Montag, Juni 16, 2008

XII GESANG







Zitatatenfluxus 12. Gesang


Als die dämmernde Frühe mit Rosenfingern erwachte, Sandt' ich einige Freunde zur Wohnung Aber wohlan, erquickt euch mit Speis' und funkelndem Weine Hier, bis die Sonne sinkt; und sobald der Morgen sich rötet, Zweimal schmeckt ihr den Tod, den andre nur einmal empfinden. Aber mich nahm bei der Hand die Göttin, führte mich abwärts, Legte sich neben mir nieder, und fragete, was mir begegnet! Dieses hast du denn alles vollbracht; vernimm nun, Odysseus, Was ich dir sagen will: Des wird auch ein Gott dich erinnern Kehrst du doch spät, unglücklich, und ohne Gefährten, zur Heimat. Freunde, nicht einem allein, noch Zweenen, gebührt es zu wissen Höret meine Worte, ihr teuren Genossen im Unglück, Daß ich euch sage, was mir Teiresias' Seele geweissagt, Denn dort würden wir uns den schrecklichsten Jammer bereiten. Deine Glieder, sie sind aus hartem Stahle gebildet! Wo entflöhn wir dem schrecklichen Todesverhängnis Und ich erkannte jetzt, daß ein Himmlischer Böses verhängte und schnell beschwuren sie, was ich verlangte. da wusch ich die Händ', und flehte Alle Götter an, die Bewohner des hohen Olympos, Und sie deckten mir sanft die Augen mit süßem Schlummer Höret meine Worte, ihr teuren Genossen im Unglück. Zwar ist jeglicher Tod den armen Sterblichen furchtbar; Aber so jammervoll ist keiner, als Hungers sterben Meiner Tage, so oft ich den sternichten Himmel hinanstieg, Oder wieder hinab vom Himmel zur Erde mich wandte! Blase das Mysterium bis der Ballon mir platzt Nena Schatz es wurden mehr als 99, 999 auch das. Begonnen hatte es mit zwölf einst in der Kirche ich der Paraklet. Nun gings nach Rom am Geburtstag schnell entschlossen. Die Tüten Luftballons gut eingepackt. Ein 190 E in schön Rubin. Ich brause wie ein Wirbelwind, verlaß die Kurve ungewollt in der Toskana wegen Mist auf Straße bei gut 120 KM/h. Doch nichts passiert. Ich halte auf dem Acker vor der Hofmauer eines Bauern. Und weiter geht’s als wäre nichts gewesen. Ich küße unterwegs mit der Stoßstange frech mal die Links nichts haben so gammelnd mir verloren und freie Bahn im Nu. Und wider über Land ab Siena. Da stoppt ne Crabinierischar meine flotte Fahrt und kontrolliert. Das Auto ist schon bald zerlegt. Mir vor Augen Drogen in Form recht bunter Pillen. Na klar ich weiß von nichts, hab nichts genommen, bin kein Kurier, gar Händler. Der Trick, er platzt und weiter geht’s in Richtung Rom. Der Wagen fährt wohl gut 200 und ich fahr freudig munter. In Rom dann bin Ich aus der Puste. Der Wagen voll mit Luftballons und hinten dran 99 ganz genau. Ich bleib dann stecken im Morast des Mittelstreifen auf der Spritztour Ostia zu ehren Pasolini. Der Abschleppwagen kommt. Es geht zum Vatikan. Sono Ambassodor del Santo Padre. Il conto al santo posto. Das wirkt für Polizei und Abschleppdienst. Mein Anzug sitzt mir wie geschneidert. Ein netter Scherz, was die wohl sagen kurienseits. Es geht durch Rom wie einst mit schwulem Amerikaner. Jaja ich war einst 17 und ne Hur. Bin Wichsvorlage schon gewesen. Den Stern verlier ich im Gewirr der Altstadt schon beim ersten Parke. Ich melde Diebstahl, geh zur Botschaft, Kriege die Heimfahrt gleich bezahlt. Der Verleiher fands nicht gut, den Wagen zurück erst nach 1 Jahr. Ein kleines Kokainspiel mach ich als Intermezzo. Ich braus nach Den Haag und sage an der Grenze es läuft ein Deal. Das Restaurant des Bahnhofs der Residenzstadt ist voll Spiegel. Das wär was für ne reine Line, doch muß nicht sein. Die Grenzer Hollands warten schon auf mich und nehmen auseinander meinen Benz. Ich steh da, spiele Stenz. Die finden nichts, ich habe Spaß. Sie sind verarscht. Sie dachten hätten großen Fisch an Angel, der geplaufert voller Stoff. Doch Pustekuchen. Zu Hause dann die neue Liebe, verliebe mich im Nu beim Schälen der Kartoffeln. Die Größe der Neuen exakt die meine ist. Sie heißt jetzt Bu wie ich. Sind nach dem halben Jahr verliebter Werbung Bulibu. Sie ist wohl schizophren. Das wird ich spüren noch. Die Stadt ist voll dem Spruch eines verrückten Sprayers Claudia ich liebe Dich. Das fällt halt aus für die Erklärung meiner Liebe. Dann also wieder mal Balons aus dem Balonzauberland. Die gibt’s in allen Größen, Farben, Formen und noch dazu Heliumgefüllt. Da fliegen nun des öfteren Ballons hoch über unserer Stadt. Und eine Traube der Ballons in allen Größen, Farben mit Herz und Elefant sind fest am Schornstein, wo die Geliebte wohnt. Die nimmts gelassen. Die hat wohl gleich erkannt, das ich wohl spinn aus Liebe. Der Fuxus aus Ballons wird auch zum Malen gleich genutz. Die Wohnung im Paterre ist längst mir schon mein Atelier. Ich will Körperfarben, doch die sind Teuer schwer zu haben. Es wird gemalt im Stil der Neuen Wilden. Schnell werden die Tapetenrollen voll. Wir liegen drauf stets auf den Bahnen und sind uns Umriß. Porträts im buntesten Acryl, längst heut auf dem Müll. Ich hinterlasse Spuren in der ganzen Welt heut via Netz. Dort findet man die Abdrücke. Bufoot und Buhands. Die bann ich auch in Regenbogenfarben auf die Strukturtapete. Ich halts nicht aus und spiel auch Katz und Maus ganz a la Grass. Doch wichsen weit gespritzt der Samen ist nicht meine Sache knapp 50 Zentimeter, mehr wird’s nicht. Das Jahr ist turbulent im wahrsten Sinne. Die Mauer fällt. Es lebe COB mein Bund von Bu Dortmund zweiter BvB. Ein Traum wird war für viele Deutsche und für mich. Der reale Sozialismus geht im ganzen Osten ohne Massaker die leicht möglich waren. Merkt es euch Imperialisten. Welch Weltreich ging so friedlich unter? Das Moratorium“Vernichtet alle Bomben aus Atom“ gescheitert an der amerikanischen Aggression, der Weltbedrohung. Klug wars und rettete die Erde. Die US-Atomkriegsprovokationen müssen enden, dieser Schurkenstaat. Zum Schluß des Jahres Liebeserfolg ganz privat. Es geht nach München zum Wochenende. Nette Suite und Nobel. Ich kauf blaue Anemonen, nenn sie Kropotkin und bekomm den ersten scheuen Kuß. Verschneit ist der Englische Garten. Pagodenromanze wunderschön. Maske vor.

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