Und sie deckten mir sanft die Augen mit süßem Schlummer Höret meine Worte, ihr teuren Genossen im Unglück. Zwar ist jeglicher Tod den armen Sterblichen furchtbar; Aber so jammervoll ist keiner, als Hungers sterben Meiner Tage, so oft ich den sternichten Himmel hinanstieg, Oder wieder hinab vom Himmel zur Erde mich wandte! Blase das Mysterium bis der Ballon mir platzt Nena Schatz es wurden mehr als 99, 999 auch das. Begonnen hatte es mit zwölf einst in der Kirche ich der Paraklet. Nun gings nach Rom am Geburtstag schnell entschlossen. Die Tüten Luftballons gut eingepackt. Ein 190 E in schön Rubin. Ich brause wie ein Wirbelwind, verlaß die Kurve ungewollt in der Toskana wegen Mist auf Straße bei gut 120 KM/h. Doch nichts passiert. Ich halte auf dem Acker vor der Hofmauer eines Bauern. Und weiter geht’s als wäre nichts gewesen. Ich küße unterwegs mit der Stoßstange frech mal die Links nichts haben so gammelnd mir verloren und freie Bahn im Nu. Und wider über Land ab Siena. Da stoppt ne Crabinierischar meine flotte Fahrt und kontrolliert. Das Auto ist schon bald zerlegt. Mir vor Augen Drogen in Form recht bunter Pillen. Na klar ich weiß von nichts, hab nichts genommen, bin kein Kurier, gar Händler. Der Trick, er platzt und weiter geht’s in Richtung Rom. Der Wagen fährt wohl gut 200 und ich fahr freudig munter. In Rom dann bin Ich aus der Puste. Der Wagen voll mit Luftballons und hinten dran 99 ganz genau. Ich bleib dann stecken im Morast des Mittelstreifen auf der Spritztour Ostia zu ehren Pasolini. Der Abschleppwagen kommt. Es geht zum Vatikan. Sono Ambassodor del Santo Padre. Il conto al santo posto. Das wirkt für Polizei und Abschleppdienst. Mein Anzug sitzt mir wie geschneidert. Ein netter Scherz, was die wohl sagen kurienseits. Es geht durch Rom wie einst mit schwulem Amerikaner. Jaja ich war einst 17 und ne Hur. Bin Wichsvorlage schon gewesen. Den Stern verlier ich im Gewirr der Altstadt schon beim ersten Parke. Ich melde Diebstahl, geh zur Botschaft, Kriege die Heimfahrt gleich bezahlt. Der Verleiher fands nicht gut, den Wagen zurück erst nach 1 Jahr. Ein kleines Kokainspiel mach ich als Intermezzo. Ich braus nach Den Haag und sage an der Grenze es läuft ein Deal. Das Restaurant des Bahnhofs der Residenzstadt ist voll Spiegel. Das wär was für ne reine Line, doch muß nicht sein. Die Grenzer Hollands warten schon auf mich und nehmen auseinander meinen Benz. Ich steh da, spiele Stenz. Die finden nichts, ich habe Spaß. Sie sind verarscht. Sie dachten hätten großen Fisch an Angel, der geplaufert voller Stoff. Doch Pustekuchen. Zu Hause dann die neue Liebe, verliebe mich im Nu beim Schälen der Kartoffeln. Die Größe der Neuen exakt die meine ist. Sie heißt jetzt Bu wie ich. Sind nach dem halben Jahr verliebter Werbung Bulibu. Sie ist wohl schizophren. Das wird ich spüren noch. Die Stadt ist voll dem Spruch eines verrückten Sprayers Claudia ich liebe Dich. Das fällt halt aus für die Erklärung meiner Liebe. Dann also wieder mal Balons aus dem Balonzauberland. Die gibt’s in allen Größen, Farben, Formen und noch dazu Heliumgefüllt. Da fliegen nun des öfteren Ballons hoch über unserer Stadt. Und eine Traube der Ballons in allen Größen, Farben mit Herz und Elefant sind fest am Schornstein, wo die Geliebte wohnt. Die nimmts gelassen. Die hat wohl gleich erkannt, das ich wohl spinn aus Liebe. Der Fuxus aus Ballons wird auch zum Malen gleich genutz. Die Wohnung im Paterre ist längst mir schon mein Atelier. Ich will Körperfarben, doch die sind Teuer schwer zu haben. Es wird gemalt im Stil der Neuen Wilden. Schnell werden die Tapetenrollen voll. Wir liegen drauf stets auf den Bahnen und sind uns Umriß. Porträts im buntesten Acryl, längst heut auf dem Müll. Ich hinterlasse Spuren in der ganzen Welt heut via Netz. Dort findet man die Abdrücke. Bufoot und Buhands. Die bann ich auch in Regenbogenfarben auf die Strukturtapete. Ich halts nicht aus und spiel auch Katz und Maus ganz a la Grass. Doch wichsen weit gespritzt der Samen ist nicht meine Sache knapp 50 Zentimeter, mehr wird’s nicht. Das Jahr ist turbulent im wahrsten Sinne. Die Mauer fällt. Es lebe COB mein Bund von Bu Dortmund zweiter BvB. Ein Traum wird war für viele Deutsche und für mich. Der reale Sozialismus geht im ganzen Osten ohne Massaker die leicht möglich waren. Merkt es euch Imperialisten. Welch Weltreich ging so friedlich unter? Das Moratorium“Vernichtet alle Bomben aus Atom“ gescheitert an der amerikanischen Aggression, der Weltbedrohung. Klug wars und rettete die Erde. Die US-Atomkriegsprovokationen müssen enden, dieser Schurkenstaat. Zum Schluß des Jahres Liebeserfolg ganz privat. Es geht nach München zum Wochenende. Nette Suite und Nobel. Ich kauf blaue Anemonen, nenn sie Kropotkin und bekomm den ersten scheuen Kuß. Verschneit ist der Englische Garten. Pagodenromanze wunderschön. Maske vor.
XI GESANG

Zitatenfluxus 11. Gesang
Weder wenn er die Bahn des sternichten Himmels hinansteigt, Noch wenn er wieder hinab vom Himmel zur Erde sich wendet: Sondern schreckliche Nacht umhüllt die elenden Menschen Dann gelobt' ich flehend den Luftgebilden der Toten. Dies, unglücklicher Freund, will ich dir alles vollenden. Warum verließest du doch das Licht der Sonne, du Armer, Und kamst hier, die Toten zu schaun und den Ort des Entsetzens? Heilig dem Sonnengotte, der alles siehet und höret. Aber kommen wirst du, und strafen den Trotz der Verräter. Und nun kehre zurück, und opfere heilige Gaben Allen unsterblichen Göttern, des weiten Himmels Bewohnern, Nach der Reihe herum. Aber verkündige mir, und sage die lautere Wahrheit. Dort erblick' ich die Seele von meiner gestorbenen Mutter ich irre noch stets von Leiden zu Leiden, Zehrte dich Krankheit aus? und unter Tränen die Nächte. Deine Würde empfing kein anderer Neben dem Feuer im Staube, mit schlechten Gewanden umhüllet. Und in den milderen Tagen des Sommers und reifenden Herbstes, Bettet er überall im fruchtbaren Rebengefilde Auf der Erde sein Lager von abgefallenen Blättern. Meine Mutter, warum entfliehst du meiner Umarmung? Wollen wir nicht in der Tiefe, mit liebenden Händen umschlungen, Unser trauriges Herz durch Tränen einander erleichtern? Mein geliebtester Sohn, Unglücklichster aller, die leben! Also besprachen wir uns miteinander Aber von allen Entwürfen gefiel mir dieser am besten: Also nahten sie sich nacheinander; jede besonders Meldete mir ihr Geschlecht; und so befragt' ich sie alle. Siehe da nahm der Erderschüttrer seine Gestalt an, Und beschlief sie im Sand', an der Mündung des wirbelnden Stromes Und da jetzo der Gott das Werk der Liebe vollendet; Drückt' er des Mädchens Hand, Und ein neues Jahr mit den kreisenden Horen herankam Daß sie beid' abwechselnd den einen Tag um den andern Leben und wieder sterben, und göttlicher Ehre genießen. Hielt sie Artemis an, auf Dionysos Verkündung Also sprach er; und alle verstummten umher, und schwiegen, Horchten noch, wie entzückt, im großen schattigen Saale.Jämmerlich hört' ich vor allen Kassandra das Scheusal an Bosheit! Hat ihr eignes Gedächtnis, Und vertrau' ihr nicht aus Zärtlichkeit jedes Geheimnis; Sondern verkündige dies, und jenes halte verborgen! denn nimmer ist Weibern zu trauen! Ich weiß nicht, ob jener Tot sei, oder noch lebe; und Eitles schwatzen ist unrecht. Welche Kühnheit, herab in die Tiefe zu steigen, wo Tote Nichtig und sinnlos wohnen, die Schatten gestorbener Menschen! ich leide noch stets! Denn ich wandle nicht mehr ein Helfer im Lichte der Sonnen, Aber die anderer Seelen der abgeschiedenen Toten Standen traurend da, und sprachen von ihrer Betrübnis. Aber wohlan, tritt näher zu mir, o König, und höre Meine Red', und bezwinge den Zorn des erhabenen Herzens. Dennoch hätte mich dort der Zürnende angeredet, Oder ich ihn; allein mich trieb die Begierde des Herzens, Auch die Seelen der andern gestorbenen Helden zu schauen Ringsum schrie, wie Vögelgeschrei, das Geschrei der gescheuchten Flatternden Geister um ihn Immer feire der Künstler, auf immer von seiner Arbeit, Der ein solches Gehenke mit hohem Geiste gebildet GOTT IST GEISTESKRANK Ausgeraubt in Rom komm ich nach Hause mit dem Intercity. Noch im Zug wird angerufen die geliebte Frau. Hysterisch ist sie und wieder droh ich sie totzuschlagen, wenn ich nicht bekomme Teile meines Geldes, das bei ihr in Obhut. Am Bahnhof schon am Zug wartet Bundesgrenzschutz und die Psychiatrie. Ich reg mich auf, die Frau ganz aufgelöst, entgeistert. Ich drohe mit der flachen Hand zurückzuholen aus dem Irrsinn. Das Bullenpack mir droht, Gewalt antun. Da ist ein Unterschied von Wort und Tat und wird es auch in Zukunft sein. Ich droh im Dienst der Künste, sie sind brutal, voll der rohesten Gewalt, fast tod so oft, überlebe ich nur knapp im mir verkürzten Leben. Nicht Worte, sondern Taten, spricht der Herr. Es is nur kurz die Irrenzeit verschlossen dieses Mal. Nun bin ich bei den Klöstern. Nur Hundert Meter ist das erste. Die Ruf ich an nun jede Nacht. Geraten wird mir, mich doch umzubringen, doch den Gefallen tu ich nicht. Stattdessen steh ich vor der Pforte und richte Himmelsbotschaft aus. Die Schweigen, haben nichts zu sagen. Mein Beichtfluxus kräftig blüht. Bei Tabakqualm mach ich mein Gewissen rein. Der Älteste ist für mich ausersehen. Er schweigt still. Ich bin wohl wie ein Virus. Der Alte mir nun beichen tut. Die Zeit Faschismus lügen mußt er für den Orden. Retten die Reichsmarken vor den Braunen für den Orden und die Armen. Ich versteh recht gut, erkenn die tiefe Reue und spreche mein Ego te absolvo. Mein Freund ihm später noch die Zelle putzt, heut ist ein Saal nach ihm benannt. Adlatus kam bei mir zum Wundern, alter Mönch. Ein anderer auch war Knorke, ich sprach ihn gern des nachts. Einst holte er mich aus dem Friedhofsbad, saß da im Brunnen planschte. An den Mauern stand schon BU, gemalt von unbekannter Hand. Hier machte ich nun täglich meine Runden. Ein Prominenten Friedhof der Industriellen ists. Geschichtswerkstatt führt gern. Ich schlaf auf Gräbern Bäumen gern die Nächte so ganz allein in Seelenruhe. Tags ist dort eine Wiese, wo ich lese. Der kleinen Barbara geb ich Nachhilfe in der Buddhahalle wie ich sage. Der junge Markus geht hier gern mit mir spazieren, ich doziere Englisch und er lernt viel. Ein Zehner stets für mich. Hier ist der Toten Auferstehung eines nachts im Fluxus. Drei Stunden dauert all der Zauber und der Mond ist voll. Aus den Gräbern hol ich alle, mach nicht bei den Juden halt. Hier auch die KZ Steine dem Gedenken steten Grauens. Bin Jude selbst aus freier Wahl. Es ist die Pflasterfluxuszeit. Ich bitt um Spenden die Parteien. Die Grünen einzig geben Hundert. FRAFRABU ist der Name. Im Mittelpunkt ein Flammenengel aus Gewebestahl. Bemalt das Pflaster um die Kirche. Es flattern Poster bunt im Wind. Krieg, Armut, Hunger und dergleichen. So sollt es sein zu Pfingsten, doch daraus wird nichts, bleibt nur Kunstkonzept. Ich bastel Kruzifix stattdessen. Den Herrn als Clown genagelt. Und ziehe mit dem bunten Ding nun durch die Straßen. Gott ist Narr auch Projektion nach Feuerbach. Der Kernsatz meiner Theologie zu dieser Zeit GOTT IST GEISTESKRANK Argumente gibt’s gar viele. Opfert sich als einzigen Sohn. Ob das gesund? Erlöst schon hat uns manch Verrücktes. Das Kreuz für mich liegt schon daheim. Ich kaufe Nägel von paar Zoll. Der Vetter soll es tun in Rom. Genagelt vor dem Dom. Ich überleb das, bin überzeugt mit Schwamm voll Anästhesie und Krankenpflege nach drei Stunden. Ein Zeichen soll das sein. Ich lasse das, krieg selber Zeichen. Ein Vernunftgott soll es sein der Christen. Gefällig Konstruktion. Notwendig auch nach allem und was da kommt. Doch Allah ist halt größer und größer noch das Brahman. Das Los nicht nur geworfen, sondern genichtet durch die Nemesis. Geoffenbart ist mir die Gnade meiner Mutter Schoß. Drum leb ich auch in Höllen fort und brenne heilig Feuer in der Nichtse Eis. Ich bin mir Asche meiner Knochen schon lebendig. Ein ewig Körper wissenschaftlich nachweisbar. Wenn ich mich bewege, tanzt das All. Ich gedenke der Natur belebter Geister einst und seh sie tanzen in den Büschen, wer mir begegnet ist nun Engel, voll die ganze Stadt. Ich kenn mich Magier recht gut. Der Künstler nun noch Totems schafft. Ich bin der Traum eines Delphins. Totem und Tabu. Ich schlaf gleich mit der Mutter in Gedanken. Da ist nicht eins, das ich nicht brech. Ich sterbe Tode viele. Doch steh ich auf schon nach einem Ato der Sekunde. Der Büffel wie mein Name einst Bruder Lu Hsün wie der deine, ist Krafttier mir. Ich bilde nun auch Fetisch. Mein Glück und meine Macht gestalte ich. Ich nehme Engelhaar und Gibs. Dazu Acryl in allen Farben. Ich laß sie liegen, wo ich geh und steh die Talismänner. Die Bilder schenk wems gefällt. Auf Unterwäsche, Titten, Ärsche steh ich nicht. Da ist mir heilig Kaabastein, Lhasa, Kruzifixe. In meiner Wohnung bau ich nun ein Kruzifix 2Meter mal drei Meter an der Wand so in der Schräge, daran zur Not ich paß bequem. Wohl ahnend schon, schlag ich ihm zum Entsetzen mich dem Pater nun als Bombe vor. Mein Terrorfluxus gedeiht recht prächtig. Tietmeyer wird geschreckt. Wir jagen auch Raubkatzen. Kräftig arbeite ich für den Frieden. Bin engagiert noch für die Dritte Welt. Der Rückzug ins Private findet meine vehemente Kritik. Wir werden immer weniger. Im Frühling ging es in die Türkei im weißen Daimler Automatik für 500. Istanbul Hagia Sophia und Goldnes Horn, Blaue Moschee und Eyüp. Ich bin auf Muslim Spuren. Ein junger Frechdachs will den Bakschisch wohl erpressen, drohe Imam und schon Ruhe. Weiter geht’s nach Bursa. Thermalbad und Grun diemal der Name der Moschee. In Küstdörfern baden jede naselang. Ich bleib bei einem Fischer eine Woche. Fahr aufs Meer und Fisch und Raki jede Menge. Er ist stockschwul ich muß wohl flüchten. Vor Izmir Motorschaden, der Türcke, den ich vorher auflas ist recht hilfreich. Schrottplatz. Überholter Motor in 2 Tagen. Ich fahr mit Mohamed dem Kesselflicker Anatoliens nach Haus. Zum Moslem machen will er mich. Das Ziel ist Mekka. Wir fahren nach Konya zur Mevlana. Riesengroß der grüne Turban. Sufimystik lieb ich, bin ein Derwischtänzer. Auf! Singe nun, o Sänger: die ew'ge Lust ward kund! Rumi dic verehr ich tief, warst auch Rettung Rückert übersetzt. Nächste Station Nevesehir. Hotel des Onkels nach der Wildschweinjagd bei der Baumwolltante. Glaube mich begehrt von Bauchtanzschönheit eine Nacht, bin orgiastisch meine Weise, wußte nicht das es bezahlt. Göreme und Kappadochienpracht die nächsten Tage. Krieche durch die Steinezapfen, gedenke wohl der Freunde früherer Zeiten, bete in ihren Steinkapellen, niedrig sind die Höhlen, ein Gewirr voll rätselhafter Gänge. Römisch Katakomben fallen mir ein. Es geht weiter. Mersinbaden. Tarsus. Hier Paulus spietest du als Kind. Adana in die Lüfte. Auf nach Mekka. Auf den Höhen des Arafat weiß ich Allahs Paradies ganz nah. Siebenmal um Kaabastein. Lest doch Al-Anfal, Ar-Rad und, An-Nahl und auch alle Suren summt die Haadschibiene Bu. Müßt nicht bomben Euch in Lüfte tapfere Krieger. Heimwärts geht’s. Der Mohamed kriegt Die Lektion. Egal stets Kommentar zu meinen Schmerzen blutiger Krieder gegen griechisch Zyprioten. Laß ihn auf der Strecke stehen kalt und völlig plötzlich. Schreibt noch Briefe später. Der Daimler Motor bricht zum zweitenmal endgültig. Kostet Zoll bei Jugoslawen. Karte teuer doch schlaf ich gut bis Zagreb. Der Zug ist rappelvoll. Es is mein slow train coming. Verstehe Einstein besser aus dem Fenster. Und Licht der Zellen wird mir Theorie. Szenenwechsel der Kulissen. Verrat der Intellektuellen Brenda nun zum Xten Mal. Klugscheißer die ganze Bande. Schneiden die Coupons des Wissens mit den Scheren in den Köpfen. Noch hör ich den Kofler gern, Antistalinisten. Marxistisch Anthropologe. Hallo Morris und dein Wurm. Ich denke über Würmer nach. Bin Virologe. Ich greife an das Pentagon. Bald kommt schon Michelangelo. Dank dir Fred du Pionier. Die Informatik ist mein Steckenpferd und Dortmund führend dank auch Klaus. 88 meine Zahl. Der Doppelbudhha Asbu die Himmelsleiter aus der Edda bin ich. Dylan & The Dead. Heavens door is open Robert. Don’t try Kafka. Gravity’s Rainbow noch einmal, Tschüß ihr Ärzte ich bin nicht dabei und auch du Graf Dürckheim Tod. Masken vor.
X GESANG

Zitatenfluxus 10. Gesang
Und das duftende Haus erschallt von Tönen der Flöte Als ich nun weiter verlangte, und ihn um sichre Geleitung Bat, versagt' er mir nichts, und rüstete mich zu der Abfahrt. Wunderbar! Dieser Mann gewinnt die Achtung und Liebe Aller Menschen, wohin er auch kommt, in Städten und Ländern! Schnell aus dem Schlaf, und erwog in meiner unsträflichen Seele: Siehe woher, Odysseus? Welch böser Dämon verfolgt dich? Denn es geziemet mir nicht, zu bewirten, noch weiter zu senden Einen Mann, den die Rache der seligen Götter verfolget. ; denn niemals erhob sich eine Welle darinnen, Weder groß und klein; rings herrschst spiegelnde Stille. Ungestüm packt' er den einen Gefährten, und tischte den Schmaus auf. Also steuerten wir mit trauriger Seele von dannen, Froh der bestandnen Gefahr, doch ohne die lieben Gefährten. Hin nach dem dunkeln Rauche zu gehn, und weiter zu forschen. Dieser Gedanke erschien mir Zweifelnden endlich der beste Da erbarmte sich mein, des Einsamen, einer der Götter. Also saßen wir dort den Tag bis die Sonne sich neigte, An der Fülle des Fleisches und süßen Weines uns labend Also umwedeln die Hunde den Hausherrn, wenn er vom Schmause Wiederkehrt; denn er bringt beständig leckere Bissen: Also umwedelten sie starkklauige Löwen und Wölfe. Aber sie fürchteten sich vor den schrecklichen Ungeheuern. Ich allein blieb draußen, denn ich vermutete Böses! Wer, wes Volkes bist du? und wo ist deine Geburtstadt? Staunen ergreift mich, da dich der Zaubertrank nicht verwandelt! Denn kein sterblicher Mensch ist diesem Zauber bestanden, Welcher trank, sobald ihm der Wein die Zunge hinabglitt. Aber du trägst ein unbezwingliches Herz in dem Busen! Kirke, wie kannst du begehren, daß ich dir freundlich begegne? Doch meinem Herzen gefiel's nicht; Sondern ich saß zerstreut, und ahnete Böses im Herzen. Und sie erkannten mich gleich, und gaben mir alle die Hände; Alle huben an, vor Freude zu weinen, daß ringsum Laut die Wohnung erscholl. Stärkt euch die Freude den Mut: ihr habt sehr vieles erlitten! Und mit dem wechselnden Mond viel Tage waren verschwunden Und er allein ist weise: die andern sind flatternde Schatten. Viele Seelen kommen der abgeschiedenen Toten Denn welches Sterblichen Auge Mag des Unsterblichen Gang, der sich verhüllet, entdecken? Homo ludens Kugelbuddha Bu Das Buddhaspiel nun voll begann. Ich scheige, meine Mystik. Worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen, kündet Philosophenmund. Die Sprachenwende war sehr wichtig. Das Selbe selbt wie Meister Eckard sagt. Die Qualen Jakob Böhme sind Qualitäten. Bin verwand Dir Bruder Klaus. Lebe meine Kulte der Mysterien in Fluxusakten voll Vernunft. Lese Wetering, bin Spiegel. Durch mich geht die ganze Welt spiegelt sich unendlich. Bin der Spiegel aller Spiegel. Bin Dein Lacansches Spiegelstadium. Rufe Kyoto an, will mal ein wenig Zen und Kloster. Doch Besen, Mauer bin ich schon. Der Koan der Welt. Höre Klatschen eine Hand. Mu, mein Freund, ist Bu. Sandte aus den Lokalen Chef der Bhagis nach dem Meister mit der Botschaft. Lobte seine Narrenqualitäten. Pries ihn hoch und löblich in Sonnetten. Hatte auch nen Joke für ihn. Wollt ma gucken, wies wohl wär mit Sanyas. Die verrückte Nudel kam zurück ist nun auf Geschlossenen auf des Lebens Dauer. „ Du wirst hören bald“ war Botschaft. Der sich bald nennt Osho nun verkündet, daß sein Meister Deutscher und ein Bettler ist. Freu mich herzlich, so sind Götter. Will nicht schweifen allzu sehr, liebe auch islamisch Mystik, bleib kulturtreu Europäer. Produzier nun Engel als Attrapen ganz Pseudo Dyonisus. Schon ließ ich sie allenthalben rund beim Flug um diesen Globus. Sind aus Luft wie Ariel alle gut und nur zum Schutze allen Lebens. Luftbildengel in Sekundenkunst. Wirst sie suchen wars Du präsent, das war im momentum Dein Moment. Zehntausende, die gibt’s, werden mich nie vergessen wie ich live ganz ohne Bühne wirkte. Für den Tod wars, der Euch blüht. Narrenlachen führ Euch rüber aller Weisheit Tugend. Und ich Buddha kugel mich. Schieß auch scharf, wenns denn sein muß. Ach die Jugendsprüche bei der Weigerung des Krieges. Schön die Fangfrag würds Du schießen. Auf die Richtigen immer ich. Bin heut gegen Todesstrafe, muß nicht sein. Nur Lumpen wie der Bush machen damit Stimmen ihres Pöbels los. Und es rollt der Buddha Bu jetzt durch die Stadt im Brunnenfluxus. Nackt ist er wie Gott ihn schuf und gar keiner ruft herbei die Polizei. Gaucklerfreiheit, Bläserbrunnen. Spielt mit Kindern und die Mamas staunen. Zieht sich dann die Hose an. Schon dampft die Cohiba. Macht ein Loch sich in die Hose, läßt sie rauchen pimmelwärts. Ach das Lachen, welche Gaudi. Hab wohl Chancen bei den Frauen. Bin auch sportlich, muskulös. Mach scherzhaft Avancen einer Lady. Die spendiert ein Bier, das wars. Welche Zeiten für den Narren Bu den Kugelbuddha. Er hat der Bohdibäume viele in der Stadt. Sind erleuchtet, wenn er geht. Einen reißt er aus, zieht von der Wiese durch die Stadt. Ist der Einzige, der nen Baum wohl auf dem Buckel hat. Dyonisos geht nun auf appolinisch Weise auf die Reise zu denen die schuf Olympisch Götter. Der Bullenbenz tut gute Dienste. Der Liter griechisch Diesel ca. 50 Pfennig. 4444 km geht der road movie. Du makedonischer Alexander warst auch zyklothym. Doch mich ziehts erst nach Thessaliens Meteora. Im Megalo Meteoro mein Kloster Metamorphosis kehr ich ein. Die Mönche freundlich. Frsken wunderherrlich. Agion Pnevna dein aus Stein gehauener Altar. Bu Doppelnull die Wumme Nullstein ist nun da in tödlicher Mission. Ich treff mich mit den Adlern Zeus in Delphi und Unterhalte mich geschlagene Stunden mit der Python. Ich hab mich selbst schon längst erkannt seit 31 Jahren. Jetz auf zum Olymp zu spielen mit den Göttern und mich beraten mit Kronos. Eros will ich sein dir Aphrodite in der Gaiaschoß und wir spielen Chaoskinder. Alekto und Tisiphone Euch nehm ich mit. Hochzeit ist auf dem Olymp, die Bauern laden mich Fremden ein. Festlich werde ich bewirtet und tanze schicklich mit der schönen Braut Setaki sorbasgleich. La Strada nun auf der Peleponnes. Natürlich geht’s nach Mani ich liebe das Homophone. Mit Tantalos an meiner Seite besuch ich Lykurk in Sparta. Zu Ehren Apollons geh ich Speisen als Parasit wie einst in Tempeln. Mit Paulus bleib ich in Korinth drei Tage. Ich diktiere Konrinther 12.13 für den Federkiel. Tauf mich hernach nochmals mit beherztem Sprung im Kanal. Touristenfreude. Nun geht es zur Agora und Akropolis. Ich halte eine Rede auf dem Pnyx. Plakaspeisen reichlich Nektar. Im Parthenon gedenk ich Athene. Gebet für Artemis, Lilith, Maria und die eigne Mutter. Ich wandle durch die Prophyläen. Ich hör die Mimen des Theater von Dyonysos Eleuthereus. Fühllos wär ich ja, hätt ich vor solcher Stellung nicht Erbarmen. Zum heiligen Kap Sounion in untergehende Sonne. Ich leg mich auf den Altar in Poseidonstempel. Schlafe fest die ganze Nacht. „ Höre mich, Poseidaon, du Erdumgürter! Verwirf nicht unser frommes Gebet; Erfülle, was wir begehren!“ Rast in Piräus Hafen. Götterfisch und Meerestier. Dazu Retsina flaschenweis. Nun eine Woche Inselhopping zu den Kykladen. In Kea wird es Bronzezeit. Und Vollkultur in Delos. In Santorinis weißen Gemäuern wird Trampertraum auch wahr. Geheim so manch Gestein. Ich nehm die Tempel mit im kleinen Tabaksbeutel. In Epidauros gibt’s aus vollem Hals Exposition, ein Sprung Peripetie und Exodus zum Staunen der Bermudashorts. Orpheus sang. Auf nun kreuz die quer die Küste zur Chalkidiki. Zunächst Athosvisum. Kein Problem. Besuche Simonos Petras, Agiou Dionysiou ( Zweimal das erstaunt die Neugier aller Mönche) und ehre dich heiliger Georg im Xenofontos gern, sollst mir Vorbild sein. Hier warst du Maria, kenn dich auch aus Ephesus, deine heilig Wasser. Kassandra meine Freundin dich betret ich liebend gern. In Sithonia Herrlich Buchten zwischen der Steiküste. Bleib in Sarti und Sykhia. Laufe durch die Macchia. Bu fühlt sich östlich, geht im Norden auf und unter dann im Süden. Mein Damaskus kommt noch im Terror. Hier ein wenig nach des Paulus Griechenlandreise. Bin in Apollonia, Philippi und Nikopolis. "... dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, daß er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige…“ Christus ist Maßstab Bu. Es schneit Blüten vor dem Haus als er daheim. Bu zieh dir die Schuhe aus. Welche Wohltat die Natur auf Pflasterstein, muß wohl himmlisch Wonne sein. Viel wär noch zu erzählen von den inneren Kontempationen Bus, doch das wär schon wieder mystisch. Wunder gibt’s jetzt jeden Augenblick. Welt ist offen. Und das Glück der Seligkeit. Auf nach Rom geht’s für die Botschaft. Fluxus vorher Telefon. Der Mercedes gekauft vom Bullen dieselt über Alpen dann nur Oleander an den Strapen hin bis Rom. Schlaf im Wagen, schön die Schlafstatt hinterm Stern aus Stuttgart. Geh mal gleich im Trevi baden. Sitz unterm Wasserspeier stundenlang. Sammel Kleingeld das ist reichlich. Gibt ein Essen, vino rosso due Litri inklusive. Trajansäule, und ein Fluxus ciceronisch auf der Rosta. Ein Tag antik auch Collosseum. Schön ist der Palatin, das Marsfeld, Kaiserforen. Bin Ovid auch, kenn die Parzen. Meine Metamorphosen sind gebannt und ich bald wieder ins Irrenhaus verbannt. Horaz dich kenn ich von Vergil, bin auch satirisch mit Lucillus, schreibe deine Oden nach, eigner gusto. Abends sitz ich auf dem Kapitol der Schlafstern steht nicht weit. Hab mal sechs Flaschen guten Wein und trink auf Rom die Märtyrer und Dichter plautusmäßig. Aus dem Ärmel fallen mir die Zeilen, wird wohl viel vergessen, lest es zwischen Zeilen brav. Arbeite nicht seit langer Zeit im Lohnkontor mehr, bin halt Dichter Pfennigfuchser nie gewesen. Doch nun weiter und stets heiter. Audienz ist und ich hab Karte. Papst zum zweiten Mal nun live. Mach Theater schon danach. Kaufe vierig Münzen mit dem Abild, schleuder sie im Petersdom. Schrei Verfluchung diesem Nonsens. Goldenes Kalb, Idolatrie, hier nun hab ihr Judastaler. Kaum verlaß ich heilig Hallen, grüß Pieta noch im Gehen. Stehn die Carabinieri mit Maschinenpistolen schon bereit. Gott Junge laß es hinter mir nicht so klappern, sonst bin ich schnell durchsiebt. Hat wohl Angst bis in die Knochen. Auf der Wache wird’s gemütlich. Geb Revolution und Wiederkunft bekannt. Scherz muß sein. Sprech mit meinem Engel enigmatisch. Staunend nur die Wache nichts versteht. Mio italiano bene, claro non ce va che ho fatto liberamente. Wach im Auto bis das Licht ausgeht beim Papst. Schlafe gut und machs mal besser. Ketzerblut, du heiliger Vater, wallet reichlich. Nihilistisch heißt die Teufelsbrut. Schlaf vor der Engelsburg am Tiber nach nem Lacrima Christi im Trastevere. Das Geld ist wieder einmal alle. Frau schick Geld, die macht Spirenzchen. Hohe Not, Ich schrei laut in die Leitung, droh mit Totschlag. Was ein Fehler. Doch Geld gibt’s. Es dauert gar nicht lange. Sind ja meine Flöhe eh. Zuhaus ich fahr zur Mutter. Gesundheitsamt und Polizei Kreuzweg Station Nummer drei. Gleich wieder ists geschlossen. Keine Chance. Niemand will Erklrung. Massiv gleich Vergiftung. Voll im Tran ruf den Rechtsanwalt noch an. Nächster Tag mal wieder Farce. Gott Verbrecher, was eiert mir das Hirn. Das nennt ihr Fairneß, soll mein Irrsinn sein. Ist der eure, Folterknechte, Missetäter. Lalle trotzdem noch vernünftig. Ist Justiz der anderen Klasse. Kenn das zur genüge noch aus früherer Zeit. Schielt Justizia wieder mal. In der Psychiatrie wird Recht gebrochen nicht gesprochen. Drei ganze Monate Tortur. Bin mal wieder tot und alle. Jeder Tag Beleidigung, Würde treten sie mit Füßen diese Hunde aus KZ-Natur. Demütigung allenthaben, muß wohl Spaß machen, bin ja Kommunist. Heiligabend ich bin draußen einen Tag völlig alle. Die nächsten Monate noch wirkt das Gift. Will sterben jeden Tag. Bete nachts, denkt nur Kommunist, daß Gott sich doch erbarme mich nicht mehr erwachen läßt. Der Schulfreund brachte mich zur Klinik mal in dieser Zeit. Sprang ins Bett mir meiner Frau, sah das Geld 6000 DM, die ich ihm anvertraut nie mehr. Roter Samtblazer von Station, ging recht schnell die Scheidung, hatte Faxen dicke vom Betrug und Bruch der Ehe. Hauptgrund war jedoch Entlastung, die ich schenken wollt zum Schluß. War wohl Irrtum, verstößt gegen gute Sitten die Scheidung vom betrogenen behinderten Partner selbst auf dessen ausdrücklichen Wunsch. Unterhaltsverpflichtung bleibt. Glücklich, das es nie wurd war. Schwieg beharrlich bei den Ämtern. Vielleicht als Nachtrag. Beuys starb letztes Jahr im Januar. Weinte Tränen bitterlich, kondulierte gleich der Frau am Telefon. Fluxus lebt in mir auch weiter in Erinnerung voll Dank. Für Gespräche, Anregung in Jugendjahren, frei war sie die Uni wohl. Masken vor.
IX GESANG

Zitatenfluxus 9. Gesang
Wahrlich es füllt mit Wonne das Herz, dem Gesange zu horchen, Wenn ein Sänger, wie dieser, die Töne der Himmlischen nachahmt Fleißig schöpft, und ringsum die vollen Becher verteilet. Siehe das nennet mein Herz die höchste Wonne des Lebens! Denn viel Elend häuften auf mich die himmlischen Götter! Unter den Menschen bekannt; und mein Ruhm erreichet den Himmel Aber keiner gelang es, mein standhaftes Herz zu bewegen Lagen wir mutlos dort Ein Gott war unser Geleiter Durch die finstere Nacht: wir sahn nicht, wohin wir uns wandten Gräßlich gestaltet war das Ungeheuer Grausam und ungerecht, und durch keine Gesetze gebändigt. Ach für meine Gefährten ein unerfreulicher Anblick Also sprach er voll Tück'; allein ich kannte dergleichen. Eilend erwidert' ich ihm die schlauersonnenen Worte: Böser Mann, wer wird dich hinfort von den Erdebewohnern Wieder besuchen wollen? Du hast nicht billig gehandelt! Niemand ist mein Name; denn Niemand nennen mich alle, ein Himmlischer haucht' uns Mut in die Seele. Mir lachte die Seele vor Freude, Daß sie mein falscher Name getäuscht und mein trefflicher Einfall Tausend Entwürf' und Listen wurden ersonnen; Denn es galt das Leben; und fürchterlich drang die Entscheidung! Doch von allen Entwürfen gefiel mir dieser am besten. Und mit herzlicher Freud' empfingen die lieben Gefährten Uns Entflohne des Todes, und klagten schluchzend die andern Künstlerschwarz Groß war die Einsamkeit doch dieser Tage, Noch traf ich Freunde des Samstagmorgens, rief an die Frau, doch die Entfremdung wuchs. Ich wollte werden Mönch, nun folgen der Berufung klar. Die Diagnose eine Sperre, unüberwindlich Schranke. So wars nicht braune Kutte, es kam die schwarze Künstlerkluft. Die Zeiten noch recht apokalyptisch und ich Apolyptiker. Der Untergang verkünde ich im Beichtfuxus wie in der Welt zuvor nun auch den Priestern meiner Stadt. Im Rainbow, Spirit kennt man mich. Mach auf Buddha sitz im Lotus, lieg ganz selig lächelnd Buddha am Rand der Fäche voller Tänzer. Wird bestohlen von den Junkies noch und noch. Bin gerade numismatisch und sie klauen die Münzen, nicht nur Krügerrand. Meine Plasiktasche regenbogenfarben bleibt jedoch ausgeräubert stets doch stehen. Oft bekomm ich auch Applaus von der selbstverliebten Jugend. Frei die Fläche oft für meine Tanzeinlagen. Bin geschmeichelt, muß schon sagen, das Jara kenn ich noch aus alten Tagen. So vergeht das Jahr im Nu. Mutter geht es täglich schlechter. Psychisch hat sie mich genannt, bangt wohl täglich um meinen Verstand. Ist der Marktfrau alles fremd Künstler Philosoph der Sohn, wer will das schon. Mutter macht nichts, Gott vergelts. Der 2. Furor kurz und knapp. Ich hab die Faxen dicke. Was macht die Frau nur, versteh das nicht. Die einzige Gewalttat je, die ich verbrach, es war an ihr. Ich haute drauf wie auf kalt Eisen. Dieser Treuebruch, Verrat. Nun droh ich erste Mal, will Angst machen nur, mit Mord. Irrenhaus und gleich geschlossen in der Tat. Erkläre klar, Mord nie meine Absicht war. Spielt Nemesis und bürgerliches Trauerspiel Emilia Galotti and so on, bin erschüttert wie der Vater ohne Tat. Nutzlos. Die Banausen hören nicht. Ende wieder mal der Freiheit Kunst. Die Manie das kann ich, enedet schon am zweiten Tag. Nur die Krimminellen merkens wohl. Halten alle mich für gesund. Werden klar bevorzug von dem Personal. Angst wohl, muß es sein. Sind auch Mörder drunter. Mußte gleich den großen Coktail saufen und Gewalt und ständig Drohung, Keine Möglichkeit zu verweigern, schlucke Gift nur mit Protest. Weiß warum nur vage, fühle täglich schlechter mich und die Schmerzen. Depression für die nächten Wochen, über ein halbes Jahr. Das hat nichts mit Krankheit zu tun, sondern mit dem Gift. Hör zum ersten Mal. Verträgt soviel wie ein Elefant und bekomm noch mehr. Schwärzer wird’s von Tag zu Tag. Will enden nur mein Leben. Alein nach Hause nach dem Kampf um Freiheit kann ich nicht. Auf eigenen Wunsch und taktisch Klug 242 Tage Tagesklinik. Mach mich breit auf der Couch jeden Tag und lese immerfort, tröste mich mit Geistigem in der Öde. Das Psychodrama lieb ich doch, mein Schauspiel, male Phalli in der Gestalttherapie. Masken vor.
VIII GESANG

Zitatenfluxus 8. Gesang
Und es wimmelten schnell die Gäng' und Sitze des Marktes Von dem versammelten Volk Daß ich rede, wie mir das Herz im Busen gebietet. Laßt uns denn jetzo die Reise beschleunigen, wie wir gewohnt sind. Als den Trauergesang der göttliche Sänger geendigt, Trocknet' er schnell die Tränen, und nahm vom Haupte den Mantel, Faßte den doppelten Becher, und goß den Göttern des Weines. Laßt uns denn jetzt aufstehen, und alle Kämpfe beginnen Auf denn, versuch' es einmal, und wirf vom Herzen den Kummer. Denn ich habe schon vieles erduldet, schon vieles erlitten; Wisse, Gott verleiht nicht alle vereinigte Anmut Allen sterblichen Menschen: Gestalt und Weisheit und Rede. Denn an der Seele nagt mir die Red', und du hast mich gefodert! Also sprach er, und alle verstummten umher, und schwiegen.Künftig soll deine Tugend gewiß kein Sterblicher tadeln, Welcher Verstand besitzt, anständige Worte zu reden! Eilend ging er zu Hause, mit tiefbekümmerter Seele, Stand in dem Vorsaal still; und der rasende Eifer ergriff ihn. Fürchterlich ruft er aus, und alle Götter vernahmen's: Jetzo standen die Götter, die Geber des Guten, im Vorsaal; Und ein langes Gelächter erscholl bei den seligen Göttern, Also sprach er; da lachten laut die unsterblichen Götter. Lös' ihn! Ich stehe dafür: er soll, wie du es verlangest, Vor den unsterblichen Göttern dir alles bezahlen, was recht ist.Dir verleihn die Götter, die Heimat und deine Gemahlin Wieder zu sehn, nachdem du so lang' in Trübsal umherirrst! Auch du freue dich, Lieber; dich segnen die Götter mit Heile! Lebe wohl, o Fremdling, und bleib' in der Heimat auch meiner Eingedenk, da du mir zuerst dein Leben verdanktest.Hat er nimmer geruht von seinem traurenden Grame, Unser Gast; ihm drückt wohl ein schwerer Kummer die Seele. Jener halte denn ein! Wir wollen alle vergnügt sein, Gast und Wirte zugleich; denn solches fodert der Wohlstand. Sage, mit welchem Namen benennen dich Vater und Mutter, Und die Bürger der Stadt, und welche rings dich umwohnen? Denn ganz namenlos bleibt doch unter den Sterblichen niemand, Vornehm oder gering, wer einmal von Menschen gezeugt ward; Sondern man nennet jeden, sobald ihn die Mutter geboren. Aber verkündige mir, und sage die lautere Wahrheit: Welche Länder bist du auf deinen Irren durchwandert, Und wie fandest du dort die Völker und prächtigen Städte? Hört ihr Leute November bald, dunkel Nebelland, Schwermut oft dein Zeichen für so Vieler Lebensüberdruß. Auf geht’s in die Lüfte einmal um die Welt. Laut verkündet an Rheinoldi ist der Fluxus. Erste Rede über Revolution gegen Hunger, Elend, Armut, Zerstörung der Umwelt und des Lebens. Staunend stehen bleiben sie vereinzelt. Bilden eine Menschentraube. Andere shoppen, lassen stehen Bu den Künstler. Sehn in ihm halt einen Spinner wie soviele in den Meilen des Konsums. Unbeirrt ist Bu und geistesklar. Zukunft wird’s erweisen immerda. Spät schon Frühling Buenos Aires. Pampa, Patagonien weit, geh zum Fußball in dem vollgefüllten Stadion. Und ein Beben nur die Massen. Anders doch der Beifall stürmisch in der Oper Teatro Colon. Sonst lieb ich die Tangoweisen, Salsa and so on. Auf der Plaza del Mayo Frauen weinen, wo nur sind die Söhne hin. Der Verkehr rein höllisch ist. Voll die Busse zum zerbersten. Billig U-Bahn fahren überall. Borges dich versteh ich besser nun. Irr nicht durch die unendliche Bibliothek. Und die Musik Giora, deine Klezmer Klarinette klar entzückt bin ich bis heut. Riesig ist die Metropole. Reich und arm so allenthalben. Nach Cuzko in Peru der zweite Eindruck des lateinisch Kontinents, früh schon solidarisch war ich in Drittweltgruppen. Santigo de Chile, Pinochet und Diktatur. Halte Rede fast schon stumm im Cerro San Christobal. La Moneda und Allende Mord vor zwölf Jahren, ich kenn die Reaktion auf unsere Meinung von der Freiheit für die Armen auch der deutschen Reaktion und der sog. Demokratisch Mitte. Lecker das Asada, Emplanadas liebe ich, kenne sie von Demos längst und aß zu solidarisch Preisen oft. Die Kneipen recht gemütlich, guter Wein. In der Ferne seh ich die Anden. Schlender noch mal vorbei an den Soldaten auf der Plaza de Constitution. Take off nach Kolumbien. Santa Marta deine höchsten Höhen an der Küste aus der Luft, sanfte Landung Bogota. Pablo alias unvergessener Mark hier dein Kokain ist her macht so viele arm, wenige millionenschwer. Möchte kauen Kokablätter. Wollen mal sehen. Und ne Linie Kokain. Doch wohl zu gefährlich. Drogenkartell, laß ich wohl die Finger von. Bin nicht lange in den Elendsvierteln dieser Stadt des armen Landes. Promeniere mit den Schönen im Park Simon Bolivar. Das heißt nicht lieber. Mal ein Abstecher Goethe Institut. Netter Plausch. Für den Stierkampf ist zu früh. Reise ab rund um die Welt geht’s weiter. Puerto Rico. Geh ins Meer für gut zehn Tage. Sehe Wale. Denk an Moby Dick vom Vater und die eigene Begeisterung mit zehn. Wollte Wale fangen, heut ists anders Greenpeace dank. Ausgezeichnet ist der Kaffee. Sowas wie Bananenbrei mundet. Hier wohl vor den Walen könnten auch wohl Affen sein halt ich meine Fluxusrede noch auf spanisch. Feurig klar. Das Meer tut gut. Wie schon die Winde des Passat am koumbianisch Äquator. Madonna von Gouadalupe ich komm ganz nah. Wie auf Walfahrt bin ich in der größten Stadt der Welt. Noch gibt’s Wasser, doch wie lange. Dursten in den Dürren wird der Planet und verdursten viele Arme noch. Das Hotel ist billig gut. Zapatistas, Zoro war ich einst, für die Armen steh ich bis heut nicht nur auf Robin Hood, verlaß die Stadt, den Riesenmoloch. Geh ins Castaneda Land. Liebe Paz und andere Große, seh mit Staunen das Reich der Millionen Schmetterlinge. Maya Schrift und Kalender studier ich. Bin verzückt. Stufentempel nicht nur einen seh ich mir voller Staunen Wundern an. Nach den griechisch Tempeln, römisch Bädern und Arenen eine andere Kultur. Tequilla mag ich jeden Abend und Tortillas. Tunke Tacos reichlich. Cuba Libre, nächste Bar, Hemingway und andere warn schon dar. An Havannas Kai gedenk ich Che Guevarra gern. Alte Straßenkreuzer und verfallen Vorstadtvillen. Liebe Musik noch vor den Moden. Und Speziell die Lieder revolutionär. Jose Marti, Carpentier dein Havanna. Deinen Reden nicht nur verdanken die Blockfreien und wir viel Fidel Castro. Deine Gespräche mit Le Boff inspirierend. Zuckerrohr den Osten süßt, schwer erarbeitet auf den Feldern. Liebe Deine Montechristos allemal. Völlig anders nun kanadisch Wälder und die Seen du Vancouver. Seh die Bären, Grizzlys wohl. Bin auf der Hut im Campingwagen, der gemietet. Zu den Rockies geht es Banff und Lake Louise. Nationalparke Eure Schönheit überwältigend. Sehe Rotwild, und beobachte die Biber. Das Mobil mir beste Dienste tut. Verlaß die großen Straßen, fahre abseits in die Wildnis. Kannen Bier in Hülle Fülle. Abends offnes Feuer. Keiner merksts an Feuerplätzen. Grille rotes Fleisch die Menge.Wildschweinsteaks. Kreuz die quer geht’s in aller Eile um den Globus. Die Beschreibung nicht exakt der Route folgt. Rundflug wars mit einem Ticket der Ersparnis wegen. Neuseeland Regenland und deine Regenbögen. Reich des Friedensreich Nachnamen der Hundertwasser und sein Regentag. Die Plakate hängen in jeder Stube. Zuhause ich von seinem Teller schön Design ich eß. Maui, du Halbgott seh ich dich im Eisenholzbaum, in den Kronen des Kauri? Die Maori unvergessen. Welche Töne ihre Sprache. Te reo maori. Waitinga Tribunal für deine Rechte indigenes Volk. Ich bade in den Wellen des Pazifisch Ozeans. Meinen Schweiß laß ich den Ozeanen dieser Welt auch in den großen Flüssen, Seen. Weg flieg ich dann von Wellington, halte Fluxusrede längst in Englisch. Kabul, Haschischpfeifen Räucherstadt, andere Welt dies Asien. Hippiekneipen, denke viel an Jugendzeiten, meinen Buddhaaltar in dem alten Baß vom Sperrmüll. Die alte legendäre Route soll es gehen mit dem Bus bis Indien. Chaiberpaß und Pakistan, fremd der Islam in Islamabad. Alah u’ akbar nicht das erste mal. Ein paar Tage Kaschmir. Warm die Wolle. Esse Kaschmirziege von dem offnen Feuer. Sikhs einst kamen aus Punjab. Jetzt geht’s weiter Richtung Ashrams, indisch Gurus, götterwärts. Neu Dehli, deine Gassen mit den Rikshas. Kostet nur ein paar Rupies. Essen köstlich preiswert nachgeschmissen. Liebe Curries aller Art. Vegetarisch wunderbar. Diese Würze, Orient und Gaumenfreuden. Und die Säfte, frisch gepresst sind eine Wohltat. Einfach nur und Kakerlaken, eines nachts auch Ratten in dem Billigzimmer. Rosarote Stadt, heißt du Jaipur, Hawa Mahal deine Röte, Affenklau bin ganz erschreckt, irrer Affe fort mit dir, weiter geht’s mit Eisenbahn, mache Strecke noch und noch. Riesig die Colaba, kolonial, und die Stupa wie Fünfer hoch im Schwimmbad, Hali Agar Dagahr welch ein Zauber. Anders die Slums, mit die größten Asiens, hier herrscht Elend, nicht die Kali ists, das Kapital trägt hier die Schuld. Weiter Madras und die Küste, Ziel Kalkutta. Am Golf von Bengalen eine Rast im Ashram von Poderry. Kenne Aurobindos Schriften gut. Tagore pries dich, praktiziere Bakhti Yoga auch seit langem. Ist recht teuer verglichen mit was sonst noch so am Weg. Nostalgie kostet Geld. Kenn dich noch nicht gute Theresa, seh nur enden Leben in Gossen. Brütend ist die Hitze schon. Über 2000 Zahl der Slums. Kalighat hört Flehen Götter, Shiva Tanz, Erbarmen Krishna, Großer Kämpfer, Gajnesh hilf, Kali Grauen stopp. Hunderte von Sprachen, Raga, Tala, Sitarsound. Liebe diese manirierten Tänze, verwende Fingerzeichen Phantasie versteht sich von nun an bei den Aktionen. MA-fa ka-ra-nA sage Tschüß auf Hindi. Mit der Boing nach den Nepalesisch Weiten. Landung bald in Kathmandu. Annapurna eine Woche. Herrlich malerisch die Dörfer.Khangsar und Tilichosee. Hier läßt sich leben. Noch wird mir die Luft nicht knapp, obwohl ich perze wie gewohnt mehr als sechzig. Großer Vorrat an den Stengeln. Kathmandu, du reizt mich wohl seit Cat Stevens dich besang. Deine Stupas in Bodnath und Swayambhunath. Bin voll und ganz nun auf dem hippie trail. War in Thamal, kenne Freak Street. Kaufte bunte Schals für heimisch Kluft. Jahre waren sie mein Zeichen. Hielt den Fluxus in dem Singsang einer zauberhaften Haschischglossalie. Himmlisch Zunge brachte Beifall mir zur Freude. Doch schon weiter bin ich in Sri Lanka. Kenne gut den Ceylon Tee. Und gehört hab ich von dem Schlachten der Tamilen, Singhalesen von dem Nachbarn mir im Haus. Gehe surfen für zwei Tage, setz das Segel in den indisch ozeanisch Wogen. Scharf wie Luzifer als Koch ist das Essen. Breche Schweiß aus jedesmal. Hier gibt keiner wie der Nachbar schnell zwei Handtuch. Neues Hemd danach das ist wohl klar. Eine Woche China Überraschung. Billigpreis selten wars in jenen Tagen. Geheime Stadt, noch unbesudelt Tienanmen. Die Mao Jugend rezitier die Bibelsprüche. Xiexie. Und schon bald Zaodiän chungwen. Ach meine sinologisch Studien. Kalligraphisch Bilderfindung. Fahre Motorriska durch die Altstadt. Geh in manchen Hinterhof. Lieb die Gärten. Han die Menge beim Tai Chi im Nordmeer Park. Auf der Großen Mauer Fluxusrezitation in alle Winde. Rot der Osten und der Regenbogen für die Erde. Geming muß sein friedlich und gewaltlos. Kalt dies Klima. Traf drei Telugus und eine Frau der Pena. Minderheiten auf Malaysia. Bahasa Melayu welche Sprache für die Ämter. Herrlich der Hibiskus blau und rote Farbenpracht. Denk an den Malayen , mit dem ich kochte und sein scharfes Küchenbeil in Leeds. Seh ein Hockeyspiel, bleibe nur drei Tage. Fluxus in der Lounge auf Englisch zum Erstaunen des Portiers. Ist hier teuer sündhaft. Teurer noch wird Singapore seines Zeichens Löwe. Noch ist Rauchen hier erlaubt auf Straßen. Prata mit viel Käse mundet. Nun soll der Fluxus führen in die Wellen Ozeaniens. Indonesien zuerst. Animismus meine manisch Kräfte. Deine Straßenkinder Java. Prostitution schon mit zwölf. Doch ich bade in den Fluten. Dann nach Bali pittoresk. Tänzer. Gamelan verwöhnt das Ohr. Gelbwurz, Kardamon, in den Kaffee Palmzucker. Und köstlich Rujak fruchtig Obst. Bleib in Ubut sieben Tag. Buntes Malen siehe da. All die Tempel auch in Wassern. Farbig froh ist die Kultur und die Bauten recht beachtlich. Kingstown, Marley deine Legend. Rastafari ist Kultur. Rythm and Blues seit Wailers Reggaezeiten. Ich esse viel mit Mango und trinke reichlich Lager aus Jamaika. Die Locken hätt ich gern von manchem für den Fluxus bei mir zu haus. Ich ruh mich auf der Insel aus. Sehe Cricket. Philipinas haufenweis seh ich in Manila.Durchstreife deine Barrangays und bin auch in Intramuros. Höre Tagalo ganz fremd in Luneta. Carabao, Koboldmakis seh ich mal im TV. Krokodile soll es geben. Über 20 Vulkane sagte mir mein Reiseführer. Kaligatan dich kenn ich. Noch hab ich Zeit gut mehr noch als ein Vierteljahr mit meinem Ticket. Hawai, Tahiti je ne Woche. He’e nalu am Ho’okipa. Die Sonnyboys auf Maui, die brachten mich zum Staunen mit ihren bunten Brettern aber gar nicht schlecht. Tahiti da denk ich nur an Scheißsandflöhe. Höllenplage. Papua Neuguinea und wieder alte Ethnie. Port Moresby und Cargo-Kulte. Das ist was für mich Fluxusmagier. Kokoda-Trail für ein paar Tage und herrlich ists im Regenwald. So musisch schön ist die Geräuschkulisse. Nicht die geringste Ahnung hab ich unterwegs in dieser schönen Welt mit meinem Erbe, was mich erwartet in den Psychiatrien wegen meiner manisch Himmel. Die Traumzeit kenn ich nur zu gut hab songlines selbst aus meiner Kindheit Jugend. Die Aborigenes fast Genozid an diesem Volk. Welch herrlich Kunst die Traumzeitbilder. Ich liebe das ganz Dumpfe des Dijididoos. Kängeruh kommt auf den Teller und Emu. Die Aussis lieben Rotes Fleisch so Rot die Menge. Und Ich trink kräftig Foster stets dazu. Mediterran ist Queensland. Ich tauch drei Tage im Gran Barrier Reef und staune über all die Fische Farbenpracht. Auch Outback mit nem Jeep ne Woche. Sterne. Seh den Paradiesvogel, Fliehenden Fisch, Chamäeleon. Von Perth geht’s weiter, heimwärts nun zur anderen Kugelhälfte. Ich lande in Südafrika. Am Kap der Guten Hoffnung. Werds noch brauchen, ahne nichts. Kapstadt und Soweto. War auf mancher Demo gegen die Apartheid schon in London. Mandela sitzt noch fest im Knast. Der wein nicht das ich wüßte schon in Mode Reisen zu den Stöcken. Gruselig und grausig diese Trennung der Rassen. Dummes Burenvolk. Herrlich doch der Tafelberg. Gehe Baden, lebe in günstig Bed and Breakfast nah dem Strand. Mir geht es blendend, wird es nie bereuen diese teure Reise weiß Herz und Hirn klar wie Kristall. Und eine Woche geht’s nach Madagasgar und die Buddel voll Rum. Kinderträume mach ich wahr. Einst Malagassen Könige. Ich esse alles aus dem Meer. Weichtiere, Krebse, Langusten, Hummer und viel Fisch. Haisteak, Rochenfleisch, probier auch Wal.Mundorgelromantik ja. Auf geht’s nach Schwarzafrika zu besuchen Freunde drei aus meinen Yorckshire Tagen als ich Assistant Teacher war. Zuerst der Josef Christendichter, wartet schon in Kamerun. Will mir zeigen ganze zehn Tage Land und Leute. Hat vom Ministerium frei. Es geht zur Verwandschaft immer. Das ist afrikanisch und ich lerne viel Gast bin ich und hoch willkommen immer. Los geht’s in Douala weiß nicht mehr die Namen all der Städte und der Dörfer. Eine Sprache Bulu hieß. Ach was lieben sie uns Deutsche als wir noch so kolonial. Lese Mongo Beti im Original Sturz einer Marionette ist sein Neustes. Kenn ein wenig erst das schwarze Schreiben meist nur aus dem Norden von Amerika. Das wird mehr im Lauf der Jahre. Breytenbach wars in Südafrika und Nadine Gordimer. Josef und ich wir plaudern ständig. Glücklich sind die Tage unter afrikanisch Sonnen. Die Landschaft, Flora Fauna einzigartig. Das nun ist es Afrika. Heim der Sklaven und der Masken. Ich Schamane kenn mich aus. Totem Fetisch daraus mach ich Bilder. Nächste Station dieser Reise, die bald schon zur Neige geht ist Nigeria und der Freund der zweite ist ein Ibo. Da gibt’s auch die Hausa und Yoruba. Studiert hat er Ernährung und es wird gesund. Abwechlungsreich die afrikanisch Küche meistens Huhn ganz Voodoomäßig. Er ist ein schwarzer Riese hünengroß gut 2m und noch kleine 5. In die Nächte gehen die Palaver. Eine Schönheit seine Frau. Ach wie schwelgen die Erinnerungen und er weiß noch das ich wildes Täubchengurren hielt für Eule einst einmal. Böses Zeichen. Der dritte lebt in Ghana und drückt mich gleich schon fast halb tot. Groß die Widersehensfreude. Kniete doch vor der Ghana Königin in der S-Bahn auf dem Weg nach Haus. Hier nun ist zum vorletzten Male dieser Reise, das ich aufsetz Narrenhut. Mit den Schellen ists mein Zeichen schon vor der langen Irrenzeit. Fluxuskappe Güldenstern läßt grüßen. Goldküste Taka Tänze, phantasievoll die Gewänder, Trommeln, Zimbeln, Balaphon. Hier ist der Menschheitswiegekontinent. Letzte Station ist Gizeh und eine Fahrt mit Raddampfer ein stückweit Nil. Sphinx was nur kündest Du. Ich lausche Mumien, male Hyroglyphen. Thodt und Cleopatra. Die Büste Tutanchamun. Der Moloch Kairo stinkt erbärmlich wie Kloake. Heimstadt der Verwandtschaft einst. Die letzte Fluxusrede hielt ich vom Kamel im Wüstensand der staunenden Gemeindemenschen Neckarsulm. Es herrschte Schweigen mir zur Seite in dem Rückfahrtbus. Betreten war die Stille dieser Leisetreter. Würde das Erleben noch sehr oft. Beichten war ich fluxusmäßig in jeder Stadt der Reise. Nutze Priesterohren für die neue Prophetie. Nicht nur einer stürzt mir nach als ich geendet, voll der Überraschung waren die Gesichter jedesmal. Künde Ende, Neuanfang und den Richterspruch der Zeiten. Ausführlich wird’s dereinst in meinem Lebensbuch samt aller Theorien des vergangenen Jahrhunderts und der tausende Jahre noch zuvor. Bin bald 33 liebe solche Zahlen. Habe fünf an ihrer Zahl in meinem Leben. Jedes recht entscheidend war. Doppelzahl Doppelleben. Masken vor.
VII GESANG

Zitatenfluxus 7.Gesang
Also betete dort der herrliche Dulder Odysseus Denn ich komme zu euch, ein armer irrender Fremdling, kenne der Menschen Keinen, welche die Stadt und diese Gefilde bewohnen. Gehe so ruhig fort, und folge mir, wie ich dich führe; Schaue nach keinem Menschen dich um, und rede mit niemand. Denn die Leute sind hier den Fremden nicht allzu gewogen, Und bewirten sie nicht sehr freundlich, woher sie auch kommen. Aber erbarmet euch mein, und sendet mich eilig zur Heimat; Denn ich irre schon lang', entfernt von den Freunden, in Trübsal! An Beredsamkeit reich, und geübt in der Kunde der Vorzeit. Ja ich wüßte vielleicht noch größere Leiden zu nennen, Welche der Götter Rat auf meine Seele gehäuft hat! Denn nichts ist unbändiger, als der zürnende Hunger, Der mit tyrannischer Wut an sich die Menschen erinnert, Selbst den leidenden Mann mit tiefbekümmerter Seele. Hierum muß ich dich, Fremdling, vor allen Dingen befragen: Wer, und von wannen bist du? Wer gab dir diese Gewande? Ich Unglücklicher! Ach noch viele schreckliche Trübsal Stand mir bevor, Unter den Blättern dort, mit tiefbekümmerter Seele, Schlief ich die ganze Nacht, bis zum andern Morgen und Mittag. Als die Sonne sich neigte, verließ mich der liebliche Schlummer Fremdling, ich trage kein Herz im Busen, welches ohn' Ursach' Brennte von jähem Zorn Und sie kamen dahin, und vollbrachten an einem Tage Ohne Mühe die Fahrt, und brachten ihn wieder zur Heimat Was er verheißt! Dann strahlt auf lebenschenkender Erd Unauslöschlich sein Ruhm: ich aber kehre zur Heimat! Beginn der Tollhausstigmazeiten Zurück voll Heimweh nach der geliebten Frau, voll Sehnsucht. Der Aufbruch schroff und ohne Abschied, verlassen ist Rue Monserrat in Windeseile. Die brausend Fahrt ohn Unterlaß bis das Sekundenschlaf das Rasen bremst. Die Planke rettet ihm das Leben. Am nächsten Rastplatz halt. Der Wagen leicht beschädigt. Ne Mütze Schlaf. Er bettet sich zur Ruh in mittäglicher Stunde. Traumlos der Schlaf, die viezig Schwingen. Erfrischt und neues Leben in den Glieder geht’s weiter Richtung Bier und Stahl. Daheim kommt bei der Frau drauf unter. Besucht die Mutter. Freudestrahlen. Die Frau hat einen Neuen. Es lebt sich nun für kurze Zeit in einem Dreier. Drachen läßt der steigen und ist Doktor. Das geht nicht lange gut. Auf geht es in die neue Wohnung. Im Osten nun, wo Aurora er im Fenster sieht des morgens. Geplant sind Reisen und Aktionen. Die neue Wohnung klein und fein, ein Schloß für mich allein. Die Wohnungstür aus Fensterglas, nicht gerade sicher. Kein Freund läßt blicken sich. Er wird gemieden. Ein Riesenphallus wird gekauft aus Wachs. Er brennt. Lodernd Flamme, mein Verhängnis. In der Mutter Küche zündelt das Parkett. Nichts passiert. Ein Unglück. Ich paß auf. Kokelstelle kaum zu sehen. Es erscheint Gesundheitspolizei. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Diese Messe, Männerkult aus brennend Pfall und der Trick der Tante bedeutet Ende der Karriere, Irrenschicksal all die Jahre in Geschlossenen desörtlich Tollhaus. Keine Chance bei dem Richter sein Bericht. War doch Kunst des männlichen Geschlechts. Dionysisch ganz antik. Ich trug Larve bei dem Akt. Gibsabdruck, das Selbstporträt. Heilig wars in Religionen. Brand und Opfer, von nun an ist sein Mal sichtbarer als Gotteszeichen. Stigma nun der Ruf als Irrer. Als die Tür schlägt donnernd zu, eingesperrt im Narrenturm der Bu. Nun ist er Narr vollends, ein Feste, Buffo, Harlekin. So voll und klar und unumstöslich nun ist seine Theorie der Künste. Schlecht, häßlich und unwahr, was nur Kurzbefund für ihn. Grundrecht will er schon im ersten Augenblick der Klapse, Freiheit seiner Künstlerreligion. Als der Pillencoktail kommt mit Drohung der Gewalt auf Anhieb, fordert Bu die Zwangsjacke. Gummizelle ist ihm lieber. Recht hat er. Das Hirn in Eisen von den Neuroleptika. Schmerz ergreift ihn schon am ersten, weiß nicht das es Krämpfe sind der Rückenmuskeln. Gebückt schlurft er wie bucklig nun über Gänge. Hin zurück in einem fort ohn Unterlaß. Und der Nebel der Neuronen undurchdringlich. Ca. 30 ist die Zahl der Irren auf Station wie sein Alter.Dasa wird Kunst, das weiß er nun. Aufrecht bleibt er von an. Jeglicher Versuch vergeblich ihm zu brechen ehrlich Kreuz. Doch Versuche gabs da reichlich. Bienek ohne Herr heißts frech. Wird beleidigt, spürt schon gleich Demütigung und den Willen zu erniedrigen. Ist zu klug fürs Volk der BILD. Unverstanden Poesie und Sachverstand. Keine Chance therapeutisch. Theorie hier wars das mal.Kennt noch nicht den Affenzirkus. Seelenakrobaten satt hat Bu Gewäsch der Spieglein Spieglein Narretei. Ihm ist gleich schon einerlei. Seelenstriptease allenthalben. Hier prostituiert sich wers schon kann und der schleimig Therapeut ist stets den Psychos weit voran. Schmerz laß nach, du Schreckensgroßer. Die Sekunde zählt, hier wird sie Bild. Schwergeburt das Momentsmalen. Wußte nur Glückseligkeit seiner heilgen Tage. Wo der Himmel öffnet sich und der Bruder, der Messias, ihm zur Seite. Menschensohn das ist er schon, himmlisch Segen und gezeichnet für die Zeiten des Äon ist die Stirn, die heiße. Taube in sein Fleisch und Blut. Nun kommt noch der Höllenfluch. Hier das weiß, spürt das er willkommen ist als Opfer purster Willkür. Kommunist und ohne Maulkorb, Klug und nicht wie sie ein Scheißer ist. Das kommt auf die Rechnung, rote Zahlen für das Leben nun. Und Ruin durch Christenvolk , CDU die Ärztin ist. Nun die Lehren für den Revoluzzer das man noch von gestern ist. Klar ist Tradition der peinlichen Methoden, Kinder wurden hier getötet, große Zahl. Irre ausgemerzt und ohne Gnade. Es beginnt beim rüden Ton. Wenn sie packen dich die zwölf Apostel Satansvolk, schnallen fest, ist das Kindheitstrauma da. Hölle wars und wirds auch wieder ein ums andere Jahr. Drehtür heißt das Spiel des Hades. Und Psychiater Zerberus geifernd Hund wie keiner war. Noch kommt Familie zu Besuch, auch ein Freund, kommen Freundin, täglich seh ich meine Frau mit Freuden. Tie verzweifelt jedesmal, wenn sie gehen und mich lassen in der Qual. Heilig Sakrifizium Mania. Hat der Himmel seinen Preis. Und nun heißts zu halten Gott den Eid durch jedwedes Herzeleid. Nichts ersehn ich wie Entlassung, frage nach schier jeden Tag. Und die Mörder, Kriminellen wissen alle, das ich gesund. Sehn die Kranken, ziehn Vergleiche. Nur die weißen Kittel schweigen beharrlich.Es geht um anderes als Genesung. Hier wird Bu für Meinung abgestraft. Diktatur ists nicht demokratisch. Doch die Donnertür sie öffnet sich schlußendlich für den Depressionsgeweihten. Tödlich wirkt das schmerzhaft Gift der Überdosen. Gilt zu überleben tapfer und Vergeben was da war.Und es heißt bis nächstes Mal. Antikriegstag ‚84, schöne neue Welt erlebt im Orwelljahr, kenn den Großen Bruder, kenn die Pillenstreckbank fürs Kostüm der Nerven, will nur fliehen Welt bereisen. Beruflich ists wohl aus. Als es knallte in den Ohren, Türen dicht wußt ich gleich ich bin erledigt. Aus der Klinik kam Idee nach großer Flucht Deutschland nightmare für so viele nicht nur gestern laß ich liegen zieh in Fremde aus der ich kam. Bu der Weltmann, Globetrotter kann sichs leisten dank der Arbeit seiner Väter, Mutters Fleiß und Eigenleistung. Hau auf den Kopf nun was mir blieb an Bargeld dutzende von Tausenden. Investieren in die Bildung, Menschenkenntnis von den Nöten dieser Welt. Schau den Luxus, kenn Korruptheit auf die Knochen, hurt in Spanien sondergleichen in Verderbnis. Brach am Anfang meines Schaffens großes Epos gleich den Eid, doch es dauerte nicht lang und es tat mir herzlich leid. Besserte mich fortan wußte nun was Geld mir angetan. Habe nie nach ihm gestebt, hat genug mein Leben lang, war verwöhnt im Wohlfahrtsstaat. Gebucht wird Macchu Pichu, Inka Trail. Der Impfung viele. Gelbes Fieber, Hepatits, Malaria und Typhus, Oroya Fieber. Es sind da Schlangen, Insekten aller Art und nicht vergessen die Egel für das kostbar Blut. Längster Flug des Lebens bis hierher, und in Aqua Calientes eß die Pizza mit Genuß. Radebreche spanisch mit den Indios in Ponchos, spür das Herz der Armut pochen. Cuzko, in den Wolken hoch in Anden sind wohl Hundert auf dem Trail. Glücklich bin ich guttrainiert. Schaff Strapazen ohne Mühe, seh die heilige Inka Stadt.Waynapichu bist du schön. Voll der Mythen und real ist die Magie. Valle Sagrado, Wilcamayu. Zaubergold du glitzernd Fließen. Ollaytaytambo deine Steinblocks, Trekking in Kulturgeschichte. Urubambo und Terassen von Muray. Theokratisch war das Reich, Sapa Inka eure Herrscher,zahlt Tribut und auch das Leben, Wollewebkunst sehr geschickt.Lama und Alpaca eure Tiere. Und der See von Titcaca, meine Jugend Titizeit. Du Pizzaro mit den Pocken deinen Masern brachtest Unheil übers Volk. Seid vergleichbar große Inka Altägyten und den Römern. Grifelte in Reime mein Erleben in die Ritzen meines Hirns. Tahuantinsuyu poetisch Klang und Name. In den Macchu Pichu Anden bracht ich mich der Sonne dar. War ein Fluxus für mein Leben Akt des Opfers, Göttergabe meines Hypothalamus. Sonne steige jedemach Musik aus Dir wie Sternen. Galaxiensingen wunderbar. Masken vor.
VI GESANG

Zitatenfluxus 6. Gesang
Also schlummerte dort der herrliche Dulder Odysseus, Überwältigt von Schlaf und ArbeitDeine kostbaren Kleider, wie alles im Wuste herumliegt! Dort erfreut sich ewig die Schar der seligen Götter. Weiden im süßen KleeWeh mir! zu welchem Volke bin ich nun wieder gekommen? Sind's unmenschliche Räuber und sittenlose Barbaren; Oder Diener der Götter, und Freunde des heiligen Gastrechts? Bin ich hier etwa nahe bei redenden Menschenkindern? Auf! ich selber will hin, und zusehn, was es bedeute! Ging dann einher, wie ein Leu des Gebirgs, voll Kühnheit und Stärke, Welcher durch Regen und Sturm hinwandelt; die Augen im Haupte Brennen ihm; Mut in die Seele gehaucht, und die Furcht den Gliedern entnommenDieser Gedanke schien dem Zweifelnden endlich der beste. So wie er war, von ferne mit schmeichelnden Worten zu flehen; Daß ich auch hier noch dulde! Denn noch erwart' ich des Leidens Ende nicht; mir ward viel mehr von den Göttern beschieden! Aber Wonne den Freunden; und mehr noch genießen sie selber! Dieser beschied dir dein Los, und dir geziemt es zu duldenJetzo gleicht er den Göttern, des weiten Himmels BewohnernSiehe, da mied' ich gerne die bösen Geschwätze, daß niemand Uns nachhöhnte; man ist sehr übermütig im Volke! O dann hoffe getrost, die Freunde wiederzusehenHöre mich endlich einmal, da du vormals nimmer mich hörtest, Als der gestadumstürmende Gott mich zürnend umherwarf! Laß mich vor diesem Volk Barmherzigkeit finden und Gnade Der Fischer und das Himmelmeer Meditationen am Strand und in den Bergen. Das Kloster und der heilig Fels ganz nah. Oft besucht und jedesmal Aktion. Schöne Jakobstreppe in den Himmel. Rostra in den Lüften für den Bu. Monserrat auch Straße, wo ich wohne. Schwarze Schutzpatronin wird sie sein die Madonna. Wohnen in den Klosterzellen nur einmal. Billig wahrlich, doch es reicht ihm das Gefährt. Steht am Fuß des mächtig Felsens, thront vor Abgrund wunderbar. Herkuleskräfte, manischPower deb Mercedes hinten ohne Mühe für sekundenlang, staune Wunder. Wie das mit der Kirche ist. Klapse Barcelona. Kurz und knapp ist der Besuch nach der Mönche empört Wundern, ob des Beters in den frühen hoch am Himmel auf den Stufen. Predigt deutsch, das ist doch klar. Stufenpredigt, Polizei, Bu ist eh nur einerlei. Und die Ärztin voller Schock, Bu berherzt ihr an die Brüste greift. Kurzes Interview. Goodbye, das war Kunst und vielerlei. Noch fleht Bu Entlassung nicht herbei. Doch ein Furor packt ihn einst. Nimmt Guitarre zieht in Hügel weinbewachsen. In den Reben und Weinstöcken ist es seine Bergpredigt. Keine Seele außer ihm. Weit her Hundekläffen. Fluxuskunst der einsam Stunde. Botschaft für die Menschheit klar. Haltet Frieden Nichtet Tod in Form Atom. Füttert Hunger, lindert Elend. Seid Euch Freunde, liebt und frei jeder seinem Gusto folge und so weiter, weiter. Die Guitarre wird zu Kleinholz, bleibt der Hals der schlanken Frau und die Saiten baumeln Narrenbombelschnüren gleich. Hat den Spiegel in der Hand so geht’s nun von Land zu Land. Und die Nacht im Weinberg kühl. Kühl die Stirn und das Gemüt. Pochend Blut durchwallt die Schläfen, Frieden ists der Seele Gut. Vater Sohn und Heiliger Geist Danke Euch dass ich mit Euch schon eins Menschensohn auf Geheiß. Poesie und Zapping Mind meine Lyra zupf ich gern soll euch nicht zum Schaden sein. Meine Musik ist von Sternen ideen voll mein Himmel ist werd von nun an künden Anonymus wissend Bu ist Budhha. Hacke holz das ist Erleuchtung Hacke Meinung ideologisch allemal kurz und klein nun auf die Dauer liege auf der Weltanschauungslauer pfeife Gassenhauer. Bin der Bu der Kugelbudhha sphärenrund und Quarks Trilliarden. Quark bin ich die reinste Stippmilch munden will ich Jedermann. Sah die weiße Taube war von Weißen übersät zum Erstaunen großer Leuteschar flog ja stand im Gegenlicht. Eid, gelobe Schweigen für zwei Dutzendjahr. War beim Weinstock, bin die Rebe. Höre Botschaft der Kulturen, Relidionen, Wissenschaften.Und im Grauen eines morgens Strahlen blenden silbern Meer. Gold die Wellen, Sonne aus Rubin. Da am Strand der Menschenfischer. Knüft das Netz für reichen Fang. Selig bin ich, glückserfüllt. Paradies ich bin zu Hause. Eden so der Garten war. Gott Du schickst mich will mich opfern immerdar. Masken vor.
V GESANG

Zitatenfluxus 5. Gesang
Aber die Götter saßen zum Rate versammelt; mit ihnen Saß der Donnerer Zeus, der alle Dinge beherrschetJetzo beschlossen sie gar des einzigen Sohnes Ermordung. Wann er zur Heimat kehrt;Wallte der liebliche Duft vom brennenden Holze der Ceder Und des Citronenbaums. Unter dem Laube wohnten die breitgefiederten Vögel, Eulen und Habichte und breitzüngichte Wasserkrähen, Welche die Küste des Meers mit gierigem Blicke bestreifen Weinend saß er am Ufer des Meers. Dort saß er gewöhnlich, Und zerquälte sein Herz mit Weinen und Seufzen und Jammern, Und durchschaute mit Tränen die große Wüste des Meeres.Aber er selbst kam hier, von Sturm und Woge geschleudert.Jetzo gebeut dir der Gott, daß du ihn eilig entlassest. Denn ihm ward nicht bestimmt, hier fern von den Seinen zu sterben; Sondern sein Schicksal ist, die Freunde wiederzuschauenGrausam seid ihr vor allen und neidisches Herzens, o GötterFreundlich nahm ich ihn auf, und reicht' ihm Nahrung, und sagte Ihm Unsterblichkeit zu und nimmerverblühende Jugend.Ach! in Tränen verrann sein süßes Leben, voll Sehnsucht Heimzukehren:Wahrlich du bist doch ein Schalk, und unermüdet an Vorsicht:So bedachtsam und schlau ist alles, was du geredet!Denn ich denke gewiß nicht ganz unbillig, und trage Nicht im Busen ein Herz von Eisen, sondern voll Mitleid!Aber wüßte dein Herz, wie viele Leiden das Schicksal. Dir zu dulden bestimmt, bevor du zur Heimat gelangest; Gerne würdest du bleiben, mit mir die Grotte bewohnen, Und ein Unsterblicher seiAls nun die Morgenröte des drittenTages emporstieg, Siehe da ruhte der Wind; von heiterer Bläue des Himmels Glänzte die stille SeeSo erfreulich war ihm der Anblick des Landes und Waldes. Reiseassoziationskritzel Windsurfen, Tauchen mit Dominique ein Heidenspaß. Key West läßt grüßen.Rioja satt, Schampus, Flan und Cornejo, auch na klar paella. Hummer Langostinos stets vom feinsten. !. Restaurant am Ort. So läßt sich leben, Mark wahrhaftig ist unendlich Trost, ist die Güte in Person. Treu der Bu trotz schöner Miezen und Verführung mancher Circe. Schwulenkarneval fings an. Sureales Großspektakel. Das Casino in der Nähe kaum Versuchung, nur zum Spaß. Stark vermisst hunderte Kassetten mit den Liebessongs von Bu. Diebstahl aus dem Auto einst am Hafen. Geplündert war das Auto oft. Kleiner Einkauf für die Reise Rock und Folk und Klassikweisen. Auf nun geht’s Valencia. Benidorm Beton Touristenwüste. Schön der Fels vor naher Küste. Vor dem Bürgerkrieg wohl schön, Fotos stumme Zeugen. Bus Boycott zu Francos Zeiten. Garotte. Schöne Verse von Alberti. Lorca Tod im Blut auf Pflaster. Diane schönes Schlfzimmer.Abstecher ins andalusisch Hinterland. Malaga. Sierra Nevada liegt noch Schnee auf Gipfeln. Sevilla Altstadt Kathedrale. Bodegas Fässer stets die Becher füllen und Flmencotanz zu Kastanetten. Mark der Weltenbummler weiß Bescheid. Der Gangster als offenes Buch. Bu Deutscher, Mark Jude, irrelevant. Das normalste der Welt. Ausschwitz freundlich let it be. Bu ein Schock. Der Commie und der Jude. Bu redete kaum über Politik, Mark nicht über Geschäfte. Vage geplant ein Gebruchtwagenhandel Europa/USA. Zollbestimmungen. Formalitäten abgeklärt schon längst. Es blieb Plan für Bu. Mark ist heute im Geschäft mit Gebrauchten groß. Freundschaft war das Normalste der Welt, selten nur noch in späteren Jahren sollte Bu dieses Gefühl haben. Bekifft durch Gassen. Bilderwelten. Visualität des Bu. Mark begeistert, voller Staunen. Katholizismus zu den Tapas. Mark ganz aufmerksam Student. Schulverweis der Benno Büffel Tarzan von einst, Schluß mit Internat und Extern.Sherryproben. Cordoba. Generalife. Maurenzeit. El Cid ein Held für Bu als Kind. Ceuta kurz. Costa del Luz. Und ab dann in den Norden. Das Wetter rauher. Die Küsten steil. Der Heimweg ists, es geht noch jakobswärts nach Compostela. Danach Madrid und Kunstaktion in Toledo vor Santa Maria Philipp II eingedenk und Untergang stolzer Armada. Ganz Chaplin Charlie war mein Tanz wie ein Torero ohne Stier. Die Menge lacht, nur Sympathie. Der Don Quichote, der Aleman. Mark wundert sich schon gar nicht mehr. Ich gehe rum zum Spaß und eigner Gaudi mit der offnen Hand, sammel so ein paar Peseten. Im Prado ist es kühl.Garten der Lüste, Dürer Selbstbildnis, El Grecos Auferstehung Christi, der Liebesgarten, La Immaculada, Impressionen voller Kunst. Bu will Malen wie schon oft. Kauft für Skizzen ein paar Blocks, kritzelt fleißig, Fratzenzeit. Alcala, Palast des Königs, Cognac auf der Plaza Major. Der Manzanares lädt zum Bummeln, abends Jazz, Hotel vom Feinsten. Apfelwein im Casa Mingo. Tiefer gehen die Argumente, reife Freundschaft, große Liebe, Bu sich fragt, ist er wohl schwul? Zurück nun zügig. Zaragossa. Ab und an ein Gläschen Bier. Sitges hat uns wieder nach sechs Wochen auf Grand Tour. Bu plant Rio, auch ne Woche. Latinowelt .Hundert Jahre Einsamkeit und die offnen Adern der favelas. Bu ist heiß, sein Karneval. Copacabana Billigflug. Welche Kunst. Wird es gefährlich. Nackt dort nicht, das ist schon klar. Kostümfest wird’s zur besten Sommerzeit. Die Brasilianer raunen. Anzug Seide aus lindgrün. Federhaube. Schminke farbig das Gesicht. Bu der Dandy, Bohemien. Riokunst, das wars. Rückflug klar. Berge rund um Rio, Adeus obrigado noch einmal Brasilien irgendwann, Amazonas dann und Urwald.Krokodile liebt der Bu, fraß den Bullen vor dem Kaspar in dem Bretterkasten einst in Kinderstube. El Prat und sanftes Rollen bis zum Sängers sechsten. Masken vor.
IV GESANG

Zitatenfluxus 4.Gesang
Es sang ein göttlicher Sänger In die Harfe sein Lied. Aber du plauderst jetzt, wie ein Knabe, so törichte Worte! Wahrlich wir haben ja beid' in Häusern anderer Menschen So viel Gutes genossen, bis wir heimkehrten!Staunend sahn sie die Burg des göttergesegneten KönigsUnd nachdem sie ihr Herz mit bewunderndemBlickegesättigt.Stiegensiebeidezum Bad' in schöngeglättete Wannen.Langt nun zu, und eßt mit Wohlgefallen, ihr Freunde! Habt ihr euch dann mit Speise gestärkt, dann wollen wir fragen, Wer ihr seid. Denn wahrlich aus keinem versunknen Geschlechte Stammt ihr, sondern ihr stammt vonedlensceptergeschmücktenKönigenher;denn gewiß Unedle zeugenichtsolcheWelch ein unendlicher Schatz! Mit Staunen erfüllt mich der Anblick! Nimmer gebricht es dort dem Eigner, und nimmer dem Hirten, Weder an Käse noch Fleisch noch süßer Milch von der Herde, Welche das ganze Jahr mit vollen Eutern einhergeht (Oftmal hab' ich hier so in meinem Hause gesessen, Und mir jetzo mit Tränen das Herz erleichtert, und jetzo Wieder geruht; denn bald ermüdet der starrende Kummer!) Dieser dachte darauf umher in zweifelnder Seele: Ob er ihn ruhig ließe an seinen Vater gedenken; Oder ob er zuerst ihn fragt', und alles erforschte Irr' ich, oder ahnet mir wahr? Ich kann es nicht bergen! Niemals erschien mir ein Mensch mit solcher ähnlichen Bildung, Weder Mann, noch WeibWelcher um meinetwillen sovielGefahrenerduldet! Und ich hoffte, dem Kommenden einst vor allen Argeiern Wohlzutun,Davon will ich kein Wort dir bergen oder verhehlenEine der Inseln liegt im wogenstürmenden Meere Fremdling, bist du so gar einfältig, oder so träge? Oder zauderst du gern, und findest Vergnügen am Elend: Daß du so lang auf der Insel verweilst? Ist nirgends ein Ausweg Aus dem Jammer zu sehn, da das Herz den Genossen entschwindet Wer der Unsterblichen hält mich hier auf, und hindert die Reise? Und wie gelang' ich heim auf dem fischdurchwimmelten Meere? Gerne will ich, o Fremdling, dir lautere Wahrheit verkünden Denn der Zauberer wird sich in alle Dinge verwandeln, Was auf der Erde lebt, in Wasser und loderndes Feuer Da ihr mit Undank nun so viel Wohltaten vergeltet! Splitternackt: Adam Zechpreller Das Frühjahr und des Frühlings Blütenpracht, das erste Bad im Meer, Manie als Kunst macht bald Furore schon. Den Lebemann spiel ich als Künstlerrolle, bin stadtbekannt in Windeseile bei den Wirten, die ich prelle, bei der Guardia Civil. Zechprellerei wird geahndet mit ein paar Gefängnistagen jedesmal. Der Knast ein Loch und Antifrancosprüche an den Zellenwänden. Es bröckelt Putz , Matraze Stroh. Hier floß wohl Blut. Ich trete in den Hungerstreik sofort ein jedesmal. Mark löst mich aus auf eigne Kosten, verliert kein Wort. Der Wagen Diskothek. Wie übermütig Jugend dröhnt wie der latste Ghettoplaster die Musikanlage. Und wo ich fahre, Spanien staunt. Ich lieg am Strand und höre Rock. 200 Meter weit entfernt aus Auto. Pfingsten und aus ferner Heimat kommt die Frau, mich zu besuchen. Täglich Anruf galt ihr gegen Sorgen stets und ohne Ausnahm. Hoch in Blüte steht Manie. Gleich gibt’s Streit, doch stets geschlichtet über Nacht.Man ist sich fremd. Gar andere Welten. Streunen wird Kunst und kunstvoll auch die Suche, wenn ich verloren. Liege verborgen unter Rucksackvolk bei Sants und kaufe Stier aus der Arena, lecker Steak. Perversion im Bett, wohl Schock der Frau für alle Zeit. Gebumst kaputt das Bett im Nu. Die Personalien, Börse alles fliegt aus dem Fenster in schneller Fahrt. Die Frau sie sucht vergebens. Weg ist die Eurokarte Bargeld, Paß und Ausweis waren nicht mehr gefunden. Das wars, sie fährt nach Hause. War dies der Bruch auf Dauer wohl? Das Baden Nackt unter den Tausend. Die fröhlich Kinder lachen, erbost, erzürnt die Elternschar. Des Künstlers nackte Haut, Geschlecht am Strand zur Schau gestellt den spanisch frommen Katholiken. Das heißt jetz Knast ein jedesmal. Ist für die Kunst, die könn mich mal. Sonnengebet gut 50 Mal. Vor Sonnenaufgang geht’s in die Berge ,stehts ist gewunden stark die Straße. Die Nummern anderer Autos werden Rätsel, gelöst nach eigen enigmatisch Art. Long winding road. Die Beatles lassen grüßen. Vier, halb fünf hoch oben auf dem Berg ich mitten in den Gärten. Kein Mensch nur Schafe blöken, Ziegen hinter Zäunen. Dies erste einsam Kunstaktion nur für den Künstler und die Himmel. Die Sonnenscheibe wird gehievt. Der Künstler steht wie Leonardos Mensch dabei, voll Andacht wissen, dasß die Sonne Leben ist. In heimisch Galaxie sie spendet Atem den Geschöpfen, die alten Riten wußten es. Das Kirchenschiff gen Osten, Stonehenge und Keltenkreise, minoisch Kult, es ist kein Stoppen. Gebet des Artisten wird täglich atheistisch Ritus. Den Göttern, Gott gedacht jedweden Augenblick, Herz Jesu Gebet Bus Koan von nu an klingt es im Herzen dauerhaft. Die Sonne morgens sigelt ewig Bund des Auserählten mit dem göttlich Zeichen auf der Stirn. Friedensdemos rund um den Globus. Million in Bonn, weit ruhiger ist es in Spanien. Doch Bu dabei „Weg mit den Waffen!“. '82 CNN und E.P.Thompson und Trevor Griffith nicht zuletzt der präsidierend Bischof und sein Stuhl in London. Engagiert für Frieden seit den Ostermärschen in der Jugend ist der Bu, nennt sich oft nach wandelnd Namen. Pegasus mit Rainbow dran. Liebesvogellebensbaum, Lu der Büffel und dergleichen. So speist er ein sich früh ins Netz mit hohen Kosten. Große Dienste Mark als Informant. Auch der zweite illegale Paß, Mark als Kolumbianer nur zur Form mit gefälschtem Paß weiß Rat. Teurer Spaß, doch nützlich fürs Ikognito. Dokument des Künstlers für die Reisen um den Globus. Auf nach Frisco geht es eine Woche mit dem Flieger. Laker billig Zeiten warns. Big Sur Henry Millers Sexus Plexus Nexus Reste Blumenkinder in den Straßen an der Golden Gate. Hause billig, profitier immens von den Yorkshiretagen und den amerikanisch intensiven Studien nicht vergessen Howl und Beatniks. On the road ist Bu. Wo geht’s hin. Keiner weiß es. Könnt ers ahnen, welch ein Grauen, Furcht und Schrecken. Griechisch die Tragödie wird. Überleben knapp wird der dionysisch Streiter. Rausch, Manie, Wahnsinn, Irrsinn nur bei anderen ist gefährlich schon in Bälde. Landung sacht in Bacelona. Übern Teich zurückgekehrt, wohlbehalten. Blumenschmuck im Haar, bekränzt der kleine Heros das ist Papas kleiner Eckstein Bu der Dicke wie der Pa ihn nannte. Kein Gramm fett, schlank wie eine Tanne durchtrainiert und fit, gleicht Adonis er aufs Haar. Mark will reisen, soll Kurier sein unterdessen für sein Haschisch von der marrokanisch Farm. Sage ja, er ist mein Freund. Auf geht’s rund um Spanien nach Gesangespause nun fürs erste. Zwanzig Kilo aus dem Atlas. Flug wars hin, Tanger, Farm ,zurück geht’s vollbepackt auf Fähre. Bammel und gehörig Angst, doch der Lohn vfertiefte Freundschaft und Vertrag als Geldkurier für das Schwarze aus den Drogen. Koffer voll, Million solls sein. Sage nein und bleibe standhaft, bin entschieden. Einmal Ausnahm, dabei solls bleiben, kriminell das muß nicht sein. Noch paar Takte zu homerisch Hebung meiner Kunst in Frisco. An der Grace auf Nob Hill gedacht ich dem Vorbild aus Assisi wie ein Beben des Andreas Grabens. Manisch Glossalie über Alcatraz, den Tod als Strafe und nach Hause offnen Mundes Amerikaner. Masken vor.
III GESANG

Zitatenfluxus 3. Gesang
Jetzo erhub sich die Sonn' aus ihrem strahlenden Teiche Auf zum ehernen Himmel, zu leuchten den ewigen Göttern Und den sterblichen Menschen auf lebenschenkender ErdeLügen wird er nicht reden: denn er ist viel zu verständig!Einiges wird dein Herz dir selber sagen, o Jüngling; Anderes wird dir ein Gott eingeben. Ich denke, du bist nicht Ohne waltende Götter geboren oder erzogen.Tor! er wußte nicht, daß sein Beginnen umsonst war!Heimverlangend; allein noch hinderte Zeus die HeimfahrtUnd wir baten den Gott, uns ein Zeichen zu gebenHalte dich wohl, daß einst die spätesten Enkel dich preisen!Welche mir immer zum Trotz die schändlichsten Greuel ersinnen! Aber versagt ward mir ein solches Glück von den Göttern, Meinem Vater und mir! Nun gilt nichts weiter, als dulden.Denn du sagtest zu viel! Erstaunen muß ich! O nimmer Würde die Hoffnung erfüllt, wenn auch die Götter es wollten!Und ich möchte doch lieber nach vielem Jammer und Elend Spät zur Heimat kehren und schaun den Tag der ZurückkunftLiegend fern von der Stadt auf wüstem Gefild'Lügen wird er nicht reden; denn er ist viel zu verständigEinen Gast zu bewirten, der meine Wohnung besuchet!Lieber, ich hoffe, du wirst nicht feige werden noch kraftlos; Denn es begleiten dich schon als Jüngling waltende GötterAls nun die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachteer stieg aus dem Bad', an Gestalt den Unsterblichen ähnlichUnd die Sonne sank, und Dunkel umhüllte die Pfade. Roter Hahn Strahlende Wintersonne in der Sommerresidenz Francos. Ein Heim El Grecos einst, der Schwulen Zuflucht, dann Zitadelle ihnen heut. Die Kirche über Felsen trotzend brandend Wogen. Die Bucht ist recht, zunächst der Strand fürs Wohnmobil ein Heim. Cognac Cafe por favor und fleißig Spanisch Tag für Tag. Die Terrasse kühl doch angenehm im milden Winter. Hier sitz ich schon von morgens an. Ein Stammgast bald wie wenig andere auch. Allein und einsam. Ein langhaariger Deutscher mit dem Bulli ausstiegsweise unterwegs. Er wird Begegnung freundschaftlicher Art zum ersten für 6 Wochen gut. Dann kommt gewichtig Bart, New York, ein reicher Jude auf der Flucht mit kolumbianisch und Paß United States. Ein Opfer eigener Drogen und gesucht wegen Kokainhandels und der Schmuggelei. Nicht Rabi ward er wie geplant, mir Freund vom ersten Augenblick. Sein Name Mark Spencer, die Frau Französin Dominique. Die Freundschaft wächst in Tiefe jeden Tag. Des morgens nach dem Cognac im Cafe zum Strand. Das neuste Fitness aus US. El Pais Lektüre täglich nun, das Autoradio plärrt. Drei Kilometer weit entfernt mein Appatamento. Drei Zimmer, Terrasse riesengroß.Sant Pere de Ribes, meine Zufucht vor dem Sodom und Gomorrha an der Küste. In die Berge voller spanisch wein ich schau beim Morgenfrühstück. Die Straße gewunden fahr ich jeden Tag. Ein English Pub, wir sind schon Lokals bald. Die Wirte Freunde bald. Ein Dandy, Callboy Trainingspartner. Handwaage auf dem Tresen, Einhandhandstand, ein wahrer Akrobat. Gejoggt wird jeden Tag. Und Bahnen Swimmingpool. Die Pause dient dem Kunstgenuß aus vollem Leben. Mark stets in den Spielarkaden Computerfreak seit Anfangstagen. Er plant Lizenz für neuen Mac für Spanien ganz. Für mich kommt päckchenweis Informatikliteratur. Ich werde Programmierer. Marks Appartment am Tibidabo Zufluchtstätte für 8 Wochen. Lehrer bei Inlingua. Chilenen, Argentinier und die kleine Aussi werden meine Freunde bald. Dunkle Gassen an den Ramblas, Haschischhort für Mark. Was ich lern vom Millionär ist der Lumpenoutfit ihm zum Schutz. Einmal nachts schwarzes Bösgelicht mich begleitet von Piazza Real durch dunkle Gassen, in die Diskos spät nach Mitternacht. Rauben wollen sie Pesetas, doch ich klug sie ausgetrickst und unbeschadet. Lehre für das Leben wieder. Monjuic, Parc Güel und Gaudis Sagrada Familia, Mercat de la Boqueria, Gran Theatre del Liceu, Tourist nicht nur, sondern Künstler nach Miro, Picasso und Dali auch bin ich. Hier gibt 3. Kunstaktion im Herzen Katalaniens bei Anarchos. Gesucht wird Carlos in der Nähe und geheim das Treffen terroristenaktivisten. Blut, Hahn, Du Roter. Wie beim Voodoo spritz ich Blut auf Bilder meiner Feinde. In geschlossenen Räumen bei gedämpften roten Licht. Cadaques Port Lligat Dali ein Brief fürDich den Todgeweihten werf ich Dir in Deine Mauern. In Figueras dann entweih ich Galas Ehebett zur Gaudi der Besucher, Entsetzen des Museumspersonals. Herrlich wälz ich mich in den Federn Dalikunst. Und die Hymne, mein Gedicht wird Elegie aufs System und seine Schergen. Meine Maske ist Gevatter Tod, mein Kostüm der weiße Anzug. Flmencoklänge, ich tanze Sartana plump wie sonst. Donnernd der Genossen Klatschen. Revolutionskunst mit Applaus. Fußball WM war vor zwei Jahr und Barca Kunst wie Ajax, Camp Nou mit Dylans Jokerman. Das bin wohl ich und I and I des Nachbarns Bulli. Beim Konzert schreite ich splitternackt vor Bobs Augen durch die Reihen, spiel am Pimmel vor den Frauen und die Machos gnädig mir. Auf der Stadionwache kommt schon Mark mit meiner Kleidung, leicht verwirrt ob dieses Akts. Nicht das einzige Mal wird’s bleiben, hartgesotten der New Yorker doch zum Wundern Staunen kommt. Kannte Warhol, trank mit Lennon, illustre Leute kannt er schon. Mendoza, Montalban les ich in der Stadt. Höre gern Carreras und Fernando Sor. Motpellier die Partnerin kenn ich recht gut und Rio wird mein Ziel.Flaniere voller Liebe. Hago un paseo cordialmente. Ola il mondo.Adeu. Masken vor.
II GESANG
Zitatenfluxus 2.Gesang
Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachte Höret' er etwa Botschaft von einem nahenden Kriegsheer, Daß er uns allen verkünde, was er am ersten vernommen?Saß nicht länger; er trat, mit heißer Begierde zu reden, In die Mitte des VolksIch versammelte euch; mich drückt am meisten der Kummer!Sondern ich rede von mir, von meines eigenen Hauses ZwiefachSondern ich rede von mir, von meinem eigenen Hauses Zwiefacher NotGroßen Ruhm, dir aber Verlust an großem Vermögen!Denn nicht lange mehr weilet Odysseus fern von den Seinen; Sondern er nahet sich schon, und bereitet Tod und Verderben Diesen allen; auch droht noch vielen andern das UnglückNach unendlicher Trübsal, entblößt von allen Gefährten, Allen Seinigen fremd, würd' er im zwanzigsten Jahre Wieder zur Heimat kehren. Das wird nun alles erfüllet!Dann wird er selber zuerst noch tiefer sinken in Drangsal, Und im geringsten nichts vor diesen Männern vermögenAber wohlan! ihr Männer, zerstreut euch zu euren Geschäften!Jüngling, du mußt dich hinfort nicht feige betragen noch töricht!Jetzt da ich größer bin, und tüchtig, anderer Reden Nachzuforschen, und höher der Mut im Busen mir steiget, Werd' ich streben, auf euch des Todes Rache zu bringenLiebes Söhnchen, wie kann in dein Herz ein solcher Gedanke Wo denkst du denn hin in die weite Welt zu gehen, Einziger liebster Sohn? Beuysvermächtnis! Wie Candide bestelle ich den Garten. Gott gilt es zu erfinden, wenn es ihn nicht gibt. Lügen, was das Zeug hält Voltaire wohl nicht, doch Wahrheit auch den Leuten nicht wie einen nassen Sack um die Ohren, doch genau das sollen sie haben. Trotz Bitte die Hoftür stets verschlossen und so der erste manisch Furor ungeahnte Kräfte zeigt. Mit bloßen Fäusten wird Kleinholz aus der Eiche schnell im Nu. Es strömt zusammen, wer im Haus. Die Nachbarn warns, die rufen Polizei. Brutal mit Waffen in der Hand, gepackt mit Eisengriffen, geschleudert auf die nackten Fliesen und and den Haaren über die Straße geschleift zum Bullenwagen aus dem eignen Haus. Mal wieder Gesetzesbruch und roheste Gewalt. Die Neurologie zum zweiten und Krankentransport zum Irrenhaus. Nach Hause zurück nach Hause geht es sofort. Vernunft obsiegt und Eigentum. Die Frau sie kreischt ist ganz hysterisch, will bringen mich ins Irrenhaus. Ich klopp sie blau. Furor zum zweiten, letzten allemal. Und Friede, Seelenruhe in der Folge. Das Zeichen ,Ehre den umstrittenen Meistern Sängerpoet und der Fluxuskünstler, wird der erste Hut seit Jugendzeiten. Er wird Zeichen dieser Kunstaktion, der ganzen zweiten Phase. Verhandlungen verlaufen kurz, der Preis ein Spott, zufrieden der Professor, schnell bereit zum Kauf, ein Schnäppchen überdies. Schnell ist es geschehen beim Notar. 250 000 DM. Ein Klacks und 14 Tage später schuldenlos und fürs Verhältnis reich. Nach Australien soll der Ausweg gehen. Der Frieden, die Ationen von Millionen machten panisch und Angst vor Pilzen aus Atom sie wucht wohl unaufhaltsam. Schon Hallos von Wasserstoffexplosionen das Jahr zuvor im schottisch Highland. Die Frau sagt nein und rigoros. Das Risiko zu groß und wie die Mutter krank sei ich, ganz manisch-depressiv. So spricht sie kurz und äußerst klar. Die Treue ist gebrochen. Mein Weg er geht nun in die Welt. Die Sprache Spanisch in Spanien soll es fürs erste sein. Verwahrlost Wohnung, die Frau verzogen, die Katzen Streunen durch die Zimmer. Erscheinen Freunde, die Schwiegereltern und einer der beste von früher ganz in Tennisweiß. Alibi für das Gewissen sonst nichts und folgenlos. Die Schwester fehlt, das wir Prinzip. Wo bleibt die Kunst in dem Gesang? Es wird Kritik an Rausch, dem Rausch der Massen unserer Zeit. Kaufrausch wird inszeniert. Der Künstler zieht durch die City kauft. Der Kinderwunsch gebiert gleich Kinder und leer zur Hälfte ist Geschäft für Babykleidung. Der Narr behängt mit Strampebuchsen die Fußgängerzone oft durchstreift. Performancehöhepunkt die Geldscheinspeisung. 20 000DM von der Bank und je zu zwanzig jeder, der passiert den Narren einen Schein bekommt. Tausendmal und eins ist schnell geschehen. Für manchen ists wohl Märchen. Ein Geldgeschenk an Jedermann. Es dauert knapp ne halbe Stunde. Die Armut soll die Zukunft sein, so ahnt des Buffos rein Gemüt. Picarro ist schon auf dem Weg. Die Straßen habens ihm angetan. Wie früher auch des nachts, er sucht nach Beute in der Archiktur und findet reichlich Stoff. Ich dichte unenentweg, das Hirn ganz voller Reim die ganze Zeit. So geht der Herbst in dem Gedankenbunt. Der Heiligabend naht. Das Fest nicht nur von der Geburt. Auch Wiederkunft gefeiert wird. Überwiesen anonym geheime Summen für die Armen als Präsent , dem heiligen Franziskus ist es geschuldet.Die war im Sommer. Punktum.Basta. Die Diane ist das Wohnmobil. Früh ist es, heilig ist der Tag. Im Sonnenschein geht es in die Ferne. Der Abschied kurz. Der erste Stopp im Rhonetal. Das Weihnachtsessen mundet an der Tafel, Lyoner Altstadt Bohemienlokal. Die Weihnacht auf dem Hügel über der Rhon. Der Winter mild, der Wagen mollig. So läßt sich leben. Und heiß die Eisen in der Zukunftsschmiede. Gemächlich geht gegen Spanien. Verlassen von Touristen die Provence. Orange, Arles, die ersten Päpste der Geschichte seiner Kunst in Avignon. Der Wein aus Occitanien mundet köstlich. Erinnert Finanzaufbesserung bei Ernten in der Jugendtramperzeit. Das intellektuelle Highlight dieser Aktion II das Benjaminsche Werk zur Reproduzierbarkeit. Das Zeitalter technisch längst. Nur seine Kunst noch gänzlich aus Archaikund Magie. Gedacht wird Selbstmord in Port Bou. Das Bad zu Mitternacht und Masken vor.

I GESANG

Sage mir, Muse, die Taten des vielgewanderten Mannes,
Welcher so weit geirrt,Selbst da das Jahr nun kam im kreisenden Laufe der Zeiten,
Da ihm die Götter bestimmt, gen Ithaka wiederzukehren;
Hatte der Held noch nicht vollendet die müdende Laufbahn,
Auch bei den Seinigen nichtKein Erbarmen für ihn, Olympier?O wie könnte doch ich des edlen Odysseus vergessen?
Sein, des weisesten Mannes, und der die reichlichsten Opfer
Uns Unsterblichen brachte, des weiten Himmels Bewohnern?Nicht zu töten, allein von der Heimat irre zu treiben.
Aber wir wollen uns alle zum Rat vereinen, die Heimkehr
Dieses Verfolgten zu fördernUnd ein edler Ruf ihn unter den Sterblichen preiseWilde Barbaren, die dort mit Gewalt zu bleiben ihn zwingen.
Aber ich will dir anitzt weissagen, wie es die Götter
Mir in die Seele gelegt, und wie's wahrscheinlich geschehn wirdSorge nun selber für dich, und nimm die Rede zu Herzen.Staunend kehrte die Mutter zurück in ihre Gemächer,
Und erwog im Herzen die kluge Rede des Sohnes.Sage, woher ist der Mann? und welches Landes Bewohner
Rühmt er sich? Wo ist sein Geschlecht und väterlich Erbe?
Oder kam er hieher in seinen eignen Geschäften?Warum eilt' er so plötzlich hinweg, und scheute so sichtbar
Unsre Bekanntschaft? Gewiß, unedel war seine Gestalt nicht!Also lag er die Nacht, mit feiner Wolle bedecket,
Und umdachte die Reise, die ihm Athene geraten.
Ich und der Lotus sind ein Totus
Vor kurzem zurückgehrt, den Kopf und das Herz voller Projekte, begann das Jahr kalt mit den Christrosen im schneebedeckten Balkonkasten. Der Garten im Hinterhof schlief. Frau und Mutter froh über die Heimkehr.
Der 30.Geburtstag begann mit einer Fahrradtour auf dem Ehegeschenk durch das Wohnzimmer. Der Plan der Kunstodyssee gefasst, das Konzept ein work in progress. Die österlichen Sonnenstrahlen vertrieben die letzten Reste der Melancholie.
Manisch und faustisch die Gefühle. Narrengeburt: Jokerman, Trickster, Gottesplan. Die Träume Tag und Nacht unaufhörlich reißend Strom der Reifung, Rundung. Es blühten Geist und Seele und Garten. Goldene Narzissenzeit.
Der Uroborus, Animus, der Weise, Helden, Pegasus, Reise, Führer, Mandala, Kugel, Punkterfahrung, Narr, Urmutter, Ozean… Die Fülle wird zum Opfer, Rituale, Christusbruderschaft. Mystisch-manisch tief wird das Erleben in die Zellen;
Atomarer Tanz, Religionen, religiöses quellen, musisch klingen mir die Schwingen und das Selbe selbt. Eros sehnt sich, schweigend nur der Cupido. Eins im Einen. Allumfassend Urgrund ,Urvertrauen, Liebe, jedes zellulare Photon strahlt unendlich.
Ewigkeit, die Zeit ist los, die viel kritisierte , stets unmöglich erklärte Zeitlosigkeit, Glückseligkeit, mein Urknall bleibt, durchgeknallt von nun an alle Zeit. Das Wissen eindeutig klar. Gelöbnis eidestreu geschworen Gott.
Der Atheismus wird zum Ah vorm Theo. Staunend in den Wundern wird das philosophisch Wissen glaubensfest. Metaphysisch Tranzendenz geheimnisvoll. Idealistisch stets schon in der Tat gründ ich materialistisch mich im Unerkennbaren.
Ich und der Lotus sind ein Totus. Grüßt Saturn und Zahlenspiel im Dürerbild. Kugelbuddha Bu roll ich nun, umrunden werd ich den Planeten reisend in den Abenteuern auf fünf Kontinenten , virtuell in Zukunft sintemal.
Heiß der Sommer. Vom Balkon ruft stets die Mutter nach dem Markt zum Essen, bereitet von der Köchin. Frau wird stetig sorgenvoll. Ärger, Streit, Spülwasser wird mir Wassergrab. Esoterisch Bücherstapel. Aufmerksam nach Krishnamurti.
Wassersprengen oft ists nötig. Regenbögen produzier ich stundenlang mit dem sprudelnd Gartenschlauch. Bambusstöcke trommeln auf das Wasserfaß. Rosenmeer so rot wie Blut klettern voll die Wände. Clematisblüten künden Freude.
Und es kommt die Nacht des 8/9.8.83. Träume hell luzid bei Mutter, Sohn. Vergessen werd ichs nie. Auf dem Berggipfel sieht die Mutter mich, weiß gewandet, ausgebreitet beide Arme, kündend von den Himmelreichen. Stark verstört erzählt des Morgens sie den Traum.
Dem Sohn in gleicher Nacht träumt zu salben sich am nächsten Tag und taufen sich im eignen Teich. Aktion in Traumbotschaft wird Pflicht ihm für den nächsten Tag. Er meldet abends zur Messe sich beim Pfarrer seiner Taufkirche an.
„Kommen Sie und beten, wie Sie wollen.“ Sprach ich doch von eigner Art. Ein Laken in drei Teile wird gerissen, geschürzt um Mitternacht geölte Lenden. Der ganze Mann ist splitternackt. Bemalt in bunten Farben das Gesicht zum Krieg.
Gefüllt die Hand mit Luftballons, ein Plastikschild, ein Platikschwert. Noch vor dem Sonnenaufgang steigt auf die Terassenmauer dann der Menschensohn zu grüßen Sonne tief im Osten schon beim Aufgang ihn zu segnen für die Kunst.
Was ich weiß von Kunst seit Magie, Mythos und Vernunft pack ich rein in christologisch relektiertes Happening. Soziale Plastik soll es werden, erweitern seinen Kunstbegriff. Auftakt zur Manie als Kunst. Fest geplant improvisationsgefüllt für zwanzig Jahr.
Die aufgeblasenen Luftbalons umbaumeln ihn. Das Glockengeläut verklingt, das akademische Viertel es ist verstrichen, ich schreite seelenruhig und öffne Kirchentür St.Michael. Ein Dutzend Leute in den Bänken am Altar.
Der Priester zum Altar mir nur den Rücken zeigt. Mein Schrei nun hinter ihm, jagt ihn erschrocken vom Altar zur Seite. Und flach zur Weihe lieg ich alle Viere weit nun am Altar. Shalom gewaltig durch die Kirche schallt.
Ich spür das Zittern. Schlotternd Priester, Gemeinde schaudernd kreidebleich. Ein Glück, daß keine Oma stirbt. Ein Sprung. Mit Schild und Schwert steh majestetisch Krieger ich auf dem Altar. Ein Narr geformt aus Künsten und realer Welt.
Platz nehm ich auf dem Tabernakel, verkünde vom symbolisch Thron auf symbolisch Himmel, dem Altar die Wiederkunft und das Gericht. Den Michael, die Engel und die ganze Heiligenschar ruf ich, der Künstlermenschensohn.
Dem Satan künd ich Verderben. Den Frieden bringe ich und seh in offener Tür schon meinen Krieg. Die Polizei. Kunstgebet wie meine Art wohl zu katholisch, nicht erwünscht, wo doch zuvor ich eingeladen am Abend noch zuvor.
Mir schwant was kommt die zwanzig Jahr. Mit beiden Armen auf dem Wagen und weit gespreizt die nackten Füße betasten Polizisten mich. Ein Foto noch. Ein Nachbar kommt:“Das macht er jedes Jahr.“ Und schon geht los die Fahrt unter Protest.
Die Neurologie der Städtischen Kliniken zuerst. Ich warte ruhig, antworte klar. Mein Aufzug erregt Verwunderung bei Ärzten, Personal. Soweit, so schlecht und weiter geht’s in der Eskorte nun zum Irrenhaus.
Dem Irrenarzt erklär ich klar in vernüntigem Diskurs kurz und knapp in einer guten halben Stunde die Aktion, erzähl noch Anekdoten über die Bekanntschaft mit Beuys im Düsseldorfer Büro für direkte Demokratie Mitte Siebziger.
Ich bräuchte Salz aus Apotheken, sagt er. Ich denk, der spinnt. Gebadet werde ich, Genuß. Der Kleiderschrank ist voll, ich mach mich schick und fahr nach Haus. Drei Stunden Irrenhaus, das reicht. Gestaune vor dem geistig Auge , Geraune der Patienten noch im Ohr.
Zuhause wartet schon das Essen und keiner hats gemerkt, was ist passiert. Den Nachmittag verbringe ich im Garten und habe Spaß, bin freudevoll. Das war gelungen rundherum. Ich denk wies weitergeht nun in der Kunstodyssee nach abgeschlossenem Gesang zum ersten.
Die Coda wird ein Friedensakt. Zum Nachbar geht’s zum Dreizehnten.
Der Taubenschlag ist voll Gegurre. Geliehen bekomm ich eine weiße Taube, obwohl der Nachbar irritiert. „Es dient dem Frieden.“ Er ist beruhigt. Die Sonne scheint, es ist 15.00Uhr. Ich laß die Taube steigen gen Blau des Himmels zu hoffnungsvollen Friedensflug.Masken vor.
KUNSTODYSSEE ----*MENSCHENSOHN* ---- MANIE ALS KUNST ---- KUNST ALS MANIE
Samstag, Mai 31, 2008
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