Montag, Juni 16, 2008

V GESANG










Zitatenfluxus 5. Gesang

Aber die Götter saßen zum Rate versammelt; mit ihnen Saß der Donnerer Zeus, der alle Dinge beherrschetJetzo beschlossen sie gar des einzigen Sohnes Ermordung. Wann er zur Heimat kehrt;Wallte der liebliche Duft vom brennenden Holze der Ceder Und des Citronenbaums. Unter dem Laube wohnten die breitgefiederten Vögel, Eulen und Habichte und breitzüngichte Wasserkrähen, Welche die Küste des Meers mit gierigem Blicke bestreifen Weinend saß er am Ufer des Meers. Dort saß er gewöhnlich, Und zerquälte sein Herz mit Weinen und Seufzen und Jammern, Und durchschaute mit Tränen die große Wüste des Meeres.Aber er selbst kam hier, von Sturm und Woge geschleudert.Jetzo gebeut dir der Gott, daß du ihn eilig entlassest. Denn ihm ward nicht bestimmt, hier fern von den Seinen zu sterben; Sondern sein Schicksal ist, die Freunde wiederzuschauenGrausam seid ihr vor allen und neidisches Herzens, o GötterFreundlich nahm ich ihn auf, und reicht' ihm Nahrung, und sagte Ihm Unsterblichkeit zu und nimmerverblühende Jugend.Ach! in Tränen verrann sein süßes Leben, voll Sehnsucht Heimzukehren:Wahrlich du bist doch ein Schalk, und unermüdet an Vorsicht:So bedachtsam und schlau ist alles, was du geredet!Denn ich denke gewiß nicht ganz unbillig, und trage Nicht im Busen ein Herz von Eisen, sondern voll Mitleid!Aber wüßte dein Herz, wie viele Leiden das Schicksal. Dir zu dulden bestimmt, bevor du zur Heimat gelangest; Gerne würdest du bleiben, mit mir die Grotte bewohnen, Und ein Unsterblicher seiAls nun die Morgenröte des drittenTages emporstieg, Siehe da ruhte der Wind; von heiterer Bläue des Himmels Glänzte die stille SeeSo erfreulich war ihm der Anblick des Landes und Waldes. Reiseassoziationskritzel Windsurfen, Tauchen mit Dominique ein Heidenspaß. Key West läßt grüßen.Rioja satt, Schampus, Flan und Cornejo, auch na klar paella. Hummer Langostinos stets vom feinsten. !. Restaurant am Ort. So läßt sich leben, Mark wahrhaftig ist unendlich Trost, ist die Güte in Person. Treu der Bu trotz schöner Miezen und Verführung mancher Circe. Schwulenkarneval fings an. Sureales Großspektakel. Das Casino in der Nähe kaum Versuchung, nur zum Spaß. Stark vermisst hunderte Kassetten mit den Liebessongs von Bu. Diebstahl aus dem Auto einst am Hafen. Geplündert war das Auto oft. Kleiner Einkauf für die Reise Rock und Folk und Klassikweisen. Auf nun geht’s Valencia. Benidorm Beton Touristenwüste. Schön der Fels vor naher Küste. Vor dem Bürgerkrieg wohl schön, Fotos stumme Zeugen. Bus Boycott zu Francos Zeiten. Garotte. Schöne Verse von Alberti. Lorca Tod im Blut auf Pflaster. Diane schönes Schlfzimmer.Abstecher ins andalusisch Hinterland. Malaga. Sierra Nevada liegt noch Schnee auf Gipfeln. Sevilla Altstadt Kathedrale. Bodegas Fässer stets die Becher füllen und Flmencotanz zu Kastanetten. Mark der Weltenbummler weiß Bescheid. Der Gangster als offenes Buch. Bu Deutscher, Mark Jude, irrelevant. Das normalste der Welt. Ausschwitz freundlich let it be. Bu ein Schock. Der Commie und der Jude. Bu redete kaum über Politik, Mark nicht über Geschäfte. Vage geplant ein Gebruchtwagenhandel Europa/USA. Zollbestimmungen. Formalitäten abgeklärt schon längst. Es blieb Plan für Bu. Mark ist heute im Geschäft mit Gebrauchten groß. Freundschaft war das Normalste der Welt, selten nur noch in späteren Jahren sollte Bu dieses Gefühl haben. Bekifft durch Gassen. Bilderwelten. Visualität des Bu. Mark begeistert, voller Staunen. Katholizismus zu den Tapas. Mark ganz aufmerksam Student. Schulverweis der Benno Büffel Tarzan von einst, Schluß mit Internat und Extern.Sherryproben. Cordoba. Generalife. Maurenzeit. El Cid ein Held für Bu als Kind. Ceuta kurz. Costa del Luz. Und ab dann in den Norden. Das Wetter rauher. Die Küsten steil. Der Heimweg ists, es geht noch jakobswärts nach Compostela. Danach Madrid und Kunstaktion in Toledo vor Santa Maria Philipp II eingedenk und Untergang stolzer Armada. Ganz Chaplin Charlie war mein Tanz wie ein Torero ohne Stier. Die Menge lacht, nur Sympathie. Der Don Quichote, der Aleman. Mark wundert sich schon gar nicht mehr. Ich gehe rum zum Spaß und eigner Gaudi mit der offnen Hand, sammel so ein paar Peseten. Im Prado ist es kühl.Garten der Lüste, Dürer Selbstbildnis, El Grecos Auferstehung Christi, der Liebesgarten, La Immaculada, Impressionen voller Kunst. Bu will Malen wie schon oft. Kauft für Skizzen ein paar Blocks, kritzelt fleißig, Fratzenzeit. Alcala, Palast des Königs, Cognac auf der Plaza Major. Der Manzanares lädt zum Bummeln, abends Jazz, Hotel vom Feinsten. Apfelwein im Casa Mingo. Tiefer gehen die Argumente, reife Freundschaft, große Liebe, Bu sich fragt, ist er wohl schwul? Zurück nun zügig. Zaragossa. Ab und an ein Gläschen Bier. Sitges hat uns wieder nach sechs Wochen auf Grand Tour. Bu plant Rio, auch ne Woche. Latinowelt .Hundert Jahre Einsamkeit und die offnen Adern der favelas. Bu ist heiß, sein Karneval. Copacabana Billigflug. Welche Kunst. Wird es gefährlich. Nackt dort nicht, das ist schon klar. Kostümfest wird’s zur besten Sommerzeit. Die Brasilianer raunen. Anzug Seide aus lindgrün. Federhaube. Schminke farbig das Gesicht. Bu der Dandy, Bohemien. Riokunst, das wars. Rückflug klar. Berge rund um Rio, Adeus obrigado noch einmal Brasilien irgendwann, Amazonas dann und Urwald.Krokodile liebt der Bu, fraß den Bullen vor dem Kaspar in dem Bretterkasten einst in Kinderstube. El Prat und sanftes Rollen bis zum Sängers sechsten. Masken vor.

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