Montag, Juni 16, 2008

VIII GESANG











Zitatenfluxus 8. Gesang




Und es wimmelten schnell die Gäng' und Sitze des Marktes Von dem versammelten Volk Daß ich rede, wie mir das Herz im Busen gebietet. Laßt uns denn jetzo die Reise beschleunigen, wie wir gewohnt sind. Als den Trauergesang der göttliche Sänger geendigt, Trocknet' er schnell die Tränen, und nahm vom Haupte den Mantel, Faßte den doppelten Becher, und goß den Göttern des Weines. Laßt uns denn jetzt aufstehen, und alle Kämpfe beginnen Auf denn, versuch' es einmal, und wirf vom Herzen den Kummer. Denn ich habe schon vieles erduldet, schon vieles erlitten; Wisse, Gott verleiht nicht alle vereinigte Anmut Allen sterblichen Menschen: Gestalt und Weisheit und Rede. Denn an der Seele nagt mir die Red', und du hast mich gefodert! Also sprach er, und alle verstummten umher, und schwiegen.Künftig soll deine Tugend gewiß kein Sterblicher tadeln, Welcher Verstand besitzt, anständige Worte zu reden! Eilend ging er zu Hause, mit tiefbekümmerter Seele, Stand in dem Vorsaal still; und der rasende Eifer ergriff ihn. Fürchterlich ruft er aus, und alle Götter vernahmen's: Jetzo standen die Götter, die Geber des Guten, im Vorsaal; Und ein langes Gelächter erscholl bei den seligen Göttern, Also sprach er; da lachten laut die unsterblichen Götter. Lös' ihn! Ich stehe dafür: er soll, wie du es verlangest, Vor den unsterblichen Göttern dir alles bezahlen, was recht ist.Dir verleihn die Götter, die Heimat und deine Gemahlin Wieder zu sehn, nachdem du so lang' in Trübsal umherirrst! Auch du freue dich, Lieber; dich segnen die Götter mit Heile! Lebe wohl, o Fremdling, und bleib' in der Heimat auch meiner Eingedenk, da du mir zuerst dein Leben verdanktest.Hat er nimmer geruht von seinem traurenden Grame, Unser Gast; ihm drückt wohl ein schwerer Kummer die Seele. Jener halte denn ein! Wir wollen alle vergnügt sein, Gast und Wirte zugleich; denn solches fodert der Wohlstand. Sage, mit welchem Namen benennen dich Vater und Mutter, Und die Bürger der Stadt, und welche rings dich umwohnen? Denn ganz namenlos bleibt doch unter den Sterblichen niemand, Vornehm oder gering, wer einmal von Menschen gezeugt ward; Sondern man nennet jeden, sobald ihn die Mutter geboren. Aber verkündige mir, und sage die lautere Wahrheit: Welche Länder bist du auf deinen Irren durchwandert, Und wie fandest du dort die Völker und prächtigen Städte? Hört ihr Leute November bald, dunkel Nebelland, Schwermut oft dein Zeichen für so Vieler Lebensüberdruß. Auf geht’s in die Lüfte einmal um die Welt. Laut verkündet an Rheinoldi ist der Fluxus. Erste Rede über Revolution gegen Hunger, Elend, Armut, Zerstörung der Umwelt und des Lebens. Staunend stehen bleiben sie vereinzelt. Bilden eine Menschentraube. Andere shoppen, lassen stehen Bu den Künstler. Sehn in ihm halt einen Spinner wie soviele in den Meilen des Konsums. Unbeirrt ist Bu und geistesklar. Zukunft wird’s erweisen immerda. Spät schon Frühling Buenos Aires. Pampa, Patagonien weit, geh zum Fußball in dem vollgefüllten Stadion. Und ein Beben nur die Massen. Anders doch der Beifall stürmisch in der Oper Teatro Colon. Sonst lieb ich die Tangoweisen, Salsa and so on. Auf der Plaza del Mayo Frauen weinen, wo nur sind die Söhne hin. Der Verkehr rein höllisch ist. Voll die Busse zum zerbersten. Billig U-Bahn fahren überall. Borges dich versteh ich besser nun. Irr nicht durch die unendliche Bibliothek. Und die Musik Giora, deine Klezmer Klarinette klar entzückt bin ich bis heut. Riesig ist die Metropole. Reich und arm so allenthalben. Nach Cuzko in Peru der zweite Eindruck des lateinisch Kontinents, früh schon solidarisch war ich in Drittweltgruppen. Santigo de Chile, Pinochet und Diktatur. Halte Rede fast schon stumm im Cerro San Christobal. La Moneda und Allende Mord vor zwölf Jahren, ich kenn die Reaktion auf unsere Meinung von der Freiheit für die Armen auch der deutschen Reaktion und der sog. Demokratisch Mitte. Lecker das Asada, Emplanadas liebe ich, kenne sie von Demos längst und aß zu solidarisch Preisen oft. Die Kneipen recht gemütlich, guter Wein. In der Ferne seh ich die Anden. Schlender noch mal vorbei an den Soldaten auf der Plaza de Constitution. Take off nach Kolumbien. Santa Marta deine höchsten Höhen an der Küste aus der Luft, sanfte Landung Bogota. Pablo alias unvergessener Mark hier dein Kokain ist her macht so viele arm, wenige millionenschwer. Möchte kauen Kokablätter. Wollen mal sehen. Und ne Linie Kokain. Doch wohl zu gefährlich. Drogenkartell, laß ich wohl die Finger von. Bin nicht lange in den Elendsvierteln dieser Stadt des armen Landes. Promeniere mit den Schönen im Park Simon Bolivar. Das heißt nicht lieber. Mal ein Abstecher Goethe Institut. Netter Plausch. Für den Stierkampf ist zu früh. Reise ab rund um die Welt geht’s weiter. Puerto Rico. Geh ins Meer für gut zehn Tage. Sehe Wale. Denk an Moby Dick vom Vater und die eigene Begeisterung mit zehn. Wollte Wale fangen, heut ists anders Greenpeace dank. Ausgezeichnet ist der Kaffee. Sowas wie Bananenbrei mundet. Hier wohl vor den Walen könnten auch wohl Affen sein halt ich meine Fluxusrede noch auf spanisch. Feurig klar. Das Meer tut gut. Wie schon die Winde des Passat am koumbianisch Äquator. Madonna von Gouadalupe ich komm ganz nah. Wie auf Walfahrt bin ich in der größten Stadt der Welt. Noch gibt’s Wasser, doch wie lange. Dursten in den Dürren wird der Planet und verdursten viele Arme noch. Das Hotel ist billig gut. Zapatistas, Zoro war ich einst, für die Armen steh ich bis heut nicht nur auf Robin Hood, verlaß die Stadt, den Riesenmoloch. Geh ins Castaneda Land. Liebe Paz und andere Große, seh mit Staunen das Reich der Millionen Schmetterlinge. Maya Schrift und Kalender studier ich. Bin verzückt. Stufentempel nicht nur einen seh ich mir voller Staunen Wundern an. Nach den griechisch Tempeln, römisch Bädern und Arenen eine andere Kultur. Tequilla mag ich jeden Abend und Tortillas. Tunke Tacos reichlich. Cuba Libre, nächste Bar, Hemingway und andere warn schon dar. An Havannas Kai gedenk ich Che Guevarra gern. Alte Straßenkreuzer und verfallen Vorstadtvillen. Liebe Musik noch vor den Moden. Und Speziell die Lieder revolutionär. Jose Marti, Carpentier dein Havanna. Deinen Reden nicht nur verdanken die Blockfreien und wir viel Fidel Castro. Deine Gespräche mit Le Boff inspirierend. Zuckerrohr den Osten süßt, schwer erarbeitet auf den Feldern. Liebe Deine Montechristos allemal. Völlig anders nun kanadisch Wälder und die Seen du Vancouver. Seh die Bären, Grizzlys wohl. Bin auf der Hut im Campingwagen, der gemietet. Zu den Rockies geht es Banff und Lake Louise. Nationalparke Eure Schönheit überwältigend. Sehe Rotwild, und beobachte die Biber. Das Mobil mir beste Dienste tut. Verlaß die großen Straßen, fahre abseits in die Wildnis. Kannen Bier in Hülle Fülle. Abends offnes Feuer. Keiner merksts an Feuerplätzen. Grille rotes Fleisch die Menge.Wildschweinsteaks. Kreuz die quer geht’s in aller Eile um den Globus. Die Beschreibung nicht exakt der Route folgt. Rundflug wars mit einem Ticket der Ersparnis wegen. Neuseeland Regenland und deine Regenbögen. Reich des Friedensreich Nachnamen der Hundertwasser und sein Regentag. Die Plakate hängen in jeder Stube. Zuhause ich von seinem Teller schön Design ich eß. Maui, du Halbgott seh ich dich im Eisenholzbaum, in den Kronen des Kauri? Die Maori unvergessen. Welche Töne ihre Sprache. Te reo maori. Waitinga Tribunal für deine Rechte indigenes Volk. Ich bade in den Wellen des Pazifisch Ozeans. Meinen Schweiß laß ich den Ozeanen dieser Welt auch in den großen Flüssen, Seen. Weg flieg ich dann von Wellington, halte Fluxusrede längst in Englisch. Kabul, Haschischpfeifen Räucherstadt, andere Welt dies Asien. Hippiekneipen, denke viel an Jugendzeiten, meinen Buddhaaltar in dem alten Baß vom Sperrmüll. Die alte legendäre Route soll es gehen mit dem Bus bis Indien. Chaiberpaß und Pakistan, fremd der Islam in Islamabad. Alah u’ akbar nicht das erste mal. Ein paar Tage Kaschmir. Warm die Wolle. Esse Kaschmirziege von dem offnen Feuer. Sikhs einst kamen aus Punjab. Jetzt geht’s weiter Richtung Ashrams, indisch Gurus, götterwärts. Neu Dehli, deine Gassen mit den Rikshas. Kostet nur ein paar Rupies. Essen köstlich preiswert nachgeschmissen. Liebe Curries aller Art. Vegetarisch wunderbar. Diese Würze, Orient und Gaumenfreuden. Und die Säfte, frisch gepresst sind eine Wohltat. Einfach nur und Kakerlaken, eines nachts auch Ratten in dem Billigzimmer. Rosarote Stadt, heißt du Jaipur, Hawa Mahal deine Röte, Affenklau bin ganz erschreckt, irrer Affe fort mit dir, weiter geht’s mit Eisenbahn, mache Strecke noch und noch. Riesig die Colaba, kolonial, und die Stupa wie Fünfer hoch im Schwimmbad, Hali Agar Dagahr welch ein Zauber. Anders die Slums, mit die größten Asiens, hier herrscht Elend, nicht die Kali ists, das Kapital trägt hier die Schuld. Weiter Madras und die Küste, Ziel Kalkutta. Am Golf von Bengalen eine Rast im Ashram von Poderry. Kenne Aurobindos Schriften gut. Tagore pries dich, praktiziere Bakhti Yoga auch seit langem. Ist recht teuer verglichen mit was sonst noch so am Weg. Nostalgie kostet Geld. Kenn dich noch nicht gute Theresa, seh nur enden Leben in Gossen. Brütend ist die Hitze schon. Über 2000 Zahl der Slums. Kalighat hört Flehen Götter, Shiva Tanz, Erbarmen Krishna, Großer Kämpfer, Gajnesh hilf, Kali Grauen stopp. Hunderte von Sprachen, Raga, Tala, Sitarsound. Liebe diese manirierten Tänze, verwende Fingerzeichen Phantasie versteht sich von nun an bei den Aktionen. MA-fa ka-ra-nA sage Tschüß auf Hindi. Mit der Boing nach den Nepalesisch Weiten. Landung bald in Kathmandu. Annapurna eine Woche. Herrlich malerisch die Dörfer.Khangsar und Tilichosee. Hier läßt sich leben. Noch wird mir die Luft nicht knapp, obwohl ich perze wie gewohnt mehr als sechzig. Großer Vorrat an den Stengeln. Kathmandu, du reizt mich wohl seit Cat Stevens dich besang. Deine Stupas in Bodnath und Swayambhunath. Bin voll und ganz nun auf dem hippie trail. War in Thamal, kenne Freak Street. Kaufte bunte Schals für heimisch Kluft. Jahre waren sie mein Zeichen. Hielt den Fluxus in dem Singsang einer zauberhaften Haschischglossalie. Himmlisch Zunge brachte Beifall mir zur Freude. Doch schon weiter bin ich in Sri Lanka. Kenne gut den Ceylon Tee. Und gehört hab ich von dem Schlachten der Tamilen, Singhalesen von dem Nachbarn mir im Haus. Gehe surfen für zwei Tage, setz das Segel in den indisch ozeanisch Wogen. Scharf wie Luzifer als Koch ist das Essen. Breche Schweiß aus jedesmal. Hier gibt keiner wie der Nachbar schnell zwei Handtuch. Neues Hemd danach das ist wohl klar. Eine Woche China Überraschung. Billigpreis selten wars in jenen Tagen. Geheime Stadt, noch unbesudelt Tienanmen. Die Mao Jugend rezitier die Bibelsprüche. Xiexie. Und schon bald Zaodiän chungwen. Ach meine sinologisch Studien. Kalligraphisch Bilderfindung. Fahre Motorriska durch die Altstadt. Geh in manchen Hinterhof. Lieb die Gärten. Han die Menge beim Tai Chi im Nordmeer Park. Auf der Großen Mauer Fluxusrezitation in alle Winde. Rot der Osten und der Regenbogen für die Erde. Geming muß sein friedlich und gewaltlos. Kalt dies Klima. Traf drei Telugus und eine Frau der Pena. Minderheiten auf Malaysia. Bahasa Melayu welche Sprache für die Ämter. Herrlich der Hibiskus blau und rote Farbenpracht. Denk an den Malayen , mit dem ich kochte und sein scharfes Küchenbeil in Leeds. Seh ein Hockeyspiel, bleibe nur drei Tage. Fluxus in der Lounge auf Englisch zum Erstaunen des Portiers. Ist hier teuer sündhaft. Teurer noch wird Singapore seines Zeichens Löwe. Noch ist Rauchen hier erlaubt auf Straßen. Prata mit viel Käse mundet. Nun soll der Fluxus führen in die Wellen Ozeaniens. Indonesien zuerst. Animismus meine manisch Kräfte. Deine Straßenkinder Java. Prostitution schon mit zwölf. Doch ich bade in den Fluten. Dann nach Bali pittoresk. Tänzer. Gamelan verwöhnt das Ohr. Gelbwurz, Kardamon, in den Kaffee Palmzucker. Und köstlich Rujak fruchtig Obst. Bleib in Ubut sieben Tag. Buntes Malen siehe da. All die Tempel auch in Wassern. Farbig froh ist die Kultur und die Bauten recht beachtlich. Kingstown, Marley deine Legend. Rastafari ist Kultur. Rythm and Blues seit Wailers Reggaezeiten. Ich esse viel mit Mango und trinke reichlich Lager aus Jamaika. Die Locken hätt ich gern von manchem für den Fluxus bei mir zu haus. Ich ruh mich auf der Insel aus. Sehe Cricket. Philipinas haufenweis seh ich in Manila.Durchstreife deine Barrangays und bin auch in Intramuros. Höre Tagalo ganz fremd in Luneta. Carabao, Koboldmakis seh ich mal im TV. Krokodile soll es geben. Über 20 Vulkane sagte mir mein Reiseführer. Kaligatan dich kenn ich. Noch hab ich Zeit gut mehr noch als ein Vierteljahr mit meinem Ticket. Hawai, Tahiti je ne Woche. He’e nalu am Ho’okipa. Die Sonnyboys auf Maui, die brachten mich zum Staunen mit ihren bunten Brettern aber gar nicht schlecht. Tahiti da denk ich nur an Scheißsandflöhe. Höllenplage. Papua Neuguinea und wieder alte Ethnie. Port Moresby und Cargo-Kulte. Das ist was für mich Fluxusmagier. Kokoda-Trail für ein paar Tage und herrlich ists im Regenwald. So musisch schön ist die Geräuschkulisse. Nicht die geringste Ahnung hab ich unterwegs in dieser schönen Welt mit meinem Erbe, was mich erwartet in den Psychiatrien wegen meiner manisch Himmel. Die Traumzeit kenn ich nur zu gut hab songlines selbst aus meiner Kindheit Jugend. Die Aborigenes fast Genozid an diesem Volk. Welch herrlich Kunst die Traumzeitbilder. Ich liebe das ganz Dumpfe des Dijididoos. Kängeruh kommt auf den Teller und Emu. Die Aussis lieben Rotes Fleisch so Rot die Menge. Und Ich trink kräftig Foster stets dazu. Mediterran ist Queensland. Ich tauch drei Tage im Gran Barrier Reef und staune über all die Fische Farbenpracht. Auch Outback mit nem Jeep ne Woche. Sterne. Seh den Paradiesvogel, Fliehenden Fisch, Chamäeleon. Von Perth geht’s weiter, heimwärts nun zur anderen Kugelhälfte. Ich lande in Südafrika. Am Kap der Guten Hoffnung. Werds noch brauchen, ahne nichts. Kapstadt und Soweto. War auf mancher Demo gegen die Apartheid schon in London. Mandela sitzt noch fest im Knast. Der wein nicht das ich wüßte schon in Mode Reisen zu den Stöcken. Gruselig und grausig diese Trennung der Rassen. Dummes Burenvolk. Herrlich doch der Tafelberg. Gehe Baden, lebe in günstig Bed and Breakfast nah dem Strand. Mir geht es blendend, wird es nie bereuen diese teure Reise weiß Herz und Hirn klar wie Kristall. Und eine Woche geht’s nach Madagasgar und die Buddel voll Rum. Kinderträume mach ich wahr. Einst Malagassen Könige. Ich esse alles aus dem Meer. Weichtiere, Krebse, Langusten, Hummer und viel Fisch. Haisteak, Rochenfleisch, probier auch Wal.Mundorgelromantik ja. Auf geht’s nach Schwarzafrika zu besuchen Freunde drei aus meinen Yorckshire Tagen als ich Assistant Teacher war. Zuerst der Josef Christendichter, wartet schon in Kamerun. Will mir zeigen ganze zehn Tage Land und Leute. Hat vom Ministerium frei. Es geht zur Verwandschaft immer. Das ist afrikanisch und ich lerne viel Gast bin ich und hoch willkommen immer. Los geht’s in Douala weiß nicht mehr die Namen all der Städte und der Dörfer. Eine Sprache Bulu hieß. Ach was lieben sie uns Deutsche als wir noch so kolonial. Lese Mongo Beti im Original Sturz einer Marionette ist sein Neustes. Kenn ein wenig erst das schwarze Schreiben meist nur aus dem Norden von Amerika. Das wird mehr im Lauf der Jahre. Breytenbach wars in Südafrika und Nadine Gordimer. Josef und ich wir plaudern ständig. Glücklich sind die Tage unter afrikanisch Sonnen. Die Landschaft, Flora Fauna einzigartig. Das nun ist es Afrika. Heim der Sklaven und der Masken. Ich Schamane kenn mich aus. Totem Fetisch daraus mach ich Bilder. Nächste Station dieser Reise, die bald schon zur Neige geht ist Nigeria und der Freund der zweite ist ein Ibo. Da gibt’s auch die Hausa und Yoruba. Studiert hat er Ernährung und es wird gesund. Abwechlungsreich die afrikanisch Küche meistens Huhn ganz Voodoomäßig. Er ist ein schwarzer Riese hünengroß gut 2m und noch kleine 5. In die Nächte gehen die Palaver. Eine Schönheit seine Frau. Ach wie schwelgen die Erinnerungen und er weiß noch das ich wildes Täubchengurren hielt für Eule einst einmal. Böses Zeichen. Der dritte lebt in Ghana und drückt mich gleich schon fast halb tot. Groß die Widersehensfreude. Kniete doch vor der Ghana Königin in der S-Bahn auf dem Weg nach Haus. Hier nun ist zum vorletzten Male dieser Reise, das ich aufsetz Narrenhut. Mit den Schellen ists mein Zeichen schon vor der langen Irrenzeit. Fluxuskappe Güldenstern läßt grüßen. Goldküste Taka Tänze, phantasievoll die Gewänder, Trommeln, Zimbeln, Balaphon. Hier ist der Menschheitswiegekontinent. Letzte Station ist Gizeh und eine Fahrt mit Raddampfer ein stückweit Nil. Sphinx was nur kündest Du. Ich lausche Mumien, male Hyroglyphen. Thodt und Cleopatra. Die Büste Tutanchamun. Der Moloch Kairo stinkt erbärmlich wie Kloake. Heimstadt der Verwandtschaft einst. Die letzte Fluxusrede hielt ich vom Kamel im Wüstensand der staunenden Gemeindemenschen Neckarsulm. Es herrschte Schweigen mir zur Seite in dem Rückfahrtbus. Betreten war die Stille dieser Leisetreter. Würde das Erleben noch sehr oft. Beichten war ich fluxusmäßig in jeder Stadt der Reise. Nutze Priesterohren für die neue Prophetie. Nicht nur einer stürzt mir nach als ich geendet, voll der Überraschung waren die Gesichter jedesmal. Künde Ende, Neuanfang und den Richterspruch der Zeiten. Ausführlich wird’s dereinst in meinem Lebensbuch samt aller Theorien des vergangenen Jahrhunderts und der tausende Jahre noch zuvor. Bin bald 33 liebe solche Zahlen. Habe fünf an ihrer Zahl in meinem Leben. Jedes recht entscheidend war. Doppelzahl Doppelleben. Masken vor.

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