Montag, Juni 16, 2008

XVI GESANG











Zitatenfluxus 16. Gesang




Sah die schmeichelnden Hund', und hörte des Kommenden Fußtritt Küßte sein Angesicht, und beide glänzenden Augen, Beide Hände dazu; und Tränen umflossen sein Antlitz Und bedeckt' ihn mit Küssen, als wär' er vom Tod' erstanden. Komm doch herein, du trautes Kind; daß mein Herz sich erfreue Deines Anblicks, du! der erst aus der Fremde zurückkommt! Hierauf setzt' er sich gegen den göttergleichen Odysseus. Und sie erhoben die Hände zum leckerbereiteten Mahle. Denn wie kann ich den Fremdling in meinem Hause bewirten? Sieh, ich selber bin jung, und Stärke fehlet den Händen, Abzuwehren den Mann, der ihn zu beleidigen wagte Und ein einzelner Mann kann gegen mehrere wenig, Sei er auch noch so stark; sie behalten immer den Vorrang! Und wenn ich Einzelner auch von der Menge würde besieget; O so wollt' ich doch lieber in meinem Hause des Todes Sterben, als immerfort den Greul der Verwüstungen ansehn: Noch liegt etwa die Schuld an den Brüdern, welchen ein Streiter Sonst in der Schlacht vertraut, auch wann sie am hitzigsten wütet Gut, ich verstehe dich schon; das sind auch meine Gedanken. Aber verkündige mir, und sage die lautere Wahrheit: Traurig! doch müssen wir jetzo in seinem Kummer ihn lassen. Denn wenn alles sogleich, wie es Sterbliche wünschen, geschehe; Wahrlich so wünschten wir vor allem des Vaters Zurückkunft! Wahrlich du bist ein Gott, des weiten Himmels Bewohner! Sei uns gnädig! Wir wollen auch liebliche Opfer dir bringen Denn leicht können die Götter, des weiten Himmels Bewohner, Jeden sterblichen Mann erniedrigen oder erhöhen. Daß ich wisse, wie viel' und was für Leute so trotzen. Denn ich muß zuvor in meiner unsträflichen Seele Überlegen: ob wir allein, ohn' andere Freunde, Streiten können; oder ob's nötig sei, Hilfe zu suchen. Deines Mutes im Kampf, und deiner Weisheit im Rate, Aber du sprachst zu kühn! Ich erstaune! Wie wär' es doch möglich Daß zween Männer allein so viele Starke bekämpften? Wahrlich mächtige Helfer sind jene, welche du nennest! Denn sie sitzen hoch in den Wolken, Standhaft dein Herz im Busen, wie sehr ich beleidiget werde! Dann besänftige sie mit guten Worten Denn überlege nur selber: Lange gingst du umher, wenn du die Werke der Männer Nahe belauschen wolltest; säumen wird er gewiß nicht, Sondern im heftigen Zorn aufstehn, und allen verkünden, Wie wir ihn zu ermorden gesucht, und wie er entflohn sei Autodafe Bin volle 40 dieses Jahr. Ein kleines Fest im engsten Psychokreis. Die Bude ist voll Ballons und alle schwarz und groß. Ein paar schweben an den Decken. Sprit ist für alle, reichlich Chili con carne und Salate. Es gibt Spiele. Jeder darf mal ne Sekunde malen. Das Gekritzel, ich bin Trickster. Habe Leuchten von ner Schwarzmadonna meiner Jugendkirche. Zünde sie jetzt einzeln an und es gibt Geschichte autobiographisch zu jedem Licht. Stille alles hört mir zu. Dann der Gäste Anekdoten. Freundinnen und Freunde ich bin dick. Vorbei die Thriller Zeiten meines sunwalks. Ein wenig Tanz trotzdem. Um Mitternacht ist Geisterstunde. Ein wenig Spumante für den Weg und Ciao. Bleib dann allein, weiß um die Einsamkeiten. Bin getröstet. Provokateur. Zehn Tage später. Pistole an der Schläfe entsichert, die Bullen eingebrochen mir ins Haus. Kein Richter kräht, nur ich der Red Rooster. Die Handschellen brechen mir fast die Gelenke, als ich geschmissen in die Minna. 20 Tage, gutes Timing. Halbzeit in der Kunst des Fluxus. Doch das war hart. Ich bin vergiftet und zwar total. Die Konsequenz Benzinkanister Budhha brennt jetzt nicht mehr nur von innen. Er kennt die Brüderfackeln gut und Jan aus Prag. Alles da an der Station. 15.00 Uhr. Freitag Jesus hier kommt Bu. Links und rechts fünf Liter. Doch es gibt ein aber von dem Bruder. Kehre um. Der grill auf dem Balkon ist gut. Das gibt nun eine Kultur der Aschen. Bücherverbrennung 50 Jahr. So seis Faschisten ihr Klapsendiktatoren. Ich dichte seit ich Kind und sprechen kann. Klar meist im Kopf zur göttlich Lyra. Das Beste soll es sein aus Jahren. Aus Tausend steht die Wahl. Hommages kommen nicht in Frage. Gesellenstücke allesamt. Die Meisterwerke drunter nicht. Das dauert seine Zeit. Gut drei Stunden Kreuz, dann bin ich tot. 3oo Poeme ganz exakt Freß Ananas und Haselhuhn, Bourgeois, muß bald deinen letzten Seufzer tun. Mein Rostfenstern leuchte lichterloh vom Lodern meiner Herzenszeilen. Ecce Poeta. Ich zitter nun wie Espenlaub am ganzen Körper, die Seele ist in höllisch Aufruhr, mein Geist ist explodiert. Ich weine bitterlich und bin befreit. Den eignen Tod, den schenk ich Euch niemals, was ihr auch quält und mich vergiftet. Euer Terror, der bleibt stumpf von nun an. Vergessen nie und nimmer, was ihr getan und tut ihr Bastardbrut. Ich hüll mich nun in Schweigen ganz. Der Kugelbudhha rollt, wenns sein muß aus den Läufen scharfer Knarren. Die gibt’s an jeder Ecke. Ein Spott so billig. Ich denk nicht drüber nach und habe es Morgen schon vergessen. Die Asche halt ich heilig. Verschenk als Kunst sie in den selbstgetöpfert Urnen ein ums andere Mal. Aschenpoesie. Du kommst noch in Mikrogrammen in Hologramme. Mein Testament mein bunter Schädel, mein Entwurf, HerzinsGrab der Mutter, Sezierte Aschen in Meere, Flüsse Paddy hear me Bu sailed in from the foggy dew. Les mir zur Ruhe nochmal Böll und irisch Tagebuch erneut. Mit Bu geht’s auf die grüne Insel zum Ring of Kerry. Clay, The Grace und The Dead. Endgame. Ich bin Godot. Glory. Glory. To old Ireland. Und there is a stare’s nest by my hotel window. Im Pub gibts Guiness und Murphy’s wechselweis. Ich trinke auf Sinn Fein und IRA und bekomme nur noch Shamrocks. Ich liebe Oghamsteine und denk an Ritsos und meine Steinschrift. Ein Ausflug geht nach Skellig Michael den Klötern und den Puffins. Bu und ich vertragen uns ganz redlich. Das wird anders mit den Jahren. Liebt nur Widerspruch und meine Feinde. Will sich trennen alle vierzehn Tage. Liebe wie ein Wappenlöwe eines Königs, doch verlier am End. In der Westfalenmetropole konzipier ich Schimmelreiter. Soll zur Klimakatastrophe sein. Vor der Kirche in der City Sand und Strandkörbe. Muscheln für die Kinder. Schimmel reite ich darauf. Deiche überfluten ist die Botschaft.

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