Montag, Juni 16, 2008

X GESANG








Zitatenfluxus 10. Gesang


Und das duftende Haus erschallt von Tönen der Flöte Als ich nun weiter verlangte, und ihn um sichre Geleitung Bat, versagt' er mir nichts, und rüstete mich zu der Abfahrt. Wunderbar! Dieser Mann gewinnt die Achtung und Liebe Aller Menschen, wohin er auch kommt, in Städten und Ländern! Schnell aus dem Schlaf, und erwog in meiner unsträflichen Seele: Siehe woher, Odysseus? Welch böser Dämon verfolgt dich? Denn es geziemet mir nicht, zu bewirten, noch weiter zu senden Einen Mann, den die Rache der seligen Götter verfolget. ; denn niemals erhob sich eine Welle darinnen, Weder groß und klein; rings herrschst spiegelnde Stille. Ungestüm packt' er den einen Gefährten, und tischte den Schmaus auf. Also steuerten wir mit trauriger Seele von dannen, Froh der bestandnen Gefahr, doch ohne die lieben Gefährten. Hin nach dem dunkeln Rauche zu gehn, und weiter zu forschen. Dieser Gedanke erschien mir Zweifelnden endlich der beste Da erbarmte sich mein, des Einsamen, einer der Götter. Also saßen wir dort den Tag bis die Sonne sich neigte, An der Fülle des Fleisches und süßen Weines uns labend Also umwedeln die Hunde den Hausherrn, wenn er vom Schmause Wiederkehrt; denn er bringt beständig leckere Bissen: Also umwedelten sie starkklauige Löwen und Wölfe. Aber sie fürchteten sich vor den schrecklichen Ungeheuern. Ich allein blieb draußen, denn ich vermutete Böses! Wer, wes Volkes bist du? und wo ist deine Geburtstadt? Staunen ergreift mich, da dich der Zaubertrank nicht verwandelt! Denn kein sterblicher Mensch ist diesem Zauber bestanden, Welcher trank, sobald ihm der Wein die Zunge hinabglitt. Aber du trägst ein unbezwingliches Herz in dem Busen! Kirke, wie kannst du begehren, daß ich dir freundlich begegne? Doch meinem Herzen gefiel's nicht; Sondern ich saß zerstreut, und ahnete Böses im Herzen. Und sie erkannten mich gleich, und gaben mir alle die Hände; Alle huben an, vor Freude zu weinen, daß ringsum Laut die Wohnung erscholl. Stärkt euch die Freude den Mut: ihr habt sehr vieles erlitten! Und mit dem wechselnden Mond viel Tage waren verschwunden Und er allein ist weise: die andern sind flatternde Schatten. Viele Seelen kommen der abgeschiedenen Toten Denn welches Sterblichen Auge Mag des Unsterblichen Gang, der sich verhüllet, entdecken? Homo ludens Kugelbuddha Bu Das Buddhaspiel nun voll begann. Ich scheige, meine Mystik. Worüber man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen, kündet Philosophenmund. Die Sprachenwende war sehr wichtig. Das Selbe selbt wie Meister Eckard sagt. Die Qualen Jakob Böhme sind Qualitäten. Bin verwand Dir Bruder Klaus. Lebe meine Kulte der Mysterien in Fluxusakten voll Vernunft. Lese Wetering, bin Spiegel. Durch mich geht die ganze Welt spiegelt sich unendlich. Bin der Spiegel aller Spiegel. Bin Dein Lacansches Spiegelstadium. Rufe Kyoto an, will mal ein wenig Zen und Kloster. Doch Besen, Mauer bin ich schon. Der Koan der Welt. Höre Klatschen eine Hand. Mu, mein Freund, ist Bu. Sandte aus den Lokalen Chef der Bhagis nach dem Meister mit der Botschaft. Lobte seine Narrenqualitäten. Pries ihn hoch und löblich in Sonnetten. Hatte auch nen Joke für ihn. Wollt ma gucken, wies wohl wär mit Sanyas. Die verrückte Nudel kam zurück ist nun auf Geschlossenen auf des Lebens Dauer. „ Du wirst hören bald“ war Botschaft. Der sich bald nennt Osho nun verkündet, daß sein Meister Deutscher und ein Bettler ist. Freu mich herzlich, so sind Götter. Will nicht schweifen allzu sehr, liebe auch islamisch Mystik, bleib kulturtreu Europäer. Produzier nun Engel als Attrapen ganz Pseudo Dyonisus. Schon ließ ich sie allenthalben rund beim Flug um diesen Globus. Sind aus Luft wie Ariel alle gut und nur zum Schutze allen Lebens. Luftbildengel in Sekundenkunst. Wirst sie suchen wars Du präsent, das war im momentum Dein Moment. Zehntausende, die gibt’s, werden mich nie vergessen wie ich live ganz ohne Bühne wirkte. Für den Tod wars, der Euch blüht. Narrenlachen führ Euch rüber aller Weisheit Tugend. Und ich Buddha kugel mich. Schieß auch scharf, wenns denn sein muß. Ach die Jugendsprüche bei der Weigerung des Krieges. Schön die Fangfrag würds Du schießen. Auf die Richtigen immer ich. Bin heut gegen Todesstrafe, muß nicht sein. Nur Lumpen wie der Bush machen damit Stimmen ihres Pöbels los. Und es rollt der Buddha Bu jetzt durch die Stadt im Brunnenfluxus. Nackt ist er wie Gott ihn schuf und gar keiner ruft herbei die Polizei. Gaucklerfreiheit, Bläserbrunnen. Spielt mit Kindern und die Mamas staunen. Zieht sich dann die Hose an. Schon dampft die Cohiba. Macht ein Loch sich in die Hose, läßt sie rauchen pimmelwärts. Ach das Lachen, welche Gaudi. Hab wohl Chancen bei den Frauen. Bin auch sportlich, muskulös. Mach scherzhaft Avancen einer Lady. Die spendiert ein Bier, das wars. Welche Zeiten für den Narren Bu den Kugelbuddha. Er hat der Bohdibäume viele in der Stadt. Sind erleuchtet, wenn er geht. Einen reißt er aus, zieht von der Wiese durch die Stadt. Ist der Einzige, der nen Baum wohl auf dem Buckel hat. Dyonisos geht nun auf appolinisch Weise auf die Reise zu denen die schuf Olympisch Götter. Der Bullenbenz tut gute Dienste. Der Liter griechisch Diesel ca. 50 Pfennig. 4444 km geht der road movie. Du makedonischer Alexander warst auch zyklothym. Doch mich ziehts erst nach Thessaliens Meteora. Im Megalo Meteoro mein Kloster Metamorphosis kehr ich ein. Die Mönche freundlich. Frsken wunderherrlich. Agion Pnevna dein aus Stein gehauener Altar. Bu Doppelnull die Wumme Nullstein ist nun da in tödlicher Mission. Ich treff mich mit den Adlern Zeus in Delphi und Unterhalte mich geschlagene Stunden mit der Python. Ich hab mich selbst schon längst erkannt seit 31 Jahren. Jetz auf zum Olymp zu spielen mit den Göttern und mich beraten mit Kronos. Eros will ich sein dir Aphrodite in der Gaiaschoß und wir spielen Chaoskinder. Alekto und Tisiphone Euch nehm ich mit. Hochzeit ist auf dem Olymp, die Bauern laden mich Fremden ein. Festlich werde ich bewirtet und tanze schicklich mit der schönen Braut Setaki sorbasgleich. La Strada nun auf der Peleponnes. Natürlich geht’s nach Mani ich liebe das Homophone. Mit Tantalos an meiner Seite besuch ich Lykurk in Sparta. Zu Ehren Apollons geh ich Speisen als Parasit wie einst in Tempeln. Mit Paulus bleib ich in Korinth drei Tage. Ich diktiere Konrinther 12.13 für den Federkiel. Tauf mich hernach nochmals mit beherztem Sprung im Kanal. Touristenfreude. Nun geht es zur Agora und Akropolis. Ich halte eine Rede auf dem Pnyx. Plakaspeisen reichlich Nektar. Im Parthenon gedenk ich Athene. Gebet für Artemis, Lilith, Maria und die eigne Mutter. Ich wandle durch die Prophyläen. Ich hör die Mimen des Theater von Dyonysos Eleuthereus. Fühllos wär ich ja, hätt ich vor solcher Stellung nicht Erbarmen. Zum heiligen Kap Sounion in untergehende Sonne. Ich leg mich auf den Altar in Poseidonstempel. Schlafe fest die ganze Nacht. „ Höre mich, Poseidaon, du Erdumgürter! Verwirf nicht unser frommes Gebet; Erfülle, was wir begehren!“ Rast in Piräus Hafen. Götterfisch und Meerestier. Dazu Retsina flaschenweis. Nun eine Woche Inselhopping zu den Kykladen. In Kea wird es Bronzezeit. Und Vollkultur in Delos. In Santorinis weißen Gemäuern wird Trampertraum auch wahr. Geheim so manch Gestein. Ich nehm die Tempel mit im kleinen Tabaksbeutel. In Epidauros gibt’s aus vollem Hals Exposition, ein Sprung Peripetie und Exodus zum Staunen der Bermudashorts. Orpheus sang. Auf nun kreuz die quer die Küste zur Chalkidiki. Zunächst Athosvisum. Kein Problem. Besuche Simonos Petras, Agiou Dionysiou ( Zweimal das erstaunt die Neugier aller Mönche) und ehre dich heiliger Georg im Xenofontos gern, sollst mir Vorbild sein. Hier warst du Maria, kenn dich auch aus Ephesus, deine heilig Wasser. Kassandra meine Freundin dich betret ich liebend gern. In Sithonia Herrlich Buchten zwischen der Steiküste. Bleib in Sarti und Sykhia. Laufe durch die Macchia. Bu fühlt sich östlich, geht im Norden auf und unter dann im Süden. Mein Damaskus kommt noch im Terror. Hier ein wenig nach des Paulus Griechenlandreise. Bin in Apollonia, Philippi und Nikopolis. "... dieser ist mein auserwähltes Werkzeug, daß er meinen Namen trage vor Heiden und vor Könige…“ Christus ist Maßstab Bu. Es schneit Blüten vor dem Haus als er daheim. Bu zieh dir die Schuhe aus. Welche Wohltat die Natur auf Pflasterstein, muß wohl himmlisch Wonne sein. Viel wär noch zu erzählen von den inneren Kontempationen Bus, doch das wär schon wieder mystisch. Wunder gibt’s jetzt jeden Augenblick. Welt ist offen. Und das Glück der Seligkeit. Auf nach Rom geht’s für die Botschaft. Fluxus vorher Telefon. Der Mercedes gekauft vom Bullen dieselt über Alpen dann nur Oleander an den Strapen hin bis Rom. Schlaf im Wagen, schön die Schlafstatt hinterm Stern aus Stuttgart. Geh mal gleich im Trevi baden. Sitz unterm Wasserspeier stundenlang. Sammel Kleingeld das ist reichlich. Gibt ein Essen, vino rosso due Litri inklusive. Trajansäule, und ein Fluxus ciceronisch auf der Rosta. Ein Tag antik auch Collosseum. Schön ist der Palatin, das Marsfeld, Kaiserforen. Bin Ovid auch, kenn die Parzen. Meine Metamorphosen sind gebannt und ich bald wieder ins Irrenhaus verbannt. Horaz dich kenn ich von Vergil, bin auch satirisch mit Lucillus, schreibe deine Oden nach, eigner gusto. Abends sitz ich auf dem Kapitol der Schlafstern steht nicht weit. Hab mal sechs Flaschen guten Wein und trink auf Rom die Märtyrer und Dichter plautusmäßig. Aus dem Ärmel fallen mir die Zeilen, wird wohl viel vergessen, lest es zwischen Zeilen brav. Arbeite nicht seit langer Zeit im Lohnkontor mehr, bin halt Dichter Pfennigfuchser nie gewesen. Doch nun weiter und stets heiter. Audienz ist und ich hab Karte. Papst zum zweiten Mal nun live. Mach Theater schon danach. Kaufe vierig Münzen mit dem Abild, schleuder sie im Petersdom. Schrei Verfluchung diesem Nonsens. Goldenes Kalb, Idolatrie, hier nun hab ihr Judastaler. Kaum verlaß ich heilig Hallen, grüß Pieta noch im Gehen. Stehn die Carabinieri mit Maschinenpistolen schon bereit. Gott Junge laß es hinter mir nicht so klappern, sonst bin ich schnell durchsiebt. Hat wohl Angst bis in die Knochen. Auf der Wache wird’s gemütlich. Geb Revolution und Wiederkunft bekannt. Scherz muß sein. Sprech mit meinem Engel enigmatisch. Staunend nur die Wache nichts versteht. Mio italiano bene, claro non ce va che ho fatto liberamente. Wach im Auto bis das Licht ausgeht beim Papst. Schlafe gut und machs mal besser. Ketzerblut, du heiliger Vater, wallet reichlich. Nihilistisch heißt die Teufelsbrut. Schlaf vor der Engelsburg am Tiber nach nem Lacrima Christi im Trastevere. Das Geld ist wieder einmal alle. Frau schick Geld, die macht Spirenzchen. Hohe Not, Ich schrei laut in die Leitung, droh mit Totschlag. Was ein Fehler. Doch Geld gibt’s. Es dauert gar nicht lange. Sind ja meine Flöhe eh. Zuhaus ich fahr zur Mutter. Gesundheitsamt und Polizei Kreuzweg Station Nummer drei. Gleich wieder ists geschlossen. Keine Chance. Niemand will Erklrung. Massiv gleich Vergiftung. Voll im Tran ruf den Rechtsanwalt noch an. Nächster Tag mal wieder Farce. Gott Verbrecher, was eiert mir das Hirn. Das nennt ihr Fairneß, soll mein Irrsinn sein. Ist der eure, Folterknechte, Missetäter. Lalle trotzdem noch vernünftig. Ist Justiz der anderen Klasse. Kenn das zur genüge noch aus früherer Zeit. Schielt Justizia wieder mal. In der Psychiatrie wird Recht gebrochen nicht gesprochen. Drei ganze Monate Tortur. Bin mal wieder tot und alle. Jeder Tag Beleidigung, Würde treten sie mit Füßen diese Hunde aus KZ-Natur. Demütigung allenthaben, muß wohl Spaß machen, bin ja Kommunist. Heiligabend ich bin draußen einen Tag völlig alle. Die nächsten Monate noch wirkt das Gift. Will sterben jeden Tag. Bete nachts, denkt nur Kommunist, daß Gott sich doch erbarme mich nicht mehr erwachen läßt. Der Schulfreund brachte mich zur Klinik mal in dieser Zeit. Sprang ins Bett mir meiner Frau, sah das Geld 6000 DM, die ich ihm anvertraut nie mehr. Roter Samtblazer von Station, ging recht schnell die Scheidung, hatte Faxen dicke vom Betrug und Bruch der Ehe. Hauptgrund war jedoch Entlastung, die ich schenken wollt zum Schluß. War wohl Irrtum, verstößt gegen gute Sitten die Scheidung vom betrogenen behinderten Partner selbst auf dessen ausdrücklichen Wunsch. Unterhaltsverpflichtung bleibt. Glücklich, das es nie wurd war. Schwieg beharrlich bei den Ämtern. Vielleicht als Nachtrag. Beuys starb letztes Jahr im Januar. Weinte Tränen bitterlich, kondulierte gleich der Frau am Telefon. Fluxus lebt in mir auch weiter in Erinnerung voll Dank. Für Gespräche, Anregung in Jugendjahren, frei war sie die Uni wohl. Masken vor.

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